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    Startseite » The Stranger
    Filme

    The Stranger

    Jan Wernervon Jan Werner28. Oktober 2022Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    Auch Australier können Thriller! Trifft diese Aussage jedoch auch auf das neue Thrillerdrama The Stranger mit Joel Edgerton und Sean Harris zu? Wir klären es in der Kritik zum Netflix-Film.

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    Joel Edgerton mit Bart und fragendem Ausdruck in den Augen. The Stranger
    Joel Edgerton nimmt das Undercover-Spiel sichtlich mit © Netflix

    The Stranger – Die Handlungsangabe

    Der verdeckte Ermittler Mark (Joel Edgerton) beginnt eine Freundschaft mit einem Mordverdächtigen (Sean Harris). Er soll diesem ein Geständnis entlocken. Doch die Männer verstehen sich so gut, dass es Mark immer schwerer fällt, seinen Plan zu verfolgen.

    Langsam, langsamer, The Stranger

    Es ist wirklich schwer diesen Film potentiellen Zuschauern schmackhaft zu machen. Einerseits ist die Inszenierung mutig und ohne zu viel zu verraten auch inhaltlich plausibel. Andererseits aber ist dieser Thriller einer der absoluten Slow-Burner-Kategorie – und das nicht unbedingt auf die positive Art. Die Langwierigkeit einer zermürbenden Fallbearbeitung mittels des Undercover-Einsatzes soll sich in den langsamen Kamerafahrten, in den dissonanten Musikeinsätzen, in der fast komplett entsättigten Farbgestaltung spiegeln. Doch leider macht das diese dramatische Geschichte wirklich zäh und es fordert wirklich einiges an Fokus, um nicht währenddessen gedanklich immer wieder abzuschweifen.

    Wer beispielsweise The Dry, ebenfalls aus Australien, mochte, oder mit dem Kriminaldrama Freies Land warm wurde, der kann sich in etwa das Erzähltempo von The Stranger vorstellen – nur nochmal einen ticken langsamer. Auch in der Tristesse legt dieser Film aber noch einen drauf. Nüchterner und irgendwie auch pessimistischer kann man einen Thriller kaum vortragen. Selbst das Anti-Feelgood-Programm der HBO-Serie I know this much is true mit Mark Ruffalo sorgt beispielsweise für mehr Unterhaltung.

    Aufeinandertreffen zweier Ausnahmedarsteller

    Sowohl Edgerton als auch Harris sind zwei Schauspieler, die leichtfüßig zwischen großen Hollywood-Produktionen und den ganz kleinen Independent-Filmen wandeln. So hat Edgerton jüngst in der Star-Wars-Serie Obi Wan Kenobi  mitgewirkt, zuvor jedoch in The Green Knight geglänzt. Und Harris hat in der Mission-Impossible-Reihe schon Tom Cruise in Angst und Schrecken versetzt, ehe er dann mit Possum einen Geheimtipp der ganz besonderen Sorte abgeliefert hat. Und an diese geplagte Darstellung knüpft Letzterer hier direkt nahtlos an. Noch mit einem extrem verwahrlost wirkenden Look mit Vollbart und fettigen Haaren garniert, wird die Figur von Harris hier zum Abziehbild eines Ausgestoßenen.

    Darstellerisch kann man sowohl den beiden Hauptfiguren als auch allen anderen Mitwirkenden gar nichts vorwerfen. Sie schaffen es gewisse Ambivalenz-Spielräume zu erhalten, obwohl die Rollenverteilung doch recht schnell geklärt ist. Der Film wabert in dem angesprochenen Nicht-Tempo lange Zeit vor sich hin, ehe er im Schlussviertel doch etwas an Fahrt gewinnt. Das Ende ist dann doch ein kleines Fragezeichen und ein Schlag in die Magengrube. Wer solange dabei geblieben ist, der wird definitiv darüber sprechen wollen.

    Etwas brennt nachts links im Bild. Daneben zwei Silhouetten männlicher Figuren. The Stranger
    Zwei Männer vor einer Feuerstelle © Netflix

    Unser Fazit zu The Stranger

    The Stranger ist ein extrem zäher, aber absurderweise doch interessanter Thriller. Psychodrama-Elemente treffen auf eine Tristesse, wie man sie kaum in Filmen gesehen hat. Die beiden Hauptdarsteller Edgerton und Harris sind extraklasse. Nur leider ist zu befürchten, dass viele Zuschauer gar nicht bis zum starken Ende bei Laune gehalten werden.

    The Stranger ist ab dem 19. Oktober bei Netflix abrufbar!

    All unsere Reviews und viele andere Videos findest du auch auf unserem YouTube-Kanal.


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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