Close Menu
    Facebook Instagram YouTube
    Facebook Instagram
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    • Startseite
    • Kritiken
      • Filme
      • Serien
    • Features
    • News
    • Über uns
      • Wer sind wir?
      • Unsere Autor*innen
      • Filmtoast auf Social Media
      • Werde Teil des Teams
      • Finanzielle Unterstützung
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    Startseite » Stephen King’s „1922“
    Filme

    Stephen King’s „1922“

    Jeff Clarkvon Jeff Clark3. November 2017Keine Kommentare3 min Lesezeit
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Reddit LinkedIn Copy Link
    Stephen King's 1922
    Stephen King's 1922
    Share
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Telegram Copy Link

    In der Stephen King Novelle 1922 muss ein Farmer die Erkenntnis machen, dass es keine schmerzhaftere Todsünde gibt als Mord.

    Story:

    Nebraska im Jahr 1922:

    Der einfache Farmer Wilfred James (Thomas Jane), lebt gemeinsam mit seiner Frau Arlette (Molly Parker) und dem 15 jährigen Sohn Henry (Dylan Schmid) in seinem ländlichen Anwesen in Hemingford Home. Wilfred‘s ganzer Stolz sind sein Haus, die 30 Hektar Land, die dieses umgibt und sein Sohn. Die Ehe mit seiner Frau Arlette befindet sich hingegen kurz vor dem Aus.

    Arlette besitzt seit dem Tod ihres Vaters weitere 40 Hektar Land. Sie plant das öde Landleben hinter sich zu lassen um in der Stadt eine Boutique zu eröffnen. Zu diesem Zweck will sie das Wilfred Haus und Hof verkauft. Andernfalls droht sie mit Scheidung und dem alleinigen Sorgerecht für Henry. Wilfred und Henry sind von Arlette’s Vorhaben alles andere als begeistert und so schmieden Vater und Sohn einen ebenso grausamen wie verhängnisvollen Plan. Arlette muss sterben!

    Hintergrund:

    Das Mystery-Drama 1922 basiert auf der Novellensammlung Full Dark, No Stars des Bestsellerautors Stephen King. Der Film ist eine Eigenproduktion des US- amerikanischen Unternehmens Netflix und wird aktuell ausschließlich auf dem Video-on-Demand Anbieter gezeigt.
    Regie und Drehbuch übernahm der australische Filmemacher Zak Hilditch (These Final Hours).

    Kritik:

    Wie weit würde ein Mann gehen, der kurz davor steht, alles zu verlieren? Diese Frage stellte sich wohl auch Jak Hilditch und verfilmte mit 1922 eine recht unbekannte Stephen King Novelle mit ganz eigener Note. Der Film erweist sich zunächst als ein auswegloses Familien-Drama, bei dem die Ehefrau störrisch und drohend die dominierenden Zügel in der Hand hält. Diese Machtposition lässt Vater und Sohnemann verzweifeln und so sehen beide in ihrer Ausweglosigkeit nur noch die Möglichkeit, das Problem zu beseitigen und wortwörtlich zu begraben. Spätestens hier paart sich das Drama dann mit einem Hauch von Mystery und wird Teil einer Schauergeschichte um Schuld und Sühne.

    Diese Schuldgefühle manifestieren sich in Wilfred‘s Gedanken und man bekommt als Zuschauer das Gefühl, das dieser fortan mit einem Fluch belegt wurde. Das Bedürfnis das Schicksal verändern zu wollen, machte es am Ende nicht besser. So erntet der Protagonist dann letztlich auch das, was er gesät hat. Immer wieder sieht dieser Ratten in seinem Umfeld. Ratten, die das letzte Erinnerungsbild in seinem Leben widerspiegeln, als sich diese über den kalten leblosen Körper seiner Frau hermachen.

    Damit ist es aber noch längst nicht getan, denn das Schicksal in Wilfred‘s Leben meint es fortan alles andere als gut mit ihm und so droht nicht nur seine eigene Existenz zugrunde zu gehen.

    Zak Hilditch Präsentiert 1922 recht ruhig und ausgeglichen. Ganz nach Kings Vorlage, wird die Spannung langsam aufgebaut. Den Grusel-Part sollte man dabei nicht überbewerten. Jump-Scares und Effekthascherei sucht man hier vergeblich. Der Horror dient fast ausschließlich zur Manifestation der inneren Schuld. Nichtsdestotrotz kommen aber ein paar geisterhafte Erscheinungen recht gruselig und unvorhersehbar daher. Im Mittelpunkt des Geschehens bleibt „1922“ aber ein Drama und punktet mit einem überzeugenden Thomas Jane (The Punisher) in der Hauptrolle, dessen langsamer Existenzzerfall spürbar und authentisch wirkt.

    Fazit:

    1922 ist ein interessantes Stephen King Drama mit typischen Elementen seiner Literatur. Zack Hilditch bemühte sich die Kurzgeschichte ansprechend und spannend zu adaptieren und das ist ihm dank einer ordentlichen Inszenierung und seinem überzeugenden Hauptdarsteller Thomas Jane auch gelungen.

    Alle verwendeten Bilder und Videos obliegen © Netflix

    Vorheriger BeitragThe Meyerowitz Stories
    Nächster Beitrag Tschick (2016)

    Weitere Beiträge

    4.0

    Wuthering Heights – Sturmhöhe

    von Stefan Brüning
    4.0

    Is This Thing On?

    von Jan Werner
    3.0

    Crime 101

    von Luca Mattys
    5.0

    Marty Supreme

    von Jan Werner
    1

    Return to Silent Hill

    von Simon Eultgen
    4.0

    Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

    von Stefan Brüning
    Kommentar hinzufügen
    Hinterlasse einen Kommentar Cancel Reply

    Neueste Beiträge

    Wuthering Heights – Sturmhöhe

    12. Februar 2026

    How to get to Heaven from Belfast

    12. Februar 2026

    Is This Thing On?

    11. Februar 2026

    Crime 101

    11. Februar 2026
    We are social
    • Facebook
    • Instagram
    Über uns
    Über uns

    Filmkritiken, Serien-Reviews und Streaming-Tipps. Wir bieten Einblicke, aktuelle Besprechungen und ehrliche Meinungen zu allem, was auf Leinwand oder Bildschirm läuft. Einfach, direkt und ohne Hype.

    Links
    • Über uns
    • Filme
    • Serien
    • Features
    • News
    Facebook Instagram
    • Datenschutzerklärung
    • Impressum
    © 2026 Filmtoast.de

    Suchbegriff eingeben, um zu starten. Tippe X, um die Suche zu schließen.