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American Horror Story – Staffel 1: Murder House

Die Harmons finden ihr neues Zuhause im berüchtigten Murder House. Als sie bemerken, dass dort etwas nicht stimmt, ist es längst zu spät.

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TitelAmerican Horror Story: Murder House
Jahr2011
ProduktionslandUSA
RegieRyan Murphy, Bradley Buecker, Alfonso Gomez-Rejon, David Semel, John Scott, Michael Lehmann, Tim Hunter, Miguel Arteta
DrehbuchBrad Falchuk, Jessica Sharzer, Ryan Murphy, Jennifer Salt, James Wong, Tim Minear
GenreHorror, Serien
DarstellerConnie Britton, Dylan McDermott, Jessica Lange, Denis O’Hare, Taissa Farmiga, Evan Peters, Frances Conroy, Kate Mara
Länge39-52min / 12 Folgen
FSKab 16 Jahren freigegeben
Verleih20th Century Fox

Willkommen im Murder House!

Das kriselnde Ehepaar Harmon wagt zusammen mit Tochter Violet (Taissa Farmiga) einen Neuanfang. Nach einem Seitensprung von Vater Ben (Dylan McDermott) und einer Fehlgeburt bei Mutter Vivien (Connie Britton) soll nun alles besser werden. Auf der Suche nach einem neuen Zuhause werden die Harmons fündig: Eine gerade restaurierte Villa ist für einen ungewöhnlich niedrigen Preis zu haben, da die Vorbesitzer dort den Tod fanden.

Vater und Therapeut Ben beseitigt schnell jegliche Zweifel und die Wahl ist getroffen. Nach ein paar ungewöhnlichen, aber noch erklärbaren Vorfällen überschlagen sich die Ereignisse. Doch als klar wird, dass etwas mit dem Haus nicht stimmt, ist es schon zu spät.

Eintritt frei!

Zunächst ist es die aufdringliche Nachbarin Constance (eine wundervoll agierende Jessica Lange), die immer wieder uneingeladen in das Haus kommt und offenbar nur an das Silberbesteck der Harmons will. Doch dass sie mehr weiß, als sie zunächst zeigt, ist offensichtlich. Auch ihre behinderte Tochter Adelaide betritt das Haus immer wieder ohne Erlaubnis.

Mit der Zeit bekommen die Harmons immer mehr Besuch. Und es stellt sich heraus, dass längst nicht alle lebendig sind. So werden es nach und nach immer mehr tote Menschen, die als Geister auftauchen und wieder verschwinden. Wirklich interessant wird es dann, wenn diese untereinander agieren und sich längst nicht immer einig sind.

Eine herrliche Figur ist dabei auch die der Haushälterin, welche die Harmons mit dem Haus übernehmen. So zeigt sich diese je nach Kontext als vertrauliche alte Hausherrin oder als junges laszives Hausmädchen, das Ben immer wieder zu verführen versucht.

Das Murder House

Es gibt noch eine weitere wichtige Figur: das Haus selbst! So bekommt der Zuschauer zu keiner Zeit einen richtigen Überblick über die wirkliche Größe oder die Raumaufteilung. Ähnliches nutzte bspw. schon ein Kubrik in seinem hevorragendem Shining (1980), um beim Zuschauer ein Gefühl der Verfremdung und Unsicherheit hervorzubringen und das Haus stets unheimlich und potenziell gefährlich zu inszenieren – das Haus hat definitiv seine Geheimnisse und seine Geschichten. Und der bedrohliche Keller darf natürlich auch nicht fehlen…

Familienglück?

Eigentlich sollte doch alles besser werden im neuen Eigenheim. Doch bald haben alle Mitglieder der Familie ihre eigenen Probleme.

Ben erfährt von seinem damaligen Seitensprung (Kate Mara), dass sie unerwartet schwanger ist, und bekommt zudem immer wieder Besuch von einem dubiosen Mann mit entstelltem Gesicht. Als sich das Schwangerschaftsproblem nicht lösen lassen will und die Dame droht, Bens Ehe zu ruinieren, macht ihm der mysteriöse Mann ein Angebot. Doch ist es damit wirklich erledigt?

Mutter Vivien plagen derweil Vertrauensprobleme zu ihrem Ehemann und zunehmende Gefühle der Unsicherheit und Angst im neuen Eigenheim. Als sie eines Nachts von einem maskierten Mann mit Latexanzug vergewaltigt wird, will ihr niemand glauben. Doch dann wird Vivien schwanger und erwartet Zwillinge. Allerdings ist nur eines der Kinder von Ben…

Violet fühlt sich zunächst auf der neuen Schule gar nicht wohl und stellt ebenso früh fest, dass etwas im Haus nicht stimmt, gerade im Keller scheint etwas Böses zu hausen. Als sie die Schule nicht mehr besucht und zunehmend depressive Züge zeigt, findet sie Trost und Vertrauen in einem Klienten von Ben, Tate. Tate hat allerdings nicht nur die dunklen Seiten eines gewöhnlichen Teenagers, er hat weitaus mehr zu verbergen.

A Horror Story

Die erste Hälfte dieser Staffel der Anthologie-Serie (d.h. die einzelnen Staffeln sind jeweils in sich abgeschlossen) ist wahrlich großartig. Nach und nach füllt sich das Haus und die Geschehnisse überschlagen sich. So findet die Staffel bereits (zu) früh ihren Höhepunkt. In der Doppelfolge Halloween erleben wir mit den Harmons einen einzigen fiebrigen Albtraum, wenn immer mehr Gäste das Haus belagern.

Nach und nach erfährt der Zuschauer dann die traurigen und teilweise erschreckenden Vorgeschichten der Geister und Hausbewohner, bis sich langsam alles zusammenfügt. Auch wenn es stets sehenswert bleibt, kann diese zweite Hälfte mit dem enormen Tempo und überrumpelnden Ereignissen des Anfangs nicht mehr ganz mithalten.

Dabei bietet American Horror Story: Murder House dem Zuschauer nicht nur eine wunderbare Stimmung, die teilweise düster, entfremdend, bedrohlich, teilweise gar munter und fast lustig, weil grotesk, daherkommt, sondern auch die ein oder andere faustdicke Überraschung. Neben offensichtlichen Referenzen auf etliche Geister- und Spukhausfilme behält diese Staffel jedoch stets seine frische, unverbrauchte Note und wirkt dank eines charismatischen Casts und teils tollen Einfällen echt sympathisch. Das herrlich abgedrehte Intro rundet den Eindruck ab.

Fazit

Nicht nur Horrorfreunde werden bei dieser Staffel auf ihre Kosten kommen. So holt Murder House nicht nur dank des wunderbaren Settings und wohlig unheimlichen Feelings Freunde des klassischen Horrors ab, sondern weiß sicher auch mit originellen Einfällen und überraschungsreicher Erzählstruktur anderen Serienfreunden zu gefallen und bietet sich sicherlich auch gut als Einstieg an.

Dass bei der herausragenden ersten Hälfte der Höhepunkt der Staffel recht früh erreicht wird, ist zu verschmerzen, da es ob der Anzahl von 12 Folgen zu jeder Zeit kurzweilig und letztlich echt unterhaltsam bleibt.

Unsere Wertung:

 

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