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    Startseite » Zwielicht
    Filme

    Zwielicht

    FilmFreundvon FilmFreund12. Februar 2019Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    In Zwielicht hat Schauspieler Edward Norton sein großartiges Schauspiel-Debüt hingelegt und wurde für seine Rolle sogar mit einem Oscar nominiert. Ob diese Nominierung gerechtfertigt war und wie sich der Justizthriller von Gregory Hoblit (Das perfekte Verbrechen) ansonsten so schlägt, erfahrt ihr im Folgenden.

    Das Bluray Cover von Zwielicht. © Universal Pictures Germany
    Das Bluray Cover von Zwielicht. © Universal Pictures Germany

    „Wieso soll man mit Geld spielen, wenn man mit dem Leben eines Menschen spielen kann?“

    Die Story von Zwielicht

    Chicagos Erzbischof wurde auf brutale und grauenhafte Weise ermordet. Schon kurz darauf wird ein Verdächtiger festgenommen, bei dem sich jeder sicher zu sein scheint, dass er es war, der diese grauenvolle Tat verübte. Der bekannte Star-Anwalt Martin Vail (Richard Gere) wird mit der Verteidigung des Angeklagten betraut. Sollte er diesen besonderen Fall, wie schon unzählige Fälle zuvor, entgegen aller Indizien und Widrigkeiten für sich gewinnen, lockt jede Menge Prestige. Doch ein Erfolg steht noch in den Sternen. Ganz Chicago scheint sich gegen den angeklagten Aaron Stampler (Edward Norton) verschworen zu haben.

    Bis auf Vail glaubt niemand an seine Unschuld. Mit jedem Tag, der verstreicht, zieht sich die Schlinge um Stamplers Hals weiter zu. Schafft Vail es, die Unschuld seines Mandanten rechtzeitig zu beweisen? Und wie geht er damit um, dass seine frühere Geliebte, Janet Venable (Laura Linney), seine jetzige Gegenspielerin vor Gericht ist? Gemeinsam fördern die beiden Kontrahenten Geheimnisse ans Tageslicht, die weit über ihre Erwartungen hinausgehen.

    Zwielicht ist spannend, durchdacht und hintergründig

    Richard Gere in Zwielicht. © Universal Pictures Germany
    Richard Gere in Zwielicht. © Universal Pictures Germany

    „Ich werde ihnen etwas sagen: Es ist ein großer Fehler, den mächtigsten Leuten der Stadt den Daumen ins Auge zu drücken.“

    Zwielicht ist ein spannender Justizthriller, der den Zuschauer durch eine Vielzahl an eingestreuten Finten stets am Ball hält und seine durchdachte Geschichte mit einem packenden Twist auflöst. Es bereitet unglaublich viel Freude, gemeinsam mit den Protagonisten die einem vorgesetzten Puzzleteile zu ordnen und zu versuchen, daraus ein schlüssiges Ganzes zu kreieren. Dabei ist der Streifen ziemlich ruhig, unaufgeregt und unspektakulär inszeniert, doch trotz dieses gemächlichen Tempos ist Zwielicht dank seiner hintergründigen Story und den bissigen Dialogen zu keiner Zeit langweilig. Neben dem vordergründigen Handlungsstrang rundum den Mord, geben aber auch die Subplots einiges her.

    Der Zwiespalt

    In vielen Szenen wird die frühere Liebesbeziehung zwischen dem Anwalt Vail und seiner früheren Angestellten Janet thematisiert, welche nun selbst als Anwältin tätig ist und in Zwielicht die Gegenposition einnimmt. Vails Timing im Gerichtssaal mag zwar stets auf den Punkt sein, im normalen Leben liegt der ansonsten so selbstsichere und selbstverliebte Anwalt ihrer Meinung nach jedoch oftmals daneben. Doch kann sie sich auch nicht gänzlich seinem Charme und seinen Anbiederungsversuchen entziehen. Diese Flirts bremsen den Handlungsverlauf zwar mitunter aus, geben dem Ganzen aber auch eine zusätzliche und an sich interessante Nuance.

    Vail sieht sich zudem mit seinen eigenen Werten konfrontiert. Er versucht sich mit zunehmender Zeit immer erfolgloser darin, die Distanz zu wahren und seinen Schein als makelloser Star-Anwalt aufrechtzuerhalten. Auch muss er sich vermehrt anhören, er würde mehr sich selbst vertreten, anstelle seines Mandanten. Normalerweise behalten die Leute mit solchen Anschuldigungen auch recht, doch dieser Fall stößt ihn in eine ihm unbekannte Welt voller Verwirrungen und Mitgefühl. Letztlich werden die Handlungsstränge passend miteinander verwoben und der Film mag zwar sehr von seinem Twist am Ende profitieren, ist aber dennoch weit davon entfernt, sich nur auf diesen zu verlassen, geschweige denn lediglich davon zu leben.

    Ein überragendes Schauspiel-Debüt

    „Sehr gute Menschen sind dazu fähig, sehr böse Dinge zu tun.“

    Martin Vail (Richard Gere) und Janet Venable (Laura Linney) in Zwielicht. © Universal Pictures Germany
    Martin Vail (Richard Gere) und Janet Venable (Laura Linney) in Zwielicht. © Universal Pictures Germany

    Man könnte meinen, dass Richard Gere hier die Hauptrolle spielt. Dieser macht seinen Job auch außerordentlich gut, doch die wahrhaft hervorstechende Performance legt hier eindeutig Edward Norton hin. Schauspielerisch stellt sein Debüt so einige seiner Kollegen in diesem Film in den Schatten. Seine Karriere als authentischer Ausnahmeschauspieler, der für seine Rolle in Zwielicht sogar für den Oscar nominiert wurde, nimmt aber erst ihren Anfang. Wobei man fairerweise ebenfalls betonen muss, dass es eigentlich Richard Gere mit seinem einnehmenden Charisma ist, der den immerhin zweistündigen Filmen mühelos auf seinen Schulten trägt. Die Selbstherrlichkeit, Eitelkeit und vielen feinen Nuancen in Mimik und Gestik gehen ihm mit Leichtigkeit von der Hand. Neben der spannenden Geschichte, ist also auch der starke Cast das zweite große Standbein von Zwielicht.

    Mein Fazit zu Zwielicht

    Zwielicht ist ein spannender und elegant inszenierter Justizthriller, mit einem hervorragend aufgelegten Richard Gere und einem mindestens ebenso beeindruckend aufspielenden Edward Norton, welcher hier in seinem Schauspiel-Debüt eine seiner besten Performances hingelegt hat. Des Weiteren glänzt Gregory Hoblits Zwielicht mit erzählerischen Finessen und brillantem Schauspiel. Mit seinen zwei Stunden Laufzeit ist der Film, trotz seiner unaufgeregten Inszenierung, zu jeder Zeit fesselnd. Gerade die abschließende Gerichtsverhandlung und der Plottwist treiben es auf die Spitze und gestalten sich als äußerst packend.


    © Universal Pictures Germany

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