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    Der Super Mario Bros. Film

    Jan Wernervon Jan Werner7. April 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    (from left) Luigi (Charlie Day) and Bowser (Jack Black) in Nintendo and Illumination’s The Super Mario Bros. Movie, directed by Aaron Horvath and Michael Jelenic.
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    Es gibt wohl kaum eine Spielemarke von Nintendo, die weltweit und generationenübergreifend so eine Bekanntheit genießt: Der Super Mario Bros. Film bringt Nostalgie in Animationsform auf die große Leinwand. Funktioniert der neue Anlauf dieses Videospiel als Film umzusetzen?

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    Das Poster zu Der Super Mario Bros. Film.
    Das Poster zum Animation-Spektakel © Universal Pictures Germany 2023

    Der Super Mario Bros. Film – Die offizielle Handlungsangabe

    Bei unterirdischen Reparaturarbeiten an einer Wasserleitung werden die Brooklyner Klempner Mario und Luigi plötzlich in eine geheimnisvolle Röhre gesaugt und landen daraufhin in einer magischen neuen Welt. Als die Brüder dort getrennt werden, begibt Mario sich auf eine gigantische Reise, um Luigi zu finden. Mit der Hilfe des Pilzkönigreichbewohners Toad und dank eines Trainings von Princess Peach, der willensstarken Herrscherin des Pilzkönigreiches, entdeckt Mario dabei ungeahnte Kräfte in sich.

    Liebevoll und detailverliebt…

    Mit der Wahl des Animationsstudios Illumination hat man bestimmt die beste Wahl getroffen. Denn die Minions-Schmiede hat mit inzwischen mehr als einer Handvoll Filme eines der wenigen, funktionierenden Animationsfilm-Franchises verantwortet, das nicht von Disney, Pixar oder – mit Abstrichen – Dreamworks – stammt. Gleichzeitig hat die Reihe mit den gelben Sidekicks viel Feingefühl für die moderne Popkultur und familientauglichen Humor, der sich aber auch mal traut Witze einzubauen, die eher an die erwachsenen Begleiter des Zielpublikums gerichtet sind, bewiesen. Darüber hinaus passt die optische Handschrift des Studios sehr gut zu bunten Welt von Super Mario. Auf der handwerklichen Ebene kann man der Kooperation von Nintendo und Illumination hier rein gar nichts vorwerfen: Die Animation ist hübsch anzusehen, überall im Bild wimmelt es von Anspielungen auf die Spielvorlage, jede Referenz hat Sinn und Verstand und wirkt nie hineingezwängt.

    It’s a me – Mario

    Der Super Mario Bros. Film ist immer dann am stärksten, wenn er sich vor seiner Historie – und den Fans – verneigt, ohne sich anzubiedern. Das klappt sehr gut in den Level-artigen Plattform-Sequenzen, das klappt fantastisch in einer Mario-Kart-Verfolgungsjagd und das klappt herausragend im Umgang der Figuren miteinander. Der ganze Film hat im Prinzip einen klassischen Videospiel-Plot, was vermutlich auch die einzige Weise war, wie man dieses doch eher an Story-Tiefe arme Spiel auf die Leinwand bringen konnte, ohne der Vorlage untreu zu werden. Innerhalb der ziemlich genau 90 Minuten gibt es für Spieler und Liebhaber extrem viel zu entdecken. Vielleicht sogar zu viel bzw. so viel, dass man es bei der ersten Sichtung gar nicht erfassen kann. Das ist auch dem hohen Tempo geschuldet, was wiederum die vordergründige Zielgruppe weniger überfordern wird, als eventuell die Mario-Fans der ersten Stunde, die mit ihren Kids oder aus Nostalgie auch allein im Kinosaal gelandet sind.

    … handzahm und ausgebremst

    Wer sich also auf die Suche nach den unzähligen Anspielungen machen will, der darf sich auf diese Verfilmung wirklich freuen. Wer jedoch erwartet hat, dass Illumination hier, ähnlich wie bei den Minions, auch mal Gags einstreut, die NUR die erwachsenen Zuschauerinnen und Zuschauer verstehen, weil sie auf einer Meta-Ebene funktionieren oder Dinge andeuten, die Kinder nicht wissen können, der wird von Der Super Mario Bros. Film enttäuscht werden. Denn hier hat Nintendo sein ausführendes Studio und die Regisseure an der ganz kurzen Leine gehalten. Die Witze sind dementsprechend weder tief noch originell, teils sogar redundant und abgedroschen. Aufmüpfigkeit oder eine wirklich ernst gemeinte zeitgemäße Botschaft sucht man darüber hinaus vergeblich. Da reicht es eben nicht, dass man die Prinzessin zu einer selbstermächtigten Power-Frau gemacht hat, wenn man gleichzeitig den Schurken absolut harmlos portraitiert und selbst der Running Gag mit dessen Verliebtheit nicht zündet.

    Fallhöhe? Fehlanzeige. Standard-Showdown? Check. Der Adaption fehlt es an Ecken und Kanten, um nicht nur das Nostalgiker- oder Kinderherz zu erreichen. Selbst die Musikauswahl ist so banal, dass es fast schon als Stilmittel durchgehen könnte. Oder wie oft will man eigentlich noch I Need a Hero in einem Animationsfilm verwenden?! Wirklich ärgerlich ist das nicht, da die Erwartungen daran, dass die Verfilmung überhaupt gelingen kann und dem Genre etwas hinzuzufügen weiß, ohnehin sehr niedrig waren. Dennoch hätte man sich vielleicht etwas an der „Konkurrenz“ Ralph reichts orientieren sollen. Diese beiden Filme hatten zwar keine real existierende Videospielmarke aus Hintergrund, haben aber durch einen Tick mehr Mut zur Kantigkeit geschafft, dass man auch ohne die verklärende Nostalgie-Brille die liebevolle Umsetzung erkennen und schätzen kann.

    Mario und Luigi.
    Mario (im Original gesprochen von: Chris Pratt) und Luigi (Charlie Day) © Universal Pictures Germany 2023

    Brüderliebe und selbstverliebte Pilze

    Da der Rezensent den Film in der deutschen Fassung gesehen hat, kann er dementsprechend auch nichts zu den Sprechern im englischen Original sagen. Lediglich die deutsche Sprachfassung kann bewertet werden. Ob es daher an der Übersetzung, den anderen Sprechern oder doch unabhängig davon an der Direktive der Macher liegt, dass viele der Dialoge recht seelenlos, lapidar anmuten und vor allem die Aussagen von Peach komplett verpuffen, sei einmal dahingestellt. Noch eine der besten Ideen war es dann, den Pilzen, quasi als Pendant zu den Minions, eine recht große Rolle zukommen zu lassen. Ihre Koketterie mit der eigenen Niedlichkeit ist durchaus charmant und wird auch nicht zu oft eingesetzt.

    Darüber hinaus ist vor allem für das junge Publikum das brüderliche Verhältnis zwischen Mario und Luigi sicherlich das, was gut funktioniert als emotionaler Anker des Films. Die Botschaft ist, wie nun wohl eindeutig herauszulesen, schlicht an die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer gerichtet. Dementsprechend ist Der Super Mario Bros. Film im Endeffekt als Kinderfilm ein Volltreffer, aber der Mehrdimensionalität vieler Pixar-Filme kann man nicht das Wasser reichen.

    Unser Fazit zu Der Super Mario Bros. Film

    Der Super Mario Bros. Film ist kurzweilig und voller Liebe für die Spielereihe. Die jetzige Nintendo-Switch-Kids-Generation wird man voll abholen – ihre Eltern, die auf dem Gameboy oder N64 den knuffigen Klempner aus Brooklyn lieben gelernt haben, nur bedingt. Und wer als Fan anderer Filme des Studios ohne Bezug zur Marke Super Mario ins Kino kommt, der wird von der Belanglosigkeit abseits des Fanservice erschrocken sein.

    Der Super Mario Bros. Film  ist seit dem 5. April 2023 im Kino zu sehen!


    © Universal Pictures Germany 2023

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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