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    True Spirit

    Jan Wernervon Jan Werner3. Februar 2023Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Ein Pinkes Segelschiff in der Mitte des Bildes
    True Spirit. Teagan Croft as Jessica Watson in True Spirit. Cr. Julian Panetta/Netflix © 2023
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    Herausragende sportliche Leistungen werden oft mit einer filmischen Umsetzung gewürdigt. Die Geschichte der jüngsten Weltumseglerin ist in True Spirit nun die Basis für einen Abenteuerfilm. Wird die Verfilmung auch diesmal den wahren Hintergründen gerecht?

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    Teagan Croft auf dem Boden eines Schiffs robbend. Sie blickt erschrocken drein. True Spirit
    Teagan Croft als Jessica Watson in True Spirit © Netflix

    True Spirit – Die offizielle Handlungsangabe

    Die hartnäckige junge Seglerin Jessica Watson (Teagan Croft) will als jüngster Mensch aller Zeiten allein und ohne Unterbrechung oder Hilfe von anderen die Welt umsegeln. Viele rechnen damit, dass sie scheitert, doch ihr Segellehrer und Mentor Ben Bryant (Cliff Curtis) und ihre Eltern (Josh Lawson und Oscar-Preisträgerin Anna Paquin) stehen hinter ihr. Die junge Seglerin ist fest entschlossen, das Unmögliche zu schaffen, und segelt innerhalb von 210 Tagen durch einige der weltweit gefährlichsten Gewässer.

    Survival-Drama und Charakterstudie

    Die Netflix-Verfilmung der außergewöhnlichen Geschichte Watsons ist ein typischer Vertreter biografischer Sportlerdramen, die sich oftmals nur in Nuancen unterscheiden, in der grundlegenden Dramaturgie jedoch gleichen wie ein Ei dem anderen. Doch auch wenn man die wahren Hintergründe bereits kennt und auch sämtliche Sportdramen der letzten Jahrzehnte gesehen hat, lässt einen auch True Spirit ein weiteres Mal nicht kalt. Allein der in der Filmwelt doch unterrepräsentierte Segelsport im Fokus wird so einer breiteren Öffentlichkeit in zugänglicher Weise präsentiert, dass man relativ schnell die Faszination der Watsons und vor allem Jessicas dafür nachempfinden kann.

    Kap Hoorn ist der Everest des Ozeans. Und ich hab ihn bezwungen.

    Der Film handelt die typischen Stationen ab: Kindheit der Protagonistin in Rückblicken, Vorbereitung des großen Vorhabens inklusive Rückschläge, Selbstzweifel, Überwindung. Den dramaturgischen Höhepunkt bildet dann selbstverständlich das pionierhafte Abenteuer der Seglerin. Hier wird natürlich auch etwas überdramatisch der Kampf mit den Gezeiten im Kontrast zur eigenen Erwartungshaltung und dem medialen Druck abgebildet. Wie gesagt: ein im Großen und Ganzen erwartbarer Vertreter des Genres. Was jedoch dann doch das Salz in der Suppe sein kann und in diesem Fall auch sehr gut funktioniert, ist die Charakterisierung der Heldin, die von Teagan Croft (bekannt als Raven bei den Titans) wirklich stark herüberkommt.

    Das Leben an der Seite einer Getriebenen

    Stark ist in True Spirit zudem, dass die Angehörigen von Jessica in prominenter Besetzung ebenfalls immer wieder ins Zentrum der Handlung kommen. Klar, die Solo-Weltumsegelung ist eine One-Woman-Show und wird auch als solche inszeniert. Nichtsdestotrotz vergisst man aber auch nicht darzustellen, was es für Geschwister, Vertraute und vor allem die Eltern einer solchen Person bedeutet, immer zwischen Stolz und Sorge zu leben. Anna Paquin und Cliff Curtis machen aus ihren Rollen ebenfalls interessante Persönlichkeiten mit nachvollziehbaren Entscheidungen.

    Wenn du durchhältst, kommt der Wind zurück.

    Die Bilder auf hoher See schaffen es zwar nur bedingt tatsächlich einen realitätsnahen Eindruck des Törns zu vermitteln, aber die Macher waren sich dieser Tatsache zum Glück bewusst. Denn während sich die Abenteuerin auf ihrer Fahrt befindet, lernen wir sie über die Rückblicke in die Vorbereitungszeit und ihre ersten Erfahrungen im Boot erst richtig kennen. Richtig viel Action darf man sich von diesem Sportfilm also nicht erwarten. Auch die Gespräche über Funk mit Eltern und Mentor lockern die teils spannungsarme Segelei auf. Darin geht es mitunter auch mal philosophisch zu. Und auch wenn manche Dialoge etwas gestelzt wirken, so merkt man doch größtenteils, dass man sich viel Mühe gegeben hat, den Charakteren darüber etwas Tiefe zu verleihen.

    Ich kann mich nicht von mir selbst befreien.

    Die Verbindung von Jessica zu ihrem Mentor Ben ist fast noch mehr der emotionale Anker der Geschichte als die familiären Verbindungen. Doch auch wenn den Geschwistern etwas mehr Raum gut zu Gesicht gestanden hätte, ist es auch positiv herauszustellen, dass hier im Vergleich zu anderen, vergleichbaren Stories nicht der Eindruck entsteht, dass die Geschwister einer solchen raumeinnehmenden Persönlichkeit von den Eltern komplett stiefmütterlich behandelt werden. Diese Familie Watson ist ein funktionierender Mikrokosmos, der die Leistung Jessicas überhaupt erst ermöglicht hat.

    Anna Paquin als Julie Watson, Josh Lawson als Roger Watson und Cliff Curtis als Ben Bryant hinter einem Schreibtisch mit Rechnern. True Spirit
    Anna Paquin als Julie Watson, Josh Lawson als Roger Watson und Cliff Curtis als Ben Bryant © Netflix

    Unser Fazit zu True Spirit

    Mit True Spirit ist Netflix mit Sicherheit nicht der große Wurf und schon lange keine Ausnahmeleistung gelungen, wie die von der die Geschichte handelt. Dennoch wird man den wahren Umständen gerecht und schafft es die Faszination für dieses Unterfangen gut aufs Publikum überspringen zu lassen. Die 210 Tage auf See fühlen sich nicht so lang an und der Film punktet auch mit spannenden Momenten. Die Hauptdarstellerin spielt sich mit ihrer Leistung definitiv in den Fokus für kommende Filmproduktionen. Wer also Sportler-/Heldengeschichten einfach nicht satt hat, der wird mit diesem Genrestück auch voll auf seine Kosten kommen. Auf jeden Fall einen Blick wagen sollten aber diejenigen, die ohnehin ein Faible für Wassersport mitbringen. Inspirierend, motivierend, faszinierend: Also Leinen los!

    True Spirit ist seit dem 3. Februar 2023 bei Netflix abrufbar sein!


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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