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    Sissy (2022)

    Thomas Hortianvon Thomas Hortian27. September 2022Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Sissy hält im dunklen Zimmer ein Smartphone als Lampe, ihr Gesicht ist blutverschmiert, sie schaut verängstigt
    Unzertrennbar - Sissy und ihr Smartphone © PLAION Pictures
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    Im australischen Slasher Sissy wird eine Influencerin von einer alten Feindin gemobbt, bis ihr der Kragen platzt. Ob das spannend ist und mitzureißen vermag, erfahrt ihr in unserer Review!

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    Das Gesicht von Sissy ist leicht blutbespränkelt, während ihr wallendes Haar nach unten hin den meisten Platz des düsteren Posters einnimmt
    Das Poster zu Sissy © PLAION Pictures

    Die Handlung von Sissy

    Beim Einkauf trifft die erfolgreiche Influencerin Cecilia (Aisha Dee) zufällig auf Emma (Hannah Barlow), ihre beste Freundin aus Kindheitstagen. Emma lädt sie unversehens zu ihrem Junggesellinnen-Abschied in einem abgelegenen Landhaus ein. Doch bereits bei der Hinfahrt mit drei weiteren Freunden Tracey (Yerin Ha), Fran (Lucy Barrett) und Jamie (Daniel Monks) fühlt sie sich als Außenseiterin etwas unwohl. Und am Ziel angekommen, erwartet sie ausgerechnet Alex (Emily De Margheriti), die sie schon in ihrer Kindheit mobbte und ihren Spitznamen Sissy genüsslich in den Dreck zog. Sie hatte ihr einst auch Emma als beste Freundin ausgespannt. Schon damals ist die Situation zwischen beiden eskaliert, und auch dieses Mal weiß sich Cecilia gegen die Anfeindungen durch Alex nur mit Gewalt zu verteidigen…

    Social Media und Mobbing

    Social Media und Mobbing sind zwei Themengebiete, die heutzutage kaum noch voneinander zu trennen sind. Doch das ist der Clou bei Sissy – Hannah Barlow und Kane Senes, die zusammen das Drehbuch verfassten und Regie führten, dividieren diese Themen auseinander. Cecilia holt sich ihre Bestätígung von ihren Followern im Social Media, gemobbt wird sie von Alex im „real life“. Die Sympathien sind auch relativ klar verteilt.

    Während Cecilia eher unbedarft in dieses Wochenende mit der ehemals besten Freundin rutscht, werden alle anderen Figuren nicht gerade nett gezeichnet. Schon alleine Emma zeichnet sich durch relative Schamlosigkeit aus. Nach dem Wiedersehen beim Einkauf besuchen beide ein Klassentreffen, bei dem sich Emma komplett betrinkt. Tracey, Fran und Jamie erscheinen zunächst sehr nett, lassen Cecilia aber subtil spüren, dass sie eigentlich nicht dazu gehört. Und als Alex dann am Zielort zu ihnen stößt und mit der Anwesenheit von Sissy argwöhnt, möchte wohl keiner mehr mit der Protagonistin tauschen.

    Sissy hält im dunklen Zimmer ein Smartphone als Lampe, ihr Gesicht ist blutverschmiert, sie schaut verängstigt
    Unzertrennbar – Sissy und ihr Smartphone © PLAION Pictures

    Sie muss mangels Schlafmöglichkeiten sogar auf dem Sofa schlafen und wird gleich am nächsten Morgen links liegen gelassen. Als sie erwacht, sind alle anderen schon weg, um das gute Wetter an einer natürlichen Badestelle unweit des Hauses zu genießen. Als Cecilia hinzustößt, beginnt für sie eine Art Spießrutenlauf, in dem sich alle auf sie und ihre Online-Persona einschießen. Die Eskalation, die nun folgen soll, kommt also nicht unerwartet. Und nicht wenige dürften die Titelfigur nur zu gut verstehen.

    Eskalation – Von der Gemobbten zur Mörderin

    Das Herzstück des Slashers ist die Performance von Aisha Dee. Sie spielt die verletzliche Influencerin, die sich nur im Austausch mit ihrer Community wirklich wohl fühlt, teils hinreißend. Auch wenn es dann zur Sache geht und Sissy andere Seiten aufzieht, bleibt sie stets souverän. Die Australierin wurde mit der US-amerikanischen Serie The Bold Type – Der Weg nach oben (2017-21) einem größeren Publikum bekannt. In ihrer Rolle als Social Media Managerin einer Frauenzeitschrift konnte sie dort sicherlich schon einige Erfahrungen mit den hier im Film vorherschenden Themen sammeln. Emily De Margheriti bildet als Alex einen schönen Gegenpol dazu. Sie besitzt Mut zur äußerlichen wie auch innerlichen Hässlichkeit. Auch wenn ihr Hass auf Cecilia in der Gegenwart verständlich ist, gibt sie alles, dass das Publikum sie hasst.

    Auf Basis von Cecilias Befindlichkeiten bauen Hannah Barlow und Kanes Senes nun die Spannungen in ihrem Skript auf. Wie schon gesagt, mag man anfangs ihre Figur als Influencerin noch belächeln, entwickelt sich das Mobbing der anderen zur Tortur. Und auch wenn in Rückblicken gezeigt wird, wie unangebracht Sissy damals auf das Mobbing durch Alex reagierte, verbleiben die Sympathien bei der erneuten Eskalation erst einmal auf ihrer Seite. Gerade weil auch Emma sich nicht einmischen mag, passiv ihre Freunde, damals wie heute, einfach gewähren lässt.

    Wenn es dann grobschlächtig wird, verwandelt sich Sissy nicht einfach in ein Monster. Ihr Handeln wird zunächst durch Angst getrieben, sie versucht, ihre Überreaktion zu vertuschen. Das löst dann einen tödliches Domino aus, welches den Horrorfans dann auch die erwartbaren Schauwerte liefert. Doch immer, wenn der Film droht, ins Schema F zu verfallen, haben Barlow und Senes glücklicherweise einen netten Einfall, satirische Seitenhiebe oder eine überraschende Wendung parat.

    Unser Fazit zu Sissy

    In seinen besten Szenen ist Sissy ein cleverer, moderner Horror-Thriller. Er zollt sowohl der Generation der Millenials und Social Natives Tribut, kann aber im Fortlauf sicherlich auch den ein oder anderen älteren Gorehound von seinen Stärken überzeugen. Der Figuren sind divers aufgestellt, der Cast ist solide, auch wenn neben Dee, Regisseurin Barlow und De Margheriti alle anderen eher als Beiwerk wirken. Auf jeden Fall für Horror-Fans einen Blick wert.

    Sissy lief im Verleih von PLAION Pictures auf dem Fantasy Filmfest 2022!


    © PLAION Pictures

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