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    Sputnik

    Samuel Cornelissenvon Samuel Cornelissen12. September 2020Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Konstantin schaut in Sputnik in seine Raumkapsel, während sich von hinten ein Mann im Nebel mit einer Taschenlampe nähert.
    Beitragsbild zu Sputnik ©capelight pictures
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    Das Fantasy Filmfest 2020 kann ab dem 09.09.2020 mit einigen Perlen glänzen, doch ein besonders vielversprechender Beitrag ist der Russische Sci-Fi-Thriller Sputnik. Ob der Film seine Erwartungen erfüllt, erfahrt ihr in dieser Kritik.

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=Gj7-KTzRdPo„]

    In Sputnik steht Astronaut Konstantin im roten Licht vor einer Rauchwolke
    Konstantin ist der einzige Überlebende seines Raumschiffs ©capelight pictures

    Darum geht es in Sputnik

    Es ist das Jahr 1983. Als ein russisches Raumschiff im eigenen Land abstürzt, ist schnell klar, dass die gesamte Situation nicht ganz koscher ist. Schließlich ist am Tag zuvor der Kontakt mit der Crew abgebrochen und der einzige Überlebende leidet unter episodenhafter Amnesie. Während sein Gedächtnis leidet, heilen seine Wunde übernatürlich schnell. Um den außergewöhnlichen Fall zu untersuchen, soll die Psychologin Tatiana Yurievna den Astronauten in einem geheimen Labor untersuchen. Bereits in der ersten Nacht wird sie Zeuge davon, wie ein außerirdisches Wesen aus dem Überlebenden zum Vorschein tritt. Es nutzt ihn als einen Wirt, doch während Yurievnas Befehlshaber von einem Parasiten ausgehen und diesen entfernen möchten, hat sie ganz andere Pläne. Sie möchte das Phänomen auf eine Symbiose untersuchen und so entspinnt sich Sputnik zu einer Geschichte über Machtverhältnisse und einer übernatürlichen Wechselbeziehung.

    Ruhiger Sci-Fi Thriller, anstatt altbackener Alien-Horror?

    „Braucht es wirklich noch einen Sci-Fi Film, in dem ein fremdes Wesen auf die Erde gelangt und dazu noch einen Menschen als Wirt benutzt?“ Ist eine berechtigte Frage, die sich jetzt einige stellen dürften und die Antwort ist: Jein. Denn auf der einen Seite erfindet Sputnik das Rad nicht neu, auf der anderen Seite ist er kein 08/15 Horrorfilm, den man vielleicht erwarten würde. Anstatt Filme wie Alien in ein neues Setting zu verfrachten und das Weltraum-Monster für Furcht und Schrecken sorgen zu lassen, geht Sputnik einen ruhigeren Ansatz. Wie in Ex Machina oder Arrival bekommt man einen Thriller geboten, bei dem der Horror höchstens nebensächlich ist. Allerdings ist er nicht ansatzweise so philosophisch wie seine Vorbilder.

    Es ist insbesondere eine Geschichte über Machtverhältnisse, da sich die Psychologin gegen ihre Vorgesetzten durchsetzen muss, während der Staatsapparat die gesamte Situation medial nicht nur vertuscht, sondern gleich gänzlich anders erzählt. Anstatt Monster-Action gibt es also eher lange Dialoge und Diskussionen. Auch wenn die Handlung dadurch vergleichsweise ruhig ist, bedeutet es nicht, dass sie Langeweile verbreitet, denn auch spannende und actionreiche Momente sind durchaus vorhanden. Leider merkt man auch, dass die Handlung für knapp zwei Stunden etwas zu dünn ist. Besonders im Mittelteil drehen sich Handlungsstränge im Kreis, anstatt wirklich voranzuschreiten. Dann nimmt der Film aber wieder Fahrt auf, doch peitscht sein recht generisches Finale damit leider zu schnell durch. Weniger Zeit im Mittelteil und mehr Zeit für das Ende hätten der Handlung durchaus ganz gutgetan. Trotzdem unterhält Sputnik und macht die Handlungen seiner Figuren nachvollziehbar genug, um spannend zu bleiben.

    Ein Mann findet in Sputnik mit einer Taschenlampe die Raumkapsel und den verletzten Astronauten
    Konstantin mag zwar der einzige Überlebende sein aber er ist nicht der Einzige, der wieder auf die Erde zurückkehrt. ©capelight pictures

    Gewaltspitzen und Creature-Design in Sputnik

    Sputnik glänzt besonders mit seinem gesamten Look. Das Set- und Kostümdesign erschafft eine kalte und düstere Atmosphäre, die sich schön in das Kalter-Krieg-Setting einbringt, ohne zu plakativ zu ein. Der wuchtige Soundtrack trägt einen wesentlichen Teil zur Atmosphäre bei und bleibt auch noch nach dem Film lange im Gedächtnis. Oleg Karpachev hat einfach ein stimmiges Theme komponiert, das sowohl ruhige Momente gut untermalt als auch genügend Schlagkraft für klimaktische Szenen bietet. Von der gesamten Inszenierung könnte Sputnik problemlos ein kleinerer Hollywood-Blockbuster sein, denn nicht mal die Effekte brauchen sich vor dem großen Kinomarkt zu verstecken.

    Wir haben ein Creature Design, das tadellos gelungen ist. Das außerirdische Monster ist zwar relativ schlicht, aber trotzdem noch kreativ und unheimlich und auch wenn es computeranimiert ist, macht das Wesen dank einer effektiven Nutzung der Beleuchtung immer eine überzeugende Figur. Es gibt einige Hollywood-Filme, die schlechter animierte Monster vorweisen. Fans von blutiger Sci-Fi Action kommen auch auf ihre Kosten, denn es kommt immer mal wieder zu blutig inszenierten Gewaltspitzen, die sich gegen Ende auch häufen. Es ist eine angenehme Menge, ohne in einen Gore-Splatter umzuschlagen, aber trotzdem das Publikum bei Laune zu halten. Die Mischung aus Kunstblut, Make-Up und CGI greifen dabei erstaunlich gut ineinander über. Das führt auch dazu, dass die Kamera nicht wegschwenkt, sondern drauf hält.

    Unser Fazit zu Sputnik

    Sputnik ist ein atmosphärisch sehr gelungener Sci-Fi-Thriller, dessen Handlung aber leider zu flach ist, um die Laufzeit auch ganz zu nutzen. Er ist in einigen Teilen, Zum Beispiel beim Ende, dann doch recht generisch, aber sein größtes Ziel hält der Film dafür ein. Denn Sputnik macht die meiste Zeit Spaß und baut neben den Dialogen immer wieder Gewaltspitzen ein, die ebenso wie das Creature-Design sehr gut gelungen sind. Ein Film muss nicht immer das Rad neu Erfinden, um zu unterhalten, denn Genre-Fans bekommen dank der dichten Atmosphäre und der gut aussehenden Inszenierung einen tollen Filmabend geboten. Dementsprechend sollte das Geschehen auf einem möglichst großen Bildschirm und mit möglichst starkem Sound genossen werden, um ganz in die Atmosphäre einzutauchen.


    ©capelight pictures

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