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    Startseite » They Cloned Tyrone
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    They Cloned Tyrone

    Thomas Hortianvon Thomas Hortian22. Juli 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Slick Charles, Yo-Yo und Fontaine sitzen in einem Auto - They Cloned Tyrone
    They Cloned Tyrone - (L-R) Jamie Foxx (Producer) as Slick Charles, Teyonah Parris as Yo-Yo and John Boyega as Fontaine in They Cloned Tyrone. Cr. Parrish Lewis/Netflix © 2023.
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    Lange erwartet, hat Netflix nun die starbesetzte SF-Komödie They Cloned Tyrone in seine Sommerloch-Offensive im Juli gepackt. Ob der Film dort gut aufgehoben ist und mit seinem nostalgischem Charme und satirischen Spitzen punkten kann, erfahrt ihr in unserer Review!

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    Auf gelben Hintergrund folgt auf das Gesicht von Jamie Foxx das von Teyonah Parris, dann das von John Boyega, welches sich von da an immer wieder in einem Strudel wiederholt - They Cloned Tyrone
    Die Key Art zu They Cloned Tyrone © 2023 Netflix, Inc.

    They Cloned Tyrone – Handlung

    Für den Drogendealer Fontaine (John Boyega) ist es ein ganz normaler Tag in The Get, seinem Viertel. Geschäfte machen, Geld eintreiben. Am Abend schlägt er beim alternden Zuhälter Slick Charles (Jamie Foxx), dem gerade mal wieder sein bestes Pferdchen Yo-Yo (Teyonah Parris) entfleucht, die sich bisher aber nie wirklich von ihm und ihrer Profession lösen konnte. Auch hier könnte es normaler nicht laufen. Fontaine bedroht Charles, durchsucht sein Motelzimmer nach Geld und macht sich dann wieder seiner Wege. Doch auf dem Parkplatz lauern ihm zwei Männer auf, die den Dealer in seinem Auto erschießen.

    Doch am nächsten Tag erwacht Fontaine wieder in seinem Bett und beginnt einen weiteren normalen Tag. Von den Geschehnissen des Vorabends weiß er nichts mehr. Einige Leute begegnen ihm höchst verwundert, was er nur nebenher registriert. Am Abend, als er bei Slick James aufschlägt, um sein Geld einzutreiben, versucht der total verwirrte Lude ihn davon zu überzeugen, dass er eigentlich tot sein sollte. Erst jetzt dämmert es Fontaine langsam, dass hier etwas ganz schräges vor sich geht. Zusammen gehen sie der Sache nach und kommen einer großangelegten Verschwörung auf dem Grund, die in einer geheimen Anlage unter The Get beheimatet ist…

    Unterhaltsames Mystery mit satirischen Spitzen

    Mit seiner abgedrehten Geschichte und der eingeflochtenen Gesellschaftssatire weiß They Cloned Tyrone vor allem in der ersten Hälfte gut zu unterhalten und mit seinem Mystery mitzureißen. Die drei Protagonisten werden vom Drehbuch gut skizziert und die drei Stars füllen sie mit Leben. Diese eine schicksalhafte Nacht formt aus ihnen eine sympathische Zweckgemeinschaft aus Underdogs, die gerade in ihrer Dynamik überzeugt. Das Skript beweist zudem ein gutes Auge über die Lebensumstände im Vorstadtghetto, auch wenn The Get eher noch nach halbwegs gesicherten Mittelstand aussieht. Etwas schmuddeliger hätte es schon sein dürfen.

    Yo-Yo, Slick Charles und Fontaine sitzen an einem Tisch im Burger Restaurant - They Cloned Tyrone
    Irgendwas stimmt hier doch nicht © 2023 Netflix, Inc.

    Im Endeffekt stellt sich der Film von Juel Taylor zweigeteilt dar. In der ersten Hälfte versuchen Fontaine, Slick Charles und Yo-Yo dem Mysterium der unerwarteten Wiederauferstehung auf die Spur zu kommen. In der zweiten Hälfte dann müssen sie sich ihrer Haut erwehren und schließlich zum Angriff gegen die dunklen Mächte übergehen, die sie und ihr Viertel bedrohen. Leider fährt der They Cloned Tyrone viele der satirischen Elemente in der zweiten Hälfte zugunsten von dramatischeren Szenen etwas zurück. Das gibt dann zwar Abzüge in der B-Note, da auch die Spannung kurioserweise ein wenig darunter leidet, trotzdem kann das grandiose Trio den Film mühelos bis ins Ende tragen.

    Aus der Zeit gefallen

    Ausstattungstechnisch huldigt man vor allem den Blaxploitationfilmen der 70er, was sich gerade in den Anzügen von Zuhälter Slick Charles äußert, aber auch zahlreichen Details im Aufbau und Look der Sets zum Ausdruck kommt. Dazu gesellen sich geschwungene und bunte Schriftzüge, Neonlichter und gerne auch mal ein wenig Plüsch. Die Handys unserer Helden, Modelle aus den 2000ern, wirken heutzutage aber sogar noch mehr aus der Zeit gefallen. Durch diesen bunten Mix verschiedener Epochen und Themen wirkt They Cloned Tyrone in mancher Hinsicht zeitlos, es entfernt ihn in seiner Geschichte auch ein wenig von irgendeiner spezifizierten Realität und verleiht ihm eine gewisse Comichaftigkeit.

    Fontaine starrt in einer Art Leichenhalle auf seinen eigenen Körper, der vor ihm auf der Bahre liegt, neben ihm stehen Yo-Yo und Slick Charles - They Cloned Tyrone
    Bin ich das? – Tyrone, Yo-Yo und Slick Charles entdecken Unglaubliches © 2023 Netflix, Inc.

    Das spielt der zwar oberflächlich etwas abstrusen, aber dennoch clever erzählten Geschichte in die Karten. Da schwingen Die Frauen von Stepford mit, dessen sich ja auch Jordan Peele für Get Out bediente, genauso wie dessen Wir. Man verspürt Vibes der Twilight Zone und des Paranoia-Kinos der 70er-Jahre, welches alles liebevoll in diesem teils surreal anmutenden Blaxploitation-Fiebertraum eingebettet wird. Das Ensemble um John Boyega, Jamie Foxx und Teyonah Parris (Candyman) agiert zudem ausnahmslos erstklassig, gerne extrovertiert, gerade Kiefer Sutherland hat sichtlich große Freude daran, endlich wieder ein richtiges Arschloch zu geben.

    They Cloned Tyrone ist dennoch leicht als Streaming-Produktion zu identifizieren. Denn Kameraführung und Schnitt zeigen sich, im Gegensatz zur Geschichte, wenig experimentierfreudig. Auch der gewisse Scope eines Kinofilms der zu erwartenden Größenordnung geht ihm ab. Establishing Shots sind selten zu finden, Panorama-Aufnahmen sucht man schlicht vergebens. Doch das schmälert das Vergnügen in keinster Weise.

    Unser Fazit zu They Cloned Tyrone

    Wer also mit Blaxploitationfilmen etwas anfangen kann und es gerne mal etwas abgefahren und launig mag, sollte sich They Cloned Tyrone unbedingt ansehen. Film und Darsteller geben sich außerordentlich sympathisch und gerade in der ersten Stunde können auch Skript und Inszenierung ordentlich punkten. Dass die Geschichte dann in der zweiten Hälfte ein klein wenig abbaut, ist verkraftbar, denn zum Ende hin hält das Skript noch einige nette Ideen und Wendungen parat. Langweilig ist das zu keiner Sekunde. Klare Empfehlung an alle Netflixer und die, die es noch werden wollen!


    © 2023 Netflix

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