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    Startseite » The Portable Door
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    The Portable Door

    Luca Mattysvon Luca Mattys6. April 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Paul und Sophie auf einer Couch
    Multi-Golden Globe nominee Sam Neill (Peter Rabbit, Jurassic Park) joins two-time Academy Award winner Christoph Waltz (Django Unchained, No Time to Die) and Patrick Gibson (The OA, Tolkien) to star in the new fantasy-adventure-comedy feature The Portable Door, a Sky Original – adapted from Tom Holt’s popular 7-book fantasy series. In The Portable Door, a Sky Original Paul Carpenter (Gibson) and Sophie Pettingel (Wilde) are the lowly, put-upon interns who begin working at the mysterious London firm J.W. Wells & Co. and become steadily aware that their employers are anything but conventional. Charismatic villains Humphrey Wells (Waltz), the CEO of the company, and middle manager Dennis Tanner (Neill) are disrupting the world of magic by bringing modern corporate strategy to ancient magical practices, and Paul and Sophie discover the true agenda of the vast corporation where they work.
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    Fantasy-Freund:innen aufgepasst! The Portable Door verspricht die geballte Ladung Abenteuer und wirbt mit bekannten Gesichtern wie Christoph Waltz und Sam Neill. In unserer Kritik erfahrt ihr, ob er auch darüber hinaus begeistern kann!

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    Paul Carpenter vor einer offenen Tür und den Mitarbeiter:innen von J.W. Wells & Co.
    Das Cover von The Portable Door © The Jim Henson Company

    Die Handlung von The Portable Door

    Als Paul Carpenter (Patrick Gibson) mehr durch Zufall einen Praktikantenjob erhält, eröffnet sich ihm eine magische Welt. Er und seine Kollegin Sophie (Sophie Wilde) arbeiten bei der Londoner Firma J.W. Wells & Co., die sich der Ordnung der magischen Welt verschrieben hat. Bald schon bemerken sie, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Was ist das Geheimnis vom finsteren Manager Tanner (Sam Neill)? Und was hat es mit der rätselhaften Tür auf sich, die Chef Humphrey Wells (Christoph Waltz) Paul aufträgt zu finden? Die beiden beginnen nachzuforschen und stoßen auf eine große Verschwörung.

    Laut surrt die Content-Maschine

    Wäre Kater Garfield 2023 erschaffen worden, so wäre der Tag, den er am meisten verabscheut, vermutlich nicht Montag, sondern Freitag. Pünktlich zum Wochenendstart streiten sich Streamingdienste darum, wer das identitätsloseste Stück Plastik anbieten kann. Lediglich in den Monaten zwischen Oktober und Dezember, in denen die vielversprechendsten Aspiranten für die Preissaison veröffentlicht werden, bekommt das Publikum zumindest die theoretische Chance, ein Produkt zu sehen, das ausgeleuchtet und inszeniert ist wie ein wirklicher Film. Eines, das im außergewöhnlichsten Falle einen bleibenden Eindruck hinterlässt und im Gedächtnis bleibt.

    Tanner und Paul laufen durch eine Reihe von Schreibtischen, an denen Arbeiterinnen sitzen.
    Der grimmige Tanner stellt Paul die Firma vor. © The Jim Henson Company

    Werke wie The Portable Door sind dazu nicht einmal in der Theorie fähig. Und man möge mir bitte keine Voreingenommenheit vorwerfen; ich habe verzweifelt nach einer Identität gesucht, aber mir die Zähne ausgebissen. Jeffrey Walker ist krampfhaft auf der Suche nach seinem Harry Potter – geschaffen hat er leider seinen Percy Jackson. The Portable Door taugt zu nicht viel mehr als zur Tonbeschallung beim Hausputz, und selbst dafür könnte die uninspirierte Abklatschmusik schnell zu eintönig werden. Alles an diesem Film fühlt sich wie nach Formel gemixt an. Was fehlt, ist das Herz. Fast schon ist es paradox: Je leichter es wird, das Abendprogramm auszutauschen, desto austauschbarer werden auch die Filme, die es füllen. Früher mussten sich Zuschauende zumindest noch eine Alternative suchen, wenn sie zur ersten Werbepause wegzappten. Heute sind Alternativen unlimitiert und der Content leichter wegzappbar denn je.

    Fantasy ohne Fantasie

    Zugegeben, Jugend-Fantasy hat es im Jahr 2023 schwerer als noch zu Zeiten von Harry Potter. Das Gefühl authentischen Staunens ist schlicht nicht mehr wirklich zu erzeugen. Als Der Stein der Weisen 2001 erschien, waren wir in der Lage, Hogwarts gemeinsam mit unserem Protagonisten zu entdecken. Wir sahen eine Welt, die man anfassen konnte, die weit jenseits unserer Vorstellung lag. So wie Harry selbst konnten wir uns fragen, wie so etwas Unfassbares überhaupt existieren konnte. Logischerweise stachen bereits damals die ersten CGI-Trolle negativ hervor, konnten aber die Festigkeit dieser Welt kaum erschüttern. 22 Jahre später ist das CGI besser, aber das Wunder verschwunden. Mittlerweile kann alles lückenlos und zumeist unauffällig am Computer nachgebaut werden. Zu bestaunen gibt es nur noch Modelle, keine Welten.

    Die beste Metapher für seine Substanzlosigkeit – und ferner den Zustand des Mediums allgemein – liefert uns The Portable Door selbst. Als die Protagonist:innen die titelgebende tragbare Tür finden, nutzen sie sie, um an die unvorstellbarsten Orte zu reisen. Zunächst ist es lediglich das Zimmer der Hauptfigur, später weit entfernte Wüsten und Strände. Auch Hollywood verfügt über solche tragbaren Türen. In der Traumfabrik heißen sie jedoch Bluescreen, Greenscreen oder neuerdings Volume. Damit nicht genug, dank Snapchat, Instagram und TikTok tragen wir alle inzwischen die Welt in der Tasche mit uns. Und ebenso wenig wie ich mit einem Filter wirklich vorgaukeln kann, ich sei an einem anderen Ort, kann es The Portable Door mit seinen flachen Fake-Hintergründen. Beim Ansehen fühlen wir uns nicht verzaubert, sondern schlichtweg getäuscht.

    Es sieht finster aus im Kino

    Aber nicht alles darf auf die Vorherrschaft der visuellen Effekte geschoben werden. Ein großer Faktor in der Erkaltung des Kinos ist auch die Infektion mit der Krankheit des motivierten Lichts. Fast scheint es eine ungeschriebene Regel zu sein: Kein Film, erst recht keine Produktion fürs Streaming, darf mehr stilisiert beleuchtet werden. Wo keine Sonne scheint und keine Lampe brennt, muss es matschdunkel sein. Nicht einmal die Disney-Channel-Gedächtnisblitze, die Christoph Waltz‘ Figur verschießt, dürfen strahlen. Diverse der ikonischsten Einstellungen aller Zeiten brennen sich gerade durch ihre Lichtwirkung ins Gedächtnis. Als Harry Potter seinen Zauberstab erstmals in der Hand hielt, wurde er urplötzlich in völlig unmotivierte Strahlen getaucht – der Shot wurde unvergesslich. Heute wird bei der Farbkorrektur sogar nachgegraut, um jeden Stil abzusaugen. Endergebnis: Die Setfotos von The Portable Door sehen kinoreifer aus als der fertige Film.

    Tanner bedeutet Paul, um einen auf dem Boden liegenden Gegenstand herumzulaufen.
    Bei J.W. Wells & Co. ist nichts, wie es scheint. © The Jim Henson Company

    Unser Fazit zu The Portable Door

    Jeffrey Walkers Film hat beileibe noch andere Probleme als seine flache Optik und seine uninteressante Präsentation. Über die eindimensionalen Figuren und die Fehlcastings von Legenden wie Waltz sei an dieser Stelle geschwiegen. Vermutlich sagt es genug über The Portable Door aus, dass man ihn kaum besprechen kann, ohne den vorherrschenden Missstand von Streamingangeboten an sich anzusprechen. Doch seine Schwächen stehen emblematisch für alles, was im Filmgeschäft aktuell falsch läuft. Jeder Frame stinkt nach Fließbandproduktion, das Staunen ist der Ermüdung gewichen, sogar der Blechmann hat mehr Herz. Man fühlt sich nach der ersten Minute bereits übersättigt und möchte umschalten. The Portable Door ist nicht der schlechteste Film des Jahres, aber einer der egalsten. Das wäre eventuell sogar schlimm, wenn man sich zwei Stunden nach dem Abspann noch an ihn erinnern könnte.

    The Portable Door erscheint am 7. April 2023 bei Sky/WOW!

    All unsere Kritiken und auch viele andere Videos findest du auch auf unserem YouTube-Kanal.


    © The Jim Henson Company

    Luca Mattys

    Filmverrückter aus Leidenschaft, Oscar-Trivia-Lexikon auf zwei Beinen und vermutlich der Hauptgeldgeber aller Düsseldorfer Kinos. Jeden Dienstagmittag bastelt Luca sich gewissenhaft sein Wochenprogramm zusammen und gibt renommierten Klassikern dabei dieselbe Chance wie hoffnungslosem Müll. Für ihn gibt es keinen schöneren Ort auf der Erde als das Innere eines Kinosaals. Seit inzwischen zwei Jahren schreibt er Kritiken für Filmtoast und schaut auch ab und zu mal frech im Podcast vorbei, wenn niemand ihn aufhält. Wenn er nicht gerade über die diversen Gründe philosophiert, warum "Brügge sehen … und sterben?" der beste Film aller Zeiten ist, oder sich über die Sieger:innen der vergangenen Preissaison echauffiert, versucht er, seine DVD-Sammlung abzugrasen, von der noch immer ein schockierender Anteil originalverpackt ist.

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