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    Startseite » Stephen Curry: Underrated
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    Stephen Curry: Underrated

    Chris Suessmeiervon Chris Suessmeier21. Juli 2023Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    In den letzten Jahren gab es viele interessante Basketball-Dokus, unter anderem zu Michael Jordan und Allen Iverson. Auf Apple TV+ startet nun Stephen Curry: Underrated, die die Anfänge des Warriors-Spielers nachzeichnet. Ob die Dokumentation qualitativ mit den Fähigkeiten des Point Guards mithalten kann, erfahrt ihr in unserem Review!

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    Basketballer während er zum Korb zieht auf gelbem Grund
    Das Filmplakat zu Stephen Curry: Underrated © Apple Original Films

    Die Handlung von Stephen Curry: Underrated

    Dezember 2021: Im NBA-Spiel der Golden State Warriors gegen die New York Knicks erzielt  Stephen Curry wenige Minuten nach dem Tippoff den 2974. Dreipunkte-Wurf seiner Karriere und übertrumpft damit den bisherigen Rekordhalter Ray Allen. Und dies ist nur eine der nicht wenigen Bestmarken, die der Pointguard des Teams aus San Francisco in seiner bisherigen Karriere aufgestellt hat. Dazu gesellen sich vier NBA Championships, mehrere MVP-Auszeichnungen, unzählige Berufungen in das All-Star-Team und zwei Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften.

    Dabei waren die Voraussetzungen für Curry nicht gerade die Besten. Denn eigentlich galt der US-Amerikaner als zu schmächtig und schwach, um sich als Profi-Basketballer durchsetzen zu können. Doch aufgrund seines starken Willens, eines harten Trainings und der Unterstützung seiner Eltern, schaffte er das beinahe Unmögliche und fand so einen Platz an einem geeigneten College. In Davidson lief es zwar nicht gleich von Anfang an gut für Curry, doch er biss sich durch und machte schon bald landesweit auf sich aufmerksam. Von da an ging es steil bergauf für ihn uns so fand er schnell den Weg in die NBA und zu den Golden State Warriors…

    Hochglanz-Basketball

    Die von A24 produzierte Dokumentation Stephen Curry: Underrated entstand unter der Regie von Peter Nicks, der sich in seinen bisherigen Filmen vor allem mit gesellschaftspolitischen Themen auseinandergesetzt hat. Somit ist eine Sport-Doku eigentlich Neuland für den Mann, doch – so viel sei schon mal verraten – hat er auch hier einen echt guten Job abgeliefert.

    Denn die Geschichte rund um Steph Curry ist großartig inszeniert und gefällt mit ihren hochwertigen Aufnahmen. Vor allem die vielen Szenen aus aktuelleren NBA-Spielen gefallen mit ihren Kameraperspektiven und der optischen Abwechslung, aber auch für die anderen Sequenzen hat sich das Produktionsteam um Nicks einiges einfallen lassen.

    So setzt immer ein Rückspul-Effekt ein, den man noch von VHS-Kassetten kennt, wenn der Film einen Sprung zurück in der Zeit macht. Unterstrichen wird das von klassischen Einblendungen mit Datum und Zeit, wie man es früher bei Camcordern hatte. Ansonsten verzichtet man auf viele optische Spielereien, teilweise wirkt die Doku dann auch schon wieder etwas nüchtern.

    Stephen Curry umgeben von Mikrofonen
    Schon früh bekommt Steph Curry viel mediale Aufmerksamkeit © Apple Original Films

    Emotionen rund um Curry

    Stephen Curry: Underrated stellt aber nicht nur den Basketball-Star in den Mittelpunkt, sondern holt viele seiner damaligen Weggefährten und Begleiter vor die Kamera. Natürlich dürfen da seine Eltern nicht fehlen, doch vor allem sein College-Trainer und einige seiner damaligen Mitspieler sind ein zentrales Thema und erzählen viel von ihrer Zeit mit Stephen Curry. So sollte man keine Kommentare von anderen Basketball-Stars erwarten, denn aktuelle Team-Mitglieder oder Weggefährten aus der NBA kommen in der Doku nicht zu Wort. 

    Wo sich der Film aber an typischen Sport-Dokus orientiert, ist die Dramaturgie. Denn natürlich gibt es in so einem Sportler-Leben viele Hochs und Tiefs, die in Stephen Curry: Underrated dementsprechend inszeniert werden. Verletzungen oder schlechte Spiele werden dramatisch in Szene gesetzt, nur um dann im nächsten Moment von einem epochalen Comeback wieder eingeholt zu werden. Das klingt vielleicht etwas negativer als es gemeint ist, denn Curry wird hier nicht als der Über-Star inszeniert und gibt sich auch in den vielen Interviews eher wie der charmante Typ von Nebenan, mit dem man auch gerne mal den ein oder anderen Ball wirft. 

    Unser Fazit zu Stephen Curry: Underrated

    Stephen Curry: Underrated ist eine sehr sehenswerte Doku über den Star der Golden State Warriors. Es ist spannend zu sehen, wie er sich von einem hoffnungslosen Fall zu einem der größten Spieler der NBA-Geschichte hochgearbeitet hat. Tolle Bilder, starke Emotionen und viele Kommentare von Weggefährten runden das Werk ab!

    Stephen Curry: Underrated ist ab dem 21.Juli 2023 auf Apple TV+ verfügbar!


    © Apple Original Films

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