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    Weathering with you – Das Mädchen, das die Sonne berührte

    Samuel Cornelissenvon Samuel Cornelissen2. Januar 2020Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Hina betet für Sonnenschein in Weathering with you - Das Mädchen, das die Sonne berührte
    Hina betet für Sonnenschein in Weathering with you - Das Mädchen, das die Sonne berührte © Universum Film
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    Makoto Shinkai schuf mit Your Name – Gestern, heute und für immer einen modernen Anime-Klassiker. Ob Shinkais neuer Animationsfilm Weathering with you – Das Mädchen, das die Sonne berührte ebenfalls Klassiker-Potenzial hat, erfahrt ihr in dieser Kritik.

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=CsRcybaUXLc“]

    Hina und Hodaka im Regen auf dem offiziellen Filmplakat zu Weathering wih you - Das Mädchen, das die Sonne berührte
    Hina und Hodaka im Regen auf dem offiziellen Filmplakat zu „Weathering wih you“ © Universum Film

    Darum geht es in Weathering with you – Das Mädchen, das die Sonne berührte

    Der Junge Hodaka hat seine Heimat verlassen, um in Tokyo ein neues Leben zu beginnen. Doch so aufregend Tokyo ist, so teuer ist die Stadt auch. Allen Überflusses nimmt der Regen hier kein Ende mehr. Glücklicherweise wird dem Jungen von einem eigenartigen Mann prompt eine Stelle als Redakteur für dessen Okkultismus-Magazin angeboten. Der Lohn ist zwar gering, doch dafür darf der angehende Redakteur auch bei ihm wohnen. Nebenbei lernt Hodaka das Mädchen Hina und ihren jüngeren Bruder kennen. Die beiden leben ebenfalls auf sich allein gestellt in der großen Stadt. Hina ist jedoch kein gewöhnliches Mädchen. Nein, sie ist ein sogenanntes Sonnenschein-Mädchen, das tatsächlich das Wetter beeinflussen kann. Hodaka und Hina werden Freunde und schon bald spielen neben dem Wetter auch Hodakas Gefühle verrückt. Doch der strahlendste Sonnenschein wirft die tiefsten Schatten und so stellt sich ihr Leben schlagartig auf den Kopf.

    Der Weg ist das Ziel

    Wenn ihr einen so komplexen und verstrickten Film wie Your Name erwartet, dann muss ich euch leider enttäuschen. Weaterhing with you – Das Mädchen, dass die Sonne berührte ist deutlich gradliniger und vorhersehbarer als sein Vorgänger, was aber nicht zwangsläufig negativ ist. Ganz nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ steht nicht die Story-Struktur im Vordergrund, sondern ihre Figuren. Der Zuschauer soll nicht durch Twists zum Staunen gebracht werden, sondern sich auf das Wesentliche konzentrieren: die Gefühle der Protagonisten. Selbst die Liebesgeschichte ist im Kern ziemlich simpel gestrickt, da keine komplizierten Dreiecksbeziehungen oder ähnliches vorherrschen. Ist es also eine unspektakuläre Liebesgeschichte, wie wir sie schon dutzende Male gesehen haben? Nein, denn das Sonnenschein-Mädchen bringt nicht nur Sonnenschein in das verregnete Tokyo, sondern auch frischen Wind in die klassische Liebesgeschichte.

    Hinas übernatürliche Gabe spielt natürlich eine wesentliche Rolle, denn obwohl die Liebesgeschichte im Vordergrund steht, treibt sie die Handlung an. Makoto Shinkai trifft die perfekte Mischung aus Übernatürlichkeit und Selbstverständnis. Somit verschwendet er nicht viel Zeit mit Zweifeln an Hinas Fähigkeiten, aber schafft es trotzdem glaubwürdig zu sein. Sein Anime etabliert von Anfang an bestimmte Regeln, die er danach auch durchgehend einhält, sodass wir uns ungestört in die Handlung fallen lassen können. Neben dem Wetter sorgt auch das familienlose Leben der Kinder für interessante Facetten hierin. Besonders diese Abschnitte beinhalten auch Szenen, die eher für ein erwachsenes Publikum geeignet sind, auch wenn eher düsterere Thematiken nur angeschnitten werden. Die verschiedenen Handlungsstränge laufen auch alle reibungslos zu einem mehr als zufriedenstellenden Finale zusammen, bei dem kein Auge ganz trocken bleiben dürfte.

    Hina schwebt in einer Regenwolke in Weathering with you - Das Mädchen, das die Sonne berührte
    Hina schwebt in einer Regenwolke in Weathering with you – Das Mädchen, das die Sonne berührte © Universum Film

    Reduzierte Gefühle stark inszeniert

    Wie bereits erwähnt, schaltet Weathering with you – Das Mädchen, das die Sonne berührte einige Gänge zurück, was die Komplexität angeht. Das Gleiche gilt aber auch für die Gefühle der Charaktere. Die Handlung ist in dem Bereich ebenfalls deutlich bodenständiger. Die Beziehung zwischen Hodaka und Hina ist die größte Zeit von freundschaftlicher Natur und es gibt weniger melodramatische Szenen als in Shinkais vorangegangenen Anime. Mich hat er emotional aber trotzdem berührt, was eben auch an der Inszenierung liegt. Es gibt wieder einige stark betonte Voice Over, die durch melancholische Melodien, japanischen Rock/Pop-Songs und Montagen in Szene gesetzt werden. Sagt das einem nicht zu, wird man mit dem Film nicht warm. Man kann auch nicht leugnen, dass es teilweise etwas kitschig ist, doch wenn man sich auch bei Your Name oder Garden of Words darauf einlassen konnte, dann wird man auch hier wieder mitgerissen werden.

    Hodaka, sein Boss und Hina sitzen gemeinsam im Park
    Hodaka, sein Boss und Hina sitzen gemeinsam im Park © Universum Film

    Die unverkennbare Schönheit von Weathering with you – Das Mädchen, das die Sonne berührte

    Ganz egal, wie man zu dem Kitsch steht, niemand kann dem Anime vorwerfen, hässlich zu sein. Ganz im Gegenteil! Weathering with you – Das Mädchen, das die Sonne berührte sieht himmlisch schön aus. Makoto Shinkai bleibt seinem Animationsstil treu und vermischt erneut den bekannten 2D Anime-Stil mit atmosphärischen 3D Kamerafahrten. Die Bewegungen verlaufen auch soweit alle flüssig und wenn es mal fantasievoller wird, wird die Magie der Ereignisse perfekt eingefangen. Selbiges gilt für die Charaktere, die alle sehr lebendig wirken und auch über die Animationen hinaus schnell die Sympathie des Zuschauers gewinnen. Auch kleine Nebenfiguren glänzen mit ihrer Persönlichkeit, wodurch jede Figur einzigartig ist und die Interaktionen zwischen ihnen immer Spaß machen. Teilweise gibt es sogar extrem witzige Momente, während andere Szenen wiederum ziemlich bedrückend sind. Fans von Your Name können sich zudem auch über den ein oder anderen Bezug auf den geistigen Vorgänger freuen.

    Hokada sieht Hina dabei zu, wie sie für Sonnenschein betet
    Hokada sieht Hina dabei zu, wie sie für Sonnenschein betet © Universum Film

    Unser Fazit zu Weathering with you – Das Mädchen, das die Sonne berührte

    Weathering with you – Das Mädchen, das die Sonne berührte ist ein berührender Film, der die Liebesgeschichte zweier Teenager in den Vordergrund stellt. Die Wetter-Thematik gibt der Liebesgeschichte jedoch eine eigene Note. Wie ein Sonnenschein zwischen sonst so tristen Wolken möchte er den Zuschauer aus seinem Alltag entführen und 114 Minuten lang verzaubern. Dieses Ziel gelingt ihm auch, obwohl er deutlich geradliniger und unspektakulärer als Shinkais vorausgehender Film daher kommt. Das erreicht er durch seine sympathischen und greifbarer Charaktere, dem liebevollen Animationsstil und einer etwas kitschigen, aber doch mitreißenden Inszenierung. Man sollte sich bewusst sein, dass einen keine wirklich unvorhersehbaren Wendungen erwarten, stattdessen soll man sich einfach in die Handlung fallen und abschließend von ihr treiben lassen. Einmal versunken, lässt einen der Anime dank seines schönen Erzähltempos und dem Zusammenspiel zwischen den Tonalitäten bis zur letzten Szene auch nicht mehr los.

    Makoto Shinkais Weathering with you – Das Mädchen, das die Sonne berührte ist zudem nach Hayao Miyazakis Prinzessin Mononoke der zweite Anime, der für den Oscar als bester fremdsprachiger Film eingereicht wurde.

    „Weathering with you – Das Mädchen, das die Sonne berührte“ erscheint limitiert am 16. und 19. Januar 2020 in den deutschen Kinos.


    © Universum Film

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