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    Startseite » 8: A South African Horror Story
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    8: A South African Horror Story

    Patrick Krämervon Patrick Krämer27. Februar 2020Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Mary gibt Lazarus die Hand in 8: A Sout African Horror Story © Black Hill Pictures
    Schnell freundet sich Mary mit Lazarus (Tshamano Sebe) an © Black Hill Pictures
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    Mit manchen Ländern verbindet man, zumindest aus der jeweiligen Außenperspektive, direkt einen gewissen Typus von Horrorfilm. Aus Japan gibt es zahlreiche Beispiele von kulturell aufgeladenen Geisterhorror-Filmen à la Ring, The Grudge oder Dark Water (verlinkt sind die US-Remakes). Schaut man nach Frankreich, so findet man seit den frühen 2000ern eine Vielzahl von ultrahartem Terror-Horror der Marke Martyrs, Inside oder High Tension. Im Gegensatz dazu dürfte Südafrika noch ein sehr weißer Fleck auf der Landkarte des geneigten Horrorfans sein. Ob Regisseur Harold Hölscher mit seinem ersten Langfilm namens 8: A South African Horror Story daran etwas ändern kann, lest ihr bei uns!

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=Ivmhw2wg5s4″]

    Das Plakat zu 8: A South African Horror Story
    Das Plakat zu 8: A South African Horror Story © Black Hill Pictures

    Worum geht’s in 8: A South African Horror Story?

    William (Garth Breytenbach) zieht mit seiner Frau Sarah (Inge Beckmann) und seiner Tochter Mary (Keita Luna) in das alte Farmhaus seines Vaters, welcher bereits vor einiger Zeit verstorben ist. Schon bald lernt die Familie den mysteriösen Lazarus (Tshamano Sebe) kennen, der vorgibt, bereits für Williams Vater gearbeitet zu haben.




    Während Lazarus die junge Familie immer mehr unterstützt und letztlich in die kleine Hütte auf dem Grundstück des Anwesens einzieht, offenbart sich nach und nach, dass die Bewohner des nahen Dorfes eine dunkle Vergangenheit mit dem vermeintlich freundlichen alten Mann teilen. William und seine Frau müssen sich schon bald entscheiden, wem sie in der neuen Umgebung vertrauen wollen und wem nicht.

    Keita Luna als Mary, die Tochter der Familie in 8: A Sout African Horror Story
    Keita Luna als Mary © Black Hill Pictures

    Woher kommt der Horror?

    8: A South African Horror Story ist beileibe keiner dieser Horrorfilme, die den Zuschauer pausenlos mit Jump-Scares bombardieren. Vielmehr zieht das Regie-Debüt des Südafrikaners Hölscher seinen Schrecken fast ausschließlich aus der gruseligen Atmosphäre. Dabei profitiert der Film enorm von dem im Genre noch sehr unverbrauchten Setting des ländlichen Südafrikas. Eine Vielzahl von Referenzen auf die Folklore und einzigartige Kultur des Landes erzeugen eine wohlig unbekannte und leicht schaurige Grundstimmung. Doch natürlich dürfen auch die typischen Horrorfilm-Tropes bei 8: A South African Horror Story nicht fehlen. Seien es im Augenwinkel vorbeihuschende Gestalten, knarzende Türen oder ganz klassisch die plötzliche Erscheinung aus dem Dunkeln. Dabei mag das Timing dieser Effekte nicht immer zu 100% auf den Punkt sein. Aber dennoch entwickelt der Film seinen ganz eigenen gruseligen Charme und bleibt mit der ein oder anderen Szene auch nachhaltig im Kopf.

    Mary gibt Lazarus die Hand in 8: A Sout African Horror Story
    Schnell freundet sich Mary mit Lazarus (Tshamano Sebe) an © Black Hill Pictures

    Licht und Schatten gehen Hand in Hand

    Leider teilt auch 8: A South African Horror Story eine der großen Schwächen, an der viele Horrorfilme kranken. Und zwar weiß das Drehbuch ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr eine bis dahin einigermaßen kohärent erzählte Geschichte zu einem vernünftigen letzten Akt zu bringen. Vor allem die Transition in das enttäuschende Finale passiert viel zu schnell und unvermittelt. Das ist insbesondere deswegen schade, weil sich der Film bis dahin wohltuend viel Zeit für seine Figuren und deren Geschichten genommen hat. Vor allem der Prolog gehört zu einem der stärksten der jüngeren Genre-Geschichte. Selten hatte ich nach den ersten Minuten eines Films derart viel Lust, all das zu erkunden, was im weiteren Verlauf auf mich wartet.

    Alles in allem wirken das Pacing und die Spannungskurve daher etwas zu unausgegoren und rumplig. Da 8: A South African Horror Story in Sachen Langfilm sowohl das Regie- als auch das Drehbuch-Debüt von Hölscher ist, kann man über diese Schwächen aber wohlwollend hinwegsehen.

    Denn auf der Habenseite hat der Film noch ein paar Pfeile im Köcher. Der gesamte Cast, allen voran Tshamano Sebe als Lazarus, spielt wirklich überzeugend. Dazu sehen die von David Pienaar eingefangenen Bilder zum Großteil atemberaubend schön aus. Vor allem, wenn sich die Kamera an der wunderschönen Natur Südafrikas labt, weiß der Film optisch zu überzeugen. Es bleibt daher zu hoffen, dass man von den Frauen und Männern hinter und vor der Kamera noch den einen oder anderen Film in europäischen Breiten bewundern darf.

    Aus dem Rucksack von Lazarus schauen leuchten zwei Augen hervor in 8: A Sout African Horror Story © Black Hill Pictures
    Was versteckt Lazarus nur in seinem Rucksack? © Black Hill Pictures

    Mein Fazit zu 8: A South African Horror Story

    8: A South African Horror Story mag das Horror-Rad in keinster Weise neu erfinden. Und dennoch weht die erfrischende Melange aus bekannten Grusel-Trobes und dem unverbrauchten Südafrika-Setting ein wenig frischen Wind durch das manchmal angestaubt wirkende Genre. Mit einem ausgeklügelteren Drehbuch und etwas mehr Mut zur Andersartigkeit wäre aber noch mehr drin gewesen. So bleibt der Film von Harold Hölscher ein kleiner Geheimtipp für Genre-Freunde. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Der Film ist seit dem 27. Februar 2020 auf Blu-ray und DVD erhältlich.


    © Black Hill Pictures

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