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    Believer

    Jan Wernervon Jan Werner18. Juli 2022Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Eine Frau rennt auf die Kamera zu. Hinter ihr ein Parkplatz mit einigen Menschen und stehenden Autos.
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    Ein Verwirrspiel zwischen Polizei und Gangstern, das für jede Menge Nervenkitzel sorgt, lieferte im Jahr 2012 der Hongkong-Kracher Drug War. Kann die koreanische Version des selben Stoffes aus dem Jahr 2018 Believer ebenfalls überzeugen – und sich vom Original genügend abheben?

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    Das Cover von Believer zeigt den Titel und die wichtigen Personen im Porträt vor schwarzem Hintergrund.
    Das Cover der neuen Edition © Busch Media Group

    Believer – Offizielle Handlungsangabe

    Drogenfahnder Jo Won-ho ist seit langem auf der Jagd nach dem mysteriösen Drogenkartell-Boss „Mr. Lee“, dessen wahre Identität niemand kennt. Der Tod einer von Jo rekrutierten Drogenhändlerin und ein Bombenanschlag führen ihn zu dem Kartellmitglied Seo Yeon-rak.
    Der wortkarge junge Mann hat bei der Detonation seine Mutter verloren. Deswegen ist er bereit, mit der Polizei zusammenzuarbeiten, um sich an dem schattenhaften Mr. Lee zu rächen. Dabei wagen sich Jo und Seo undercover in die Höhle des Löwen. Psychopathische Gangsterbosse, ein einflussreicher religiös-fanatischer Millionär und eine heimtückische Droge bringen die beiden in tödliche Gefahr.

    Das Mindestmaß an Qualität aus Südkorea

    Seit einigen Jahren – ob nun der Oscar-Erfolg von Parasite oder erst der globale Streaminghit durch Squid Game ursächlich ist, sei ein mal dahingestellt – erlebt das Südkorea-Kino auch hierzulande ein nicht mehr abklingendes Hoch. Im Zuge dessen schaffen auch Filme, die in ihrem Ursprungsland schon vor Jahren in den Kinos liefen, mit einiger Verspätung, dafür aber oft in richtig starken Sammlereditionen, noch den Weg nach Deutschland. In der neuesten Welle von Busch Media ist unter anderem der 2018er Actionstreifen Believer von Lee Hae-young dabei. Dabei handelt es sich – und das wird offiziell gar nicht an die große Glocke gehangen – um die Adaption eines ebenfalls asiatischen Krachers, nämlich von Johnnie Tos Drug War aus dem Jahr 2012.

    Dadurch schwingt hier natürlich nicht nur der Vergleich mit anderen starken Genrevertretern aus Südkorea permanent mit, sondern auch die Gegenüberstellung mit dem „Original“, insofern man dieses ebenfalls gesehen hat. Und leider muss man in beiden Vergleichen Believer eine Niederlage zuschreiben, wenn auch gleich eine knappe. Der geneigte Zuschauer ist durch das hohe Niveau, dass die Südkoreaner im Actiongenre seit Jahren an den Tag legen inzwischen schlicht und einfach verwöhnt. Daher ist das, was dieses Remake bietet zwar äußerst ansehnlich und unterhaltsam – kann nur eben nicht die hohen Erwartungen erfüllen, die inzwischen hier angelegt werden.

    Ein dunkel gekleideter Mann mit gezückter Pistole in einem dunklen Gang. Er hat eine offene Wunde auf der Stirn.
    Verletzt und doch noch voll unter Spannung © Busch Media Group

    Bekanntes Verwirrspiel mit solider Action

    Verglichen mit dem Johnnie-To-Film gibt es hier doch einige Änderungen, die dazu führen, dass man doch auch als Kenner dessen nicht wegen der Vorhersehbarkeit gelangweilt wird. Eher hingegen durch die ein oder andere Länge, die sich durch die Streckung der Laufzeit ergibt. Schon das Original spielte mit Versatzstücken verschiedener Gangster-Balladen und referenzierte auch recht auffällig den modernen Klassiker Die üblichen Verdächtigen mit Kevin Spacey. Selbes Spiel wird hier in leicht abgeänderter Weise auch wieder dargeboten. Handwerklich lassen sich dabei wenige Dinge bemängeln. Die Figuren sind gut gespielt von einem Cast in dem einige Gesichter zu finden, die man aus Filmen aus Südkorea, die fast Klassikerstatus genießen, schon kennen- und schätzen gelernt hat.

    Der Look ist auch überaus ansprechend und einige Locations verleihen der Produktion auch Eigenständigkeit. Trotzdem hat es Johnnie To geschafft die Action wuchtiger wirken zu lassen, da in Believer doch verhältnismäßig mehr geschnitten wurde und die Dynamik darunter gelitten hat. Meckern auf hohem Niveau natürlich – und trotzdem gelingt es dadurch eben im Jahr 2022 nicht mehr, wie vielleicht noch vor zehn Jahren, beim Actionkino-Fan so für Staunen zu sorgen. Nichtsdestotrotz reißt man es am Ende mit einer schönen melancholischen Schlussnote noch herum. Dadurch hallt der Film auf alle Fälle nach.

    Zwei Polizisten mit Waffen im Anschlag rennen auf Holzbrettern zwischen Reisfeldern. Believer
    Eine Verfolgungsjagd zwischen Reisfeldern © Busch Media Group

    (Kleine Information zur deutschen Tonspur: Diese ist hier leider ungewöhnlich weit weg von Lippensynchronität, was jedoch, wie der Verleih betont, der asiatischen Aussprache geschuldet ist und kein Fehler in der Spur ist. Dementsprechend empfehlen wir den Film auf jeden Fall im O-Ton mit Untertiteln zu schauen.)

    Unser Fazit zu Believer

    Wieder ein solider Actionfilm aus Korea, mit dem man auf keinen Fall eine schlechte Zeit haben wird. Doch leider ist Believer nur noch im Durchschnittsniveau dessen, was man aus Fernost inzwischen gewohnt ist. Speziell im direkten Vergleich mit der Vorlage von Johnnie To hat die südkoreanische Adaption das Nachsehen. Trotzdem überzeugen der Look und die Action vor allem in der starken 4k-Variante und wer weder Original noch zu viele Vergleichsfilme aus Südkorea kennt, der wird hier doch positiv überrascht werden.

    Believer ist seit dem 24. Juni 2022 als DVD, Blu-ray, Video-on-Demand und auch als 4K UHD und in zwei streng limitierten Mediabook erhältlich!

    © Busch Media Group

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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