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    Filme

    Tschick (2016)

    Simon Eultgenvon Simon Eultgen6. November 2017Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    Tschick Copyright by Studiocanal
    Tschick Copyright by Studiocanal
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    Fatih Akin bringt Wolfgang Herrndorfs Bestseller Tschick auf die große Leinwand. Was wir von der Kinoumsetzung des Jugendbuchromans halten, erfahrt Ihr hier!

    [su_youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=Ph5NOf-di18″]

    Der Plot von Tschick

    Maik Klingenberg ist an seiner Schule in Berlin ein Außenseiter. Zwar hat er reiche Eltern, doch seine Mutter ist Alkoholikerin, während sein Vater eine Affäre mit seiner jungen Assistentin führt. Die Aussichten auf die Sommerferien sind daher denkbar schlecht. Kurz vor der Schulpause kommt jedoch Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, in Maiks Klasse. Obwohl der ausländische Junge sich für nichts und niemanden zu interessieren scheint, steht er eines Tages vor Maiks Haus, zusammen mit einem geklauten alten Lada. Kurz entschlossen starten die beiden neuen Freunde eine Spritztour durch Brandenburg. Das Abenteuer beginnt!

    Hintergrund: Die Buchvorlage von Tschick

    Mit dem gleichnamigen Jugendbuchroman Tschick schrieb Wolfgang Herrndorf 2010 einen gefeierten Bestseller. In authentisch einfacher und zotiger Sprache schilderte er das Geschehen aus Sicht des 14-jährigen Maik. 6 Jahre später steht nun auch eine Verfilmung zu Buche, die der Autor des Originalstoffs nach seinem Selbstmord leider nicht mehr erleben wird. Den Zuschlag für dieses vielversprechende Filmprojekt bekam folgerichtig das deutsche Regieschwergewicht Fatih Akin. Pikanterweise geschah dies allerdings erst im Nachrückverfahren, nachdem David Wnendt kurzfristig absprang und das Projekt führerlos zurückließ.

    Kritik

    Herausgekommen ist eine kurzweilige und rasante Coming-of-Age-Nummer, die den Schwerpunkt klar auf das jugendliche Erleben von Freiheit und Unbeschwertheit legt. Dementsprechend ist der Roadtrip des ungewöhnlichen Gespanns Tschick und Maik das Mittel- und eben auch Herzstück des Films, bei dem für die Protagonisten alles möglich scheint. Dass die beiden neuen Freunde dabei nur durch Brandenburg tuckern und im Grunde nichts übermäßig Spannendes erleben, tut dem Spaß keinen Abbruch. Tschick kitzelt die Erinnerung an die eigene Jugend, die Leichtmütig- und Leichtsinnigkeit dieser Zeit wach und sorgt so für ein grundsätzlich befriedigendes Filmerlerbnis.

    Anfang und Ende von Tschick sind dagegen eine mittlere Enttäuschung, weil sich die altbekannte Handlung wechselweise an Klischees und stark verkürzten Charakterdarstellungen abarbeitet. Hauptfigur Maik ist der notorische Außenseiter, bei dem man gar nicht so genau weiß, warum er diese Rolle (er-)tragen muss. Seine Eltern sind zerstritten und natürlich steht schon die entsprechend jüngere Version der Ehefrau für eine Affäre mit Maiks Vater bereit. Dass Maiks Mutter ihren Frust in Alkohol ertränkt und regelmäßig in die Entzugsklinik muss, soll wohl zum Lachen anregen. Vielmehr ist es aber das I-Tüpfelchen auf eine plakative Exposition, die den Roadtrip mit aller Macht zum besonderen Befreiungsschlag machen möchte. Warum unbedingt Maik und Tschick diese Reise unternehmen, lässt sich auch nur über das plumpe Motiv des Außenseiters – deutscher und fremdländischer Herkunft – erklären.

    Das Fazit zu Tschick

    Alles in allem ist Tschick daher nur ein oberflächliches Vergnügen, ein kurzer Rausch im Moment des Abenteuers, der am Ende beim Zuschauer wie bei den Figuren wieder etwas der Ernüchterung weicht. Eine längere Spielzeit statt der knappen anderthalb Stunden hätte sicherlich auch dazu beigetragen, ein wenig mehr Charaktertiefe zu erzeugen.


    © Studiocanal

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