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    Startseite » The Killing of a Sacred Deer
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    The Killing of a Sacred Deer

    Heikovon Heiko25. April 2018Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Am 04. Mai erscheint der beklemmende Psychothriller The Killing of a Sacred Deer auf DVD und Blu-ray. Pünktlich zum Heimkinostart haben wir uns daher den Film angeschaut und verraten, auf was ihr euch gefasst machen könnt.

    "The Killing of a Sacred Deer" - ab 04. Mai 2018 auf DVD und Bluray ©Alamode Film
    „The Killing of a Sacred Deer“ – ab 04. Mai 2018 auf DVD und Bluray © Alamode Film

    Nachdem der griechische Regisseur Giorgos Lanthimos schon 2011 mit einer Oscarnominierung für Dogtooth in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ auf sich aufmerksam machen konnte, wurde er spätestens mit seinem ersten englischsprachigen Film, dem gleichermaßen ungewöhnlichen wie hervorragenden The Lobster, auch einem breiteren Publikum bekannt. In Cannes wurde er 2015 mit dem Preis der Jury ausgezeichnet und erhielt für sein Drehbuch eine weitere Oscarnominierung. Für The Killing of a Sacred Deer hat er sich erneut Colin Farrell vor die Kamera geholt, der bereits in The Lobster seinen skurrilen Charakter unnachahmlich verkörperte.

    Handlung

    Der erfolgreiche Chirurg Steven (Colin Farrell) führt mit Ehefrau Anna (Nicole Kidman) und den beiden Kindern Bob und Kim ein scheinbar perfektes Leben. Doch seit einiger Zeit trifft sich Steven mit dem sechzehnjährigem Halbwaisen Martin (Barry Keoghan), dessen Hintergrund erst im Laufe des Films aufgedeckt wird. Der Teenager aus einfachen Verhältnissen freundet sich mit Steven an und versucht ihn mit seiner Mutter zu verkuppeln. Als sein Plan scheitert, fordert er von Steven ein unvorstellbares Opfer.

    The Killing of a Sacred Deer – Beklemmend hypnotisch

    Die Handschrift des Regisseur ist auch in The Killing of a Sacred Deer zweifelsohne zu erkennen. Wer The Lobster gut fand, wird auch Gefallen an diesem Film finden können. Die Charaktere sind seltsam bizarr, ihre Handlungen und Dialoge wirken aufgesetzt und der Realität fast entrückt. Dies trägt zu der fast schon hypnotischen Wirkung bei, die den Zuschauer unmittelbar in den Bann zieht.

    Steven (Colin Farrell) erfährt Unheilvolles von Martin (Barry Keoghan) in "The Killing of a Sacred Deer" © Alamode Film
    Steven (Colin Farrell) erfährt Unheilvolles von Martin (Barry Keoghan) in „The Killing of a Sacred Deer“ © Alamode Film

    Mit langen, kunstvollen Einstellungen, die gerade poetisch schön das Geschehen in Szene setzen, fangen Giorgos Lanthimos und sein Kameramann Thimios Bakatakis diese Faszination auch bildhaft ein. Die Inszenierung steht dabei teils im Kontrast zur verstörenden Handlung, unterstützt aber gleichzeitig auch ihre beklemmende Atmosphäre. Der Soundtrack – vor allem bestehend aus klassischen Musikstücken – ist dabei bedrohlich, bedrückend und mitunter gar dissonant. Nein, The Killing of a Sacred Deer ist in keiner Weise ein Feel Good-Movie. Er setzt alles daran, dass sich der Zuschauer zwei Stunden lang wirklich unwohl fühlt – und das meine ich in dem Fall ganz und gar positiv.

    Schuld und Sühne – Unkonventionelle Interpretation eines klassischen Motivs

    Der Titel bezieht sich auf eine Sage aus der griechischen Mythologie. Weil König Agamemnon einen Hirsch im heiligen Hain der Göttin Artemis erlegt hatte, hinderte sie ihn zur Strafe an der Weiterfahrt nach Troja. Erst als er seine Tochter Iphigenie opferte, hob Artemis die Windstille auf und gestattete der griechischen Flotte auf diese Weise, wieder in See zu stechen. Dem ein oder anderen unserer Leser dürfte aus der Schule bekannt sein, dass auch Johann Wolfang von Goethe sich mit dem klassischen Drama Iphigenie von Tauris dieser Thematik angenommen hat.

    Nicole Kidman und Colin Farrell in "The Killing of a Sacred Deer" © Alamode Film
    Nicole Kidman und Colin Farrell in „The Killing of a Sacred Deer“ © Alamode Film

    Giorgos Lanthimos gab in einem Interview zwar an, dass die antike Tragödie ursprünglich keine Inspiration für The Killing of a Sacred Deer gewesen sei, doch als ihm und seinem Co-Autoren Efthymis Filippou die Parallelen während des Schreibens auffielen, haben sie es weiterverfolgt. „Ist es nicht interessant, dass die Themen, mit denen wir uns auseinandersetzen, so alt sind? Sie sind ewig. Deshalb gefällt mir die Assoziation“, erklärte der griechische Filmemacher.

    Und tatsächlich lassen sich in den Grundzügen klare Parallelen ausmachen. Keine Gottheit tritt hier strafend auf, doch dringen in The Killing of a Sacred Deer letztlich durchaus, wenn man es so nennen will, gewisse paranormale Elemente ein. Das muss man zulassen können. Mich persönlich hat zumindest dahingehend das Ende ein wenig unbefriedigt zurückgelassen – mehr soll an dieser Stelle freilich nicht verraten werden.

    Fazit

    The Killing of a Sacred Deer ist zweifelsohne auf allen Ebenen ein recht unkonventioneller Film. Daher lässt sich nur schwerlich eine pauschale Empfehlung aussprechen. Wer mit The Lobster überhaupt nichts anfangen konnte, sollte vermutlich um den neuen Film des griechischen Regisseurs einen Bogen machen. Auch hier ist seine Handschrift deutlich zu erkennen.

    Mit Bezügen zur griechischen Tragödie und Merkmalen eines David Lynch-Films gelingt Giorgos Lanthimos ein verstörender und beklemmender Psychothriller von geradezu kafkaesker Albtraumhaftigkeit. Das Ende mag vielleicht für den ein oder anderen Zuschauer etwas unbefriedigend erscheinen, doch The Killing of a Sacred Deer entwickelt wie schon The Lobster in all seiner Bizarrheit eine außergewöhnliche Faszination.

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    © Alamode Film

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