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    Startseite » The Conference
    Filme Horror Komödie Thriller

    The Conference

    Jan Wernervon Jan Werner16. Oktober 2023Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    The Conference. (L to R) Maria Sid as Ingela, Adam Lundgren as Jonas and Christoffer Nordenrot as Kaj in The Conference. Courtesy of Netflix © 2023
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    Aus aller Herren Länder gibt es im Herbst neue Grusel-Stoffe – so auch aus Schweden. The Conference auf Netflix will mit einem blutigen Teambuilding-Event schocken. Ein interessanter Ansatz oder austauschbar wie ein IKEA-Regal?

    Ein blutender Mann auf einem Fahrrad. Er schreit. The Conference
    Jonas erlebt im Team Building Camp die Hölle © Netflix

    The Conference – Die offizielle Handlungsangabe

    In der Slasher-Komödie The Conference wird eine Teambuilding-Konferenz für städtische Angestellte zum mörderischen Albtraum. Dabei sorgen in dem schwedischen Film mit liebenswerten, witzigen Figuren nicht nur Korruptionsanschuldigungen für Chaos, sondern auch eine rätselhafte Person, die den Teilnehmer*innen nach dem Leben trachtet.

    Vorhersehbar und trotzdem unterhaltsam

    The Conference ist ein Standard-Slasher aus dem Lehrbuch – im schlechten, aber auch im guten Sinne. Denn auch wenn das Dezimieren der Belegschaft in der Abgeschiedenheit streng der Schablone folgt und deswegen rein inhaltlich niemanden auch nur ansatzweise überraschen wird, sind die einzelnen Morde dann doch gut inszeniert und vor allem dank smarter Schnitte und Szenenübergänge originell  ins altbewährte Korsett eingewoben. Handwerklich ist das wirklich gehobener Durchschnitt: das frühzeitige etablieren der Locations, die Einführung potentieller „Waffen“, das Legen falscher Fährten. Der Macher hat definitiv einige Genre-Klassiker studiert und sich die richtigen Kniffe abgeschaut.

    Im Rahmen des wahrscheinlich sehr überschaubaren Budgets wird hier viel rausgeholt, sogar die Härte hat einen Grad, der sich nicht vor aktuellen Hollywood-Schockern zu verstecken braucht. Das hier viel über Schnitte gelöst wird, ist clever, die Effektivität leidet darunter kaum, da man sich den Ausgang im Kopf denken kann. Das sorgt für doch eine permanente Angespanntheit und dafür, dass man die ein oder andere Brutalität mitfühlt.

    Etwas zwischen den Stühlen

    Etwas problematisch ist in The Conference hingegen, dass sich die Horror-Komödie nicht eindeutig bekennt, Drama oder Comedy vordergründig sein zu wollen. Die Hintergrundgeschichte des Schlächters wird seriös angerissen und ist sogar verhältnismäßig nachvollziehbar. Hieraus hätte man einen zynischen, bitterbösen Slasher machen können, in dem Rache in blutigster Art und Weise verübt wird.

    Der Kontrast zu der klischeehaften bis grotesken Belegschaft, die sich zum Event zusammenfindet, ist irgendwie halbgar. In manchen Szenen wirkt es, als habe sich die Stromberg-Crew zum Meeting verabredet. Dann wiederum gibt es aber auch Momente, in denen sich die Charaktere viel zu ernst nehmen. Office-Abziehbild, also satirischer Ansatz oder bierernster, gesellschaftskritischer Ansatz wie beispielsweise in manchen Teilen der Texas-Chainsaw-Massacre-Reihe – beides im Wechsel erzeugt in diesem schwedischen Original eine tonale Dysbalance, die die guten Ansätze ein Stück weit unterminiert.

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    Zu den Darstellern kann man gar nicht viel sagen. Auch sie sind im Rahmen dessen, was möglich war, gut gecastet. Keiner fällt negativ auf, aber auch keine Performance bleibt länger im Gedächtnis. Das steht sinnbildlich dafür, dass The Conference am Ende ein kurzweiliger Standard-Slasher ist, dem man mangelnden Mut unterstellen, aber keine handwerklichen Schwächen vorwerfen kann. Die Prämisse klingt auch etwas nach dem 2006er Severance, der zwar auch kein Genre-Meilenstein ist, aber zumindest in Sachen Boshaftigkeit etwas mehr gewagt hatte.

    Ein Mann in einer Horrormaske.
    The Conference © Netflix

    © Netflix

    Unser Fazit zu The Conference

    2.5 Watchable

    Es ist schwer einem Film etwas vorzuwerfen, der für sich genommen kaum etwas falsch macht, aber letztendlich rein gar nichts zeigt, was man noch nie gesehen hat. Die schwedische Horror-Komödie ist ein solider, kurzweiliger 08/15-Beitrag, aber empfehlenswert nur bedingt, da es einfach zu viel vergleichbare Produktionen gibt, die entweder besser wissen, Grenzen auszuloten oder zumindest mit einer "Scheiß-drauf-Attitüde" noch mehr auf die Kacke hauen.

    The Conference läuft seit dem 13. Oktober 2023 bei Netflix!

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    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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