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    Startseite » X-Men: Dark Phoenix
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    X-Men: Dark Phoenix

    FilmFreundvon FilmFreund23. Juni 2019Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Seit dem 6.6.2019 läuft X-Men: Dark Phoenix in den deutschen Kinos. Was der neueste Ableger des Franchises zu bieten hat und was er schmerzlich vermissen lässt, erfahrt ihr in unserer Review. Aber Achtung! Es sind einige, wenn auch nur kleinere Handlungsspoiler in dem folgenden Text enthalten!

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    Das offizielle Kinoposter zu X-Men: Dark Phoenix. © 2019 Twentieth Century Fox
    Das offizielle Kinoposter zu X-Men: Dark Phoenix. © 2019 Twentieth Century Fox

    Darum geht’s in X-Men: Dark Phoenix 

    Bei einer Weltraummission kommt die Mutantin Jean Grey (Sophie Turner) bei dem Versuch, ihr Team zu beschützen, mit einer unbekannten Macht in Kontakt. Diese Macht scheint außerirdischen Ursprungs und schier unermesslich zu sein. Für Jean wird es immer schwieriger, diese unter Kontrolle zu halten und nicht zur Zerstörung einzusetzen. Als es dann eines Tages zu einem folgenschweren Zwischenfall kommt, sieht sie sich gezwungen, Professor Xaviers Schule für junge Mutanten zu verlassen und anderswo Zuflucht und vor allem Antworten zu finden. Professor X (James McAvoy), aber auch Magneto (Michael Fassbender) stehen nun vor einer schweren Entscheidung: Wie viel sind sie bereit zu geben, um sowohl Jean als auch den ganzen Planeten vor dieser außerirdischen Macht zu beschützen?

    Hinter den Erwartungen

    Jean Grey (Sophie Turner) kennt keine Gnade in X-Men: Dark Phoenix. © 2019 Twentieth Century Fox
    Jean Grey (Sophie Turner) kennt keine Gnade in X-Men: Dark Phoenix. © 2019 Twentieth Century Fox

    Mittlerweile hat X-Men: Dark Phoenix seine ersten Wochen in den wichtigsten Ländern hinter sich und gerät immer mehr zum Flop. Der Streifen hat über 200 Millionen Dollar gekostet und hat diese mittlerweile auch wieder einfahren können, doch die Tatsachen, dass das Marketing-Budget noch nicht in die Produktionskosten mit einberechnet wurde und der Film im Vergleich zu seinem direkten Vorgänger ziemlich abgeschlagen scheint, dürften für Fox und Disney eine große Enttäuschung darstellen. Aber woran liegt das? Nun, zum einen ist das Wetter ziemlich gut, viele andere Streifen wie John Wick: Kapitel 3, Godzilla 2: King of the Monsters oder Rocketman haben bereits viele Zuschauer in die Kinos gelockt und auch die Übersättigung an Superheldenfilmen nach Avengers: Endgame spielt hier gewiss mit rein.

    Doch X-Men: Dark Phoenix ist auch von nur mäßig begeisterten Kritikerstimmen geplagt und steht zudem vor der schwierigen Aufgabe, die X-Men-Geschichte zu einem adäquaten Zirkelschluss zu bringen und gleichzeitig den Anschluss an das MCU vorzubereiten. Nun stellt sich die Frage: Verdient der neueste Teil des X-Men-Franchises seine deutlich verhaltene Resonanz aus den Zuschauer- und Kritikerrängen? Die kurze Antwort hierauf lautet wohl jein. Und dennoch stellt X-Men: Dark Phoenix gerade als Abschluss der Hauptreihe bedauerlicher Weise einen ziemlichen Tiefpunkt dieser dar.

    Zu schnell so viel und doch zu wenig

    Raven (Jennifer Lawrence) in X-Men: Dark Phoenix. © 2019 Twentieth Century Fox
    Raven (Jennifer Lawrence) in X-Men: Dark Phoenix. © 2019 Twentieth Century Fox

    Einer der Hauptpunkte, an denen der Streifen wohl krankt, sind die bei Weitem zu schnell abgehandelten Änderungen an den Ambitionen einiger der Figuren. Bei den X-Men-Filmen war es bisher zwar immer irgendwie gang und gäbe, dass sich erst ordentlich gegenseitig über die Rüben gezogen wird und im Nachhinein dann wieder alle mehr oder weniger miteinander auskommen. Aber hier in X-Men: Dark Phoenix wirkt das Ganze doch etwas überstürzt und sprunghaft. Viele der Figuren bleiben entweder ernüchternd blass in ihrer Charakterentwicklung oder durchlaufen eine, die in der kurzen Zeit wenig glaubhaft und zu konstruiert erscheint. Allgemein ist der Streifen mit seinen nicht einmal zwei Stunden Laufzeit verdammt kurz und die Handlung somit viel zu kurzweilig, was dem im Kern tiefgreifenden und interessanten Konflikt sehr die Luft aus den Segeln nimmt.

    Regisseur Simon Kinberg verpasst es obendrein, seinen Film trotz der eher kurzen Laufzeit mit Spannung oder gar Tiefgang zu füllen. Den angebrachten Gag mit „X-Women“ hätte man sich im Übrigen ebenfalls sparen können. Was man Kinberg allerdings zu Gute halten muss, ist, dass er die volle Schuld für das schlechte Abschneiden des Films auf sich nimmt. In einem Interview sagte er: „Ich sage, wenn mein Film nicht funktioniert, gebt mir die Schuld. Ich bin der Drehbuchautor und Regisseur des Films. Wenn der Film das Publikum nicht erreicht, ist das meine Schuld.“ Oftmals sind die Performances der Darsteller zwar leider auch nur ein Schatten ihrer Selbst, aber Recht hat er mit seiner Aussage: Die Probleme liegen hier eindeutig beim Drehbuch.

    Audiovisuell gelungen

    Vuk (Jessica Chastain) zeigt Jean (Sophie Turner) ihr volles Potential in X-Men: Dark Phoenix. © 2019 Twentieth Century Fox
    Vuk (Jessica Chastain) zeigt Jean (Sophie Turner) ihr volles Potential in X-Men: Dark Phoenix. © 2019 Twentieth Century Fox

    X-Men: Dark Phoenix mag vielleicht drehbuchtechnisch wenig Erinnerungswürdiges bieten und gar zu Aufregern einladen, aber optisch und von einigen der Ideen rundum die Kämpfe her dreht der Film den Spieß um. Es sind gerade die Szenen im Zug, die den Zuschauer zumindest kurzzeitig wieder mit an Bord nehmen. Aber auch akustisch gibt es einiges zu bestaunen. Der Soundtrack aus der Feder von keinem Geringeren als Hans Zimmer sorgt für viele Gänsehautmomente, wo das Drehbuch versagt und weiß, zumindest einige der Aussetzer wieder gut zu machen. Oder zumindest besser zu machen.

    Ein kleiner Blick in die Zukunft

    Wie geht es jetzt eigentlich weiter mit den X-Men? Nun, wie genau es unter Disney mit den X-Men und ihrer Einbindung im MCU weitergehen soll, ist zur Zeit noch nicht genauer bekannt. Als nächstes startet jedenfalls, entgegen vieler Gerüchte, am 22. August 2019 mit New Mutants für’s Erste das düstere X-Men-Spin-off in den deutschen Kinos. Auch auf ein Wiedersehen mit dem Publikumsliebling Deadpool dürfen sich die Fans freuen. Ansonsten bleibt es fraglich, ob es in den künftigen Mutanten-Filmen von Disney ein Wiedersehen mit den bekannten Darstellern der Figuren geben wird. Fest steht jedoch, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Avengers und Mutanten gemeinsam das Marvel-Universum verteidigen werden.

    Mein Fazit zu X-Men: Dark Phoenix 

    Als Film des X-Men-Franchises ist X-Men: Dark Phoenix leider wohl eher als unwürdig zu betiteln. Betrachtet man ihn abseits der anderen Filme verbleibt er zwar nach wie vor nicht als allzu großer Wurf, dafür ist das Drehbuch einfach zu verkorkst, ist aber immerhin solide Superheldenunterhaltung. Superheldenunterhaltung, die leider im Schatten ihrer Vorgänger verdammt klein und redundant erscheint. Auch der zu alten Zeiten glänzende Cast wirkt hier zum Teil lieblos verheizt und es ist einfach ein Rätsel, wie man mit einem so tollen Schauspieleraufgebot so wenig Eindruck hinterlassen kann.

    Dabei spielt keiner der Darsteller wirklich schlecht, aber gerade im direkten Vergleich zu den anderen Filmen fallen auch hier die Performances und vor allem die Momente der Figuren ziemlich ab. Demgegenüber stehen dafür ein wirklich bärenstarker Soundtrack von Hans Zimmer und einige tolle Action-Szenen. Besonders solche, in denen ein Zug oder Magneto involviert sind und dieser seine Kräfte zum Besten geben darf, sind wirklich gelungen. X-Men: Dark Phoenix bietet neben diesem Wechselbad der Gefühle aber vor allem eines: Verschenktes Potential.


    © 2019 Twentieth Century Fox

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