Close Menu
    Facebook Instagram YouTube
    Facebook Instagram
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    • Startseite
    • Kritiken
      • Filme
      • Serien
    • Features
    • News
    • Über uns
      • Wer sind wir?
      • Unsere Autor*innen
      • Filmtoast auf Social Media
      • Werde Teil des Teams
      • Finanzielle Unterstützung
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    Startseite » Summer of 84
    Filme

    Summer of 84

    Heikovon Heiko18. Oktober 2018Keine Kommentare4 min Lesezeit
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Reddit LinkedIn Copy Link
    Share
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Telegram Copy Link

    Am 26. Oktober erscheint Summer of 84 auf Blu-ray, DVD und digital! Bereits seit dem 5. Oktober ist die limitierte Retro-Edition im VHS-Look erhältlich. Wir verraten euch in unserem Review, warum eine solche Version dabei wie die Faust aufs sprichwörtliche Auge passt!

    Blu-ray Cover der 80er-Hommage "Summer of 84" © Pandastorm Pictures
    Blu-ray Cover der 80er-Hommage „Summer of 84“ © Pandastorm Pictures

    Inhalt

    Wir schreiben das Jahr 1984. Der vierzehnjährige Davey (Graham Verchere) und seine Freunde hängen in den Schulferien in ihrem Baumhaus ab, quatschen über Mädchen und spielen nachts mit den anderen Kids Fangen. Es scheint ein ganz normaler Sommer zu werden, doch dann treibt ein Serienkiller plötzlich sein Unwesen in der Gegend. Schnell beginnt Davey, seinen Nachbarn – den Polizisten Wayne Mackey (Rich Sommer) – zu verdächtigen, der Schlächter von Cape May zu sein. Also verwandeln die Jungs ihr Geheimversteck in eine Einsatzzentrale, um ihm auf die Schliche zu kommen. Was treibt Mackey, wenn er nachts sein Haus verlässt? Und wozu braucht er so viel Blumenerde?

    Was zur Hölle ist RKSS?

    Hinter dem Kürzel RKSS versteckt sich das Filmemacher-Kollektiv um die Regisseure François Simard, Anouk Whisell und Yoann-Karl Whissel aus Quebec/Kanada. Im Jahr 2015 sorgten sie mit ihrem Langfilmdebüt in Genrekreisen für großes Aufsehen. Die bizarre Trashperle Turbo Kid konnte rasch den Weg vom echten Geheimtipp zu einem ausgewachsenen Hype zurücklegen. In der überzeichneten Endzeit-Dystopie erzählten RKSS die Geschichte von The Kid, der sich in einer postapokalyptischen Welt voller fliegender Kreissägen, Laserwaffen, BMX-fahrenden Helden und überzogender Brutalität durchschlagen muss. Während die Filmemacher bereits damals nicht verhehlten, dass sie ein Faible für Filme der 80er haben, nutzen sie nun mit Summer of 84 die Chance, um diesem Jahrzehnt eine filmische Hommage zukommen zu lassen.

    Summer of 84 – Zwischen Hommage und Stereotyp

    Inszenatorisch kann man dem Film dabei nichts vorwerfen. Die Regisseure verstehen es, durch atmosphärische Kameraeinstellungen und -fahrten eine stimmungsvolle Kopie ihrer Vorbilder zu generieren. Der überaus gelungene Synthie-Soundtrack des kanadischen Elektro-Duos Le Matos, das sich bereits für die musikalische Untermalung von Turbo Kid verantwortlich zeichnete, trägt einen entscheidenden Teil dazu bei und kann nur durch zwei Worte treffend beschrieben werden: Verdammt cool!

    Darf in einer 80er-Hommage natürlich nicht fehlen: BMX-Räder | "Summer of 84" © Pandastorm Pictures
    Darf in einer 80er-Hommage natürlich nicht fehlen: BMX-Räder | „Summer of 84“ © Pandastorm Pictures

    Das Drehbuch hingegen offenbart ein paar Schwächen, bei denen jedoch das subjektive Empfinden der Zuschauerinnen und Zuschauer entscheiden wird, ob darüber hinweg gesehen werden kann oder nicht. Denn bei aller Liebe zu dem Wunsch, eine Hommage an die Filme der 1980er Jahre erschaffen zu wollen, bewegt man sich dabei doch stets auf der dünnen Grenze, nicht allzu sehr in stereotype Muster zu verfallen. Besonders die Charaktere in Summer of 84 sind leider bloße Schablonen. Eine Beziehung zu ihnen aufzubauen, fällt daher etwas schwer.

    Horror? Thriller? Coming-of-Age?

    Die Dialoge sind teilweise etwas hölzern und gezwungen. Außerdem scheinen einige Entscheidungen der Protagonisten nicht wirklich nachvollziehbar. Das kann stören, sollte aber nicht von der Handlung ablenken lassen. Denn diese weiß durchaus zu überzeugen. Mit Spannung verfolgt man die Geschehnisse am Bildschirm – auch wenn die großen Überraschungen auf Plotebene ausbleiben.

    Ist Polizist Wayne Mackey (Rich Somer) ein Serienkiller? "Summer of 84" © Pandastorm Pictures
    Ist Polizist Wayne Mackey (Rich Somer) ein Serienkiller? „Summer of 84“ © Pandastorm Pictures

    Apropos Überraschung: Ohne zu viel verraten zu wollen, nimmt der Film im Schlussakt einen unerwartet düsteren Ton an. Auch hier werden sich wohl die Geister scheiden. Denn das Problem dabei ist: Einige Zuschauerinnen und Zuschauer werden anhand von Cover, Plotbeschreibung und Altersfreigabe einen blutigen Horrorfilm erwarten und zunächst enttäuscht sein, dass der Film sich doch überraschend viel Zeit nimmt, um Geschichte und Atmosphäre zu transportieren. Andere hingegen, die möglicherweise einen zahmeren Coming-of-Age-Film erhofften und sich die meiste Zeit auch darin bestätigt sehen konnten, wird die plötzliche Wendung eventuell abschrecken. Die Absicht der Filmemacher ist klar: Sie wollen schocken und die Fans dadurch aus der Komfortzone holen, in der sie sich vorher eingerichtet haben.

    Fazit

    Die Vorbilder für Summer of 84 sind deutlich zu erkennen. Filme wie Stand by me, Die Goonies oder auch E.T. – Der Außerirdische haben die Autoren und Regisseure zweifelsohne inspiriert. Nachdem J.J. Abrams (LOST, Star Wars VII: Das Erwachen der Macht) bereits 2011 mit Super 8 besonders den Filmen Steven Spielbergs aus den 1980er Jahren ein filmisches Denkmal setzte, hat spätestens die erfolgreiche Netflix-Serie Stranger Things einen Hype um dieses Jahrzehnt ausgelöst, in dessen Fahrwasser sich auch das Filmemacher-Kollektiv RKSS mit der Hommage Summer of 84 bewegt.

    Das Drehbuch weist dabei zwar die ein oder andere Schwäche auf, und an einigen Stellen folgt der Film allzu sehr den stereotypen Mustern. Die atmosphärische Inszenierung und der starke Synthie-Soundtrack versetzen uns jedoch gelungen zurück in die 1980er Jahre. Summer of 84 wird nicht jeden überzeugen können – welcher Film kann das schon – doch Fans der oben genannten Produktionen sollten zumindest mal einen Blick riskieren.

    © Pandastorm Pictures

    Vorheriger BeitragSolaris
    Nächster Beitrag Slasher – Season 1

    Weitere Beiträge

    2.5

    Silent Night, Deadly Night

    von Stefan Brüning
    4.0

    Goodbye June

    von Jan Werner
    2.0

    Hi-Five

    von Louis Kiehl
    4.5

    Sentimental Value

    von Luca Mattys
    2.0

    Stromberg – Wieder alles wie immer

    von Felix Knorr
    4.0

    Im Schatten des Orangenbaums

    von Luca Mattys
    Kommentar hinzufügen
    Hinterlasse einen Kommentar Cancel Reply

    Neueste Beiträge

    Neue Serien 2026 – Was startet wo?

    13. Dezember 2025

    Silent Night, Deadly Night

    12. Dezember 2025

    The Pitt – Staffel 1

    11. Dezember 2025

    Goodbye June

    11. Dezember 2025
    We are social
    • Facebook
    • Instagram
    Über uns
    Über uns

    Filmkritiken, Serien-Reviews und Streaming-Tipps. Wir bieten Einblicke, aktuelle Besprechungen und ehrliche Meinungen zu allem, was auf Leinwand oder Bildschirm läuft. Einfach, direkt und ohne Hype.

    Links
    • Über uns
    • Filme
    • Serien
    • Features
    • News
    Facebook Instagram
    • Datenschutzerklärung
    • Impressum
    © 2025 Filmtoast.de

    Suchbegriff eingeben, um zu starten. Tippe X, um die Suche zu schließen.