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    Umbrella Academy Staffel 3

    Jan Wernervon Jan Werner28. Juni 2022Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Klaus in der Dunkelheit zwischen grünen, geisterartigen Lichtwolken
    The Umbrella Academy. Robert Sheehan as Klaus Hargreeves in episode 307 of The Umbrella Academy. Cr. Courtesy of Netflix © 2022
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    Nicht ganz so lange wie die Fans von Stranger Things, aber mit Sicherheit trotzdem viel zu lang, mussten sich seit Staffel 2 auch die Fans dieser Comicadaption gedulden. Nun ist Umbrella Academy Staffel 3 raus und wir klären in Kürze, ob die Serie an alte Stärken anschließt.

    https://www.youtube.com/watch?v=9S-lYtQIzwQ

    Das Poster zu Staffel 3 von Umbrella Academy zeigt die Familienmitglieder in einem Kofferwagen zusammengequetscht und allesamt irritiert blickend.
    Das Poster zur neuen Staffel © Netflix

    Umbrella Academy – Handlungsangabe für Staffel 3

    Nachdem sie den Weltuntergang von 1963 abgewendet haben, reisen die Mitglieder der Umbrella Academy im Glauben, dass sie die ursprüngliche Apokalypse verhindert und die Zeitachse ein für alle Mal wiederhergestellt haben, zurück in die Gegenwart. Nach einem Moment des Feierns stellen sie jedoch fest, dass die Dinge nicht ganz so sind wie bei ihrer Abreise. Sie treffen auf die Sparrow Academy. Deren Mitglieder haben Köpfchen und Stil, sind jedoch eiskalt. Zwischen ihnen und den Mitgliedern der Umbrella Academy kommt es gleich zu einem brutalen Zusammenstoß – der jedoch ihr geringstes Problem zu sein scheint.

    Neben Herausforderungen, Verlusten und Überraschungen muss sich die Umbrella Academy nämlich auch mit einer unbekannten Bedrohung auseinandersetzen, die verheerende Schäden im Universum anrichtet (und die sie möglicherweise selbst verursacht haben). Jetzt benötigen sie die Hilfe der neuen – und womöglich besseren – Familie ihres Vaters, um auszubügeln, was sie mit ihrer Ankunft verursacht haben. Werden sie zu ihrem Leben vor der Apokalypse zurückfinden oder steckt hinter dieser neuen Welt mehr als nur ein kleines Problem in der Zeitachse?

    Kritik zur 3. Staffel Umbrella Academy:

    In dieser kompakten Kritik wird möglichst wenig auf die konkrete, wendungsreiche Handlung eingegangen, da niemandem die wirklich gut eingewobenen Überraschungsmomente vorweggenommen werden sollen. Diese Kritik soll nun kurz zusammenfassen, ob sich die lange Wartezeit auf die neuen Folgen gelohnt hat. Einige Handlungsdetails der vorherigen Staffeln werden hier eventuell angesprochen, bezüglich Staffel 3 ist der Artikel spoilerfrei.

    Was zeichnet die dritte Staffel aus?

    Die neuen Folgen schließen nahtlos dort an, wo die zweite Staffel vor gut zwei Jahren endete. Es gibt also in den ersten Minuten direkt ein Aufeinandertreffen der „alten“ Umbrella Academy und der neu eingeführten Sparrow Academy – und das birgt mitunter schon eine der besten Szenen der ganzen neuen Staffel. In einem „Dance Battle“ sollen direkt die Verhältnisse geklärt werden. Damit greift Umbrella Academy Staffel 3 sofort wieder in das Fach, aus dem die besten Momente der Serie allesamt stammen: skurrile, aber liebevolle Comic-Momente, gefilmt wie waschechte Musikvideos und untermalt mit einem Evergreen, in diesem Fall „Footloose“.

    Weiterhin funktionieren diese Höhepunkte sehr gut, wenngleich sich nach und nach schon gewisse Verschleißerscheinungen eingestellt haben. Die Songs sind nicht mehr so überraschend und pointiert ausgewählt, die Situationen fühlen sich mitunter redundant oder nur wie ein Mittel zum Zweck an. Wäre da nicht die spürbare Liebe der ganzen Crew zu ihrem Projekt, die Längen, die in dieser neuen Staffel mehr denn je nicht mehr wegzudiskutieren sind, würden noch schwerer ins Gewicht fallen.

    Insgesamt ist der nunmehr dritte Weltuntergang, den die Geschwister inzwischen abwenden müssen, wieder nur die Rahmenhandlung. Die Figurendynamiken und das Familiendrama sind noch stärker in den Fokus gerückt, da die doch sehr interessante Zeitreise-Behörde aus den vorherigen Staffeln quasi keine Rolle mehr spielt. Dafür funktioniert das Spiegeln zwischen den beiden konträren Familien nur in Ansätzen. Man darf zurecht enttäuscht sein, wie sehr die Serie auf der Stelle tritt. Und bei der Originalität, den Locations und auch der Effektqualität ist man sogar eher bergab unterwegs. Auch wenn erneut spannende Idee zum Thema „Zeitreise“ angedeutet werden, spielt man selbst dies nicht mehr so stark aus, weil auch dieser Aspekt hinter die familieninternen Konflikte zurücktreten muss.

    Wie entwickeln sich die Figuren weiter?

    Eine Sache, die man gar nicht genug loben kann, ist, wie Umbrella Academy Staffel 3 mit dem Outing von Elliot Page umgeht. Mit viel Fingerspitzengefühl wird in den ersten beiden Folgen aus Vanya Victor und sämtliche Reaktionen der Protagonisten darauf sind absolut vorbildlich. Abgesehen davon machen die anderen Mitglieder der Umbrella Academy allerdings keine wirklichen Fortschritte. Auch hier herrschen Redundanz und Stillstand vor. Die alten Figuren wirken größtenteils auserzählt, die neu eingeführten Pendants der Sparrows gar austauschbar und flach. Vor allem aus Ben wird zu wenig rausgeholt. Am spannendsten ist noch der Strang rund um Lila und Diego und eine weitere Person, die mit ihnen in Verbindung steht, die von Javon Walton („Ashtray“ aus Euphoria) äußerst frisch eingeführt und gespielt wird.

    Der Abgang von Kate Walsh fällt leider schon stark auf. Ebenso leidet Fünf (Aidan Gallagher) etwas darunter, dass man ihn noch mehr in die Rolle des Handlungsträgers schiebt, wodurch seine Comic-Relief-Qualitäten endgültig abhanden kommen. Zum Glück ist noch Verlass auf Klaus. Robert Sheehan ist schon allein genug, um eine eigene Story zu tragen, aber sowohl im Zusammenspiel mit seinen „Geschwistern“ als vor allem auch mit seinem „Vater“ sorgt er in der neuen Staffel für die Momente, für die sich das dranbleiben trotz aller Längen noch lohnt.

    Britne Oldford als Fei, Justin H. Min als Ben Hargreeves, und Genesis Rodriguez als Sloane nebeneinander vor leicht bewölktem Himmel. Umbrella Academy Staffel 3
    Britne Oldford als Fei, Justin H. Min als Ben Hargreeves, und Genesis Rodriguez als Sloane © Netflix

    Unser Fazit zu Umbrella Academy Staffel 3:

    Die neue Staffel der Comicverfilmung ist leider mindestens drei bis vier Folgen zu lang, die Frische ist inzwischen raus und den nunmehr dritten Apokalypse-Plot nimmt man einfach nicht mehr ernst. Für die immer noch liebevollen Musikmomente und die Situationskomik einiger weiterhin stark aufspielender Charaktere lohnt sich Umbrella Academy Staffel 3 aber zumindest noch für die hartgesottenen Fans.

    Umbrella Academy Staffel 3 ist am 22. Juni bei Netflix gestartet.


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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