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    99 Moons

    Chris Suessmeiervon Chris Suessmeier5. April 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    99 Moons gewährt uns einen Einblick in die Beziehung zweier absoluter Gegensätze. Ob solch eine Partnerschaft funktionieren kann oder dann letztlich doch im Chaos versinkt, versucht Regisseur Jan Gassmann in seinem neuesten Werk aufzuzeigen. Wir haben uns den Schweizer Film mal genauer angeschaut und können euch zumindest verraten, ob er einen Blick wert ist!

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    Ein Paar liebt sich auf dem Küchenboden, während im Hintergrund Licht durch ein Fenster fällt
    Das DVD-Cover von 99 Moons © Pierrot Le Fou

    Die Handlung von 99 Moons

    Bigna ist Ende 20, lebt in der Schweiz und arbeitet als Wissenschaftlerin an einem spannenden Thema. Lassen sich Erdbeben durch bestimmte Verhaltensweisen von Tieren, hier besonders Bergziegen, vorhersagen? Dieser Frage geht sie tagtäglich nach und hofft darauf, dass sie ihre Theorie bald vor Ort – nämlich in Chile – erarbeiten und somit auch belegen kann.

    Doch dann trifft sie bei einem ihrer anonymen Sextreffen auf den Lebemann Frank. Dieser ist der komplette Gegenentwurf zu ihrem durchgeplanten Alltag, lebt so vor sich hin und hält sich mit einer Anstellung als DJ und gelegentlichen Nebenjobs über Wasser. Während er bereits ab dem ersten Augenblick enormes Interesse an ihr hat, ist sie zunächst aber eher abweisend und beruft sich auf ihren Grundsatz, mit keinem ihren Sexpartner eine Beziehung eingehen zu wollen. 

    Da Bigna Frank aber nicht mehr aus dem Kopf bekommt, begibt sie sich kurze Zeit später auf die Suche nach ihm und wird tatsächlich fündig. Die beiden gehen eine Partnerschaft ein, welche vor allem Bignas ehemals so strukturiertes Leben komplett durcheinander wirft. Doch hat ihre Beziehung bei all den Gegensätzen überhaupt eine Zukunft?

    Die Protagonistin sitzt mit gespreizten Beinen inmitten von Getränkekisten
    Bigna sucht den sexuellen Kick an öffentlichen Plätzen © Pierrot Le Fou

    Gegensätze ziehen sich an – und aus

    99 Moons stammt vom Schweizer Regisseur Jan Gassmann, der sich in den letzten Jahren auf diversen Festivals einen Namen gemacht hat. So war sein Film Off Beat auf der Berlinale zu sehen, seine Dokumentation Europe, She Loves gewann zudem einige Preise in Zürich, München und Mexiko. 

    Wie auch schon bei einem Großteil seiner anderen Werke, stellt Gassmann in 99 Moons das Thema Partnerschaft und den Mensch an sich in den Mittelpunkt. Parallel zu seinem letzten Film, der oben genannten Dokumentation – ist es hier ein junges Paar, das trotz gegensätzlicher Lebensentwürfe doch zusammenfindet und zumindest eine zeitlang diese Widersprüche ausblenden kann. Dabei geht es meist recht leidenschaftlich zu, was 99 Moons durchaus mit einigen Sexszenen verdeutlichen kann. Diese gefallen vor allem mit ihrer realistischen Inszenierung und sind weit entfernt von der Hochglanz-Bettakrobatik aus anderen Werken. Hier umhüllt kein Bettuch träumerisch das Gesäß der Protagonistin, es gibt keine sanfte Musik zum Liebesspiel – Da wird einfach mal übereinander hergefallen und das auch mit ein paar „Kinks“ garniert. So müssen Bignas Partner beim Oralsex eine Maske tragen, auch das Thema Voyeurismus streut Gassmann immer wieder mal ein.

    Zwei Frauen und ein Mann sitzen in einer Badewanne und trinken Sekt aus der Flasche
    Bigna und Frank leben ihre Fantasien aus…auch mal zu dritt © Pierrot Le Fou

    Gute Inszenierung mit vielen Klischees

    In Sachen Inszenierung gefällt 99 Moons vor allem bei der Wahl der beiden Hauptdarsteller*innen.Valentina Di Pace in der Rolle der Bigna und Dominik Fellmann als Frank machen beide einen guten Job und sind mit vollem Einsatz dabei. Man kauft den beiden zu jeder Zeit ab, dass sie nicht ohne einander, aber auch nicht miteinander können. Der Rest des Casts ist eher unauffällig, bekommt aber auch nicht wirklich die Gelegenheit für eine stärkere Präsenz im Film. Das wiederum spiegelt natürlich gut den Fokus wider, der auf die beiden Hauptfiguren gelegt wird. 

    Die Bilder des Films sind eher nüchtern und realistisch gehalten, so verzichtet man auf eine artifizielle Ausleuchtung der Sets und greift eher auf natürliche Lichtquellen zurück. So wirkt das Ganze fast schon dokumentarisch. Hervorzuheben ist hier aber vor allem die Musik, die aus trreibenden Elektrobeats und schönen Indie-Songs besteht. Szenen, in denen es musikalisch wird, wirken häufig wie ein Musikvideo und sehr atmosphärisch. 

    Dennoch gibt es auch Anlass zur Kritik und die gibt es leider vor allem am Script. So ist die erzählte Geschichte doch irgendwie nichts Neues und hangelt sich so von einem Klischee einer schwierigen Beziehung zur anderen. Ungewollte Schwangerschaft? Check! Karriere wegen Partner aufgegeben? Check! Eifersucht? Doppel-Check! Das wirkt dann doch zu sehr nach Schema F und wurde in dieser Form schon mehrfach erzählt. Und das Ende? Auch da hätte es gerne etwas sein können, was nicht bereits jeder andere Film auf eine ähnliche Art und Weise erzählt hat.  

    Die beiden Hauptfiguren stehen sich gegenüber
    Irgendwann holt der Alltag Bigna und Frank ein © Pierrot Le Fou

    Unser Fazit zu 99 Moons

    99 Moons gefällt mit seinem interessanten Einstieg und der tollen Dynamik zwischen Bigna und Frank. Auch die Ästhetik des Films kann durchaus überzeugen, Bilder und Musik passen immer perfekt zueinander. Doch leider krankt das Liebes-Drama vor allem beim Script, denn wirklich neu und somit spannend ist die Geschichte des ungleichen Paares leider nicht erzählt.

    99 Moons ist am 31.03.2023 im Verleih von Pierrot Le Fou auf DVD erschienen!


    © Pierrot Le Fou

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