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    Blackout – Im Netz des Kartells

    Marco Schilkevon Marco Schilke17. November 2022Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Cain im Schusswechsel mit den Killern des Kartells | Blackout - Im Netz des Kartells
    Josh Duhamel als Actionstar in "Blackout - Im Netz des Kartells" | © capelight pictures OHG
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    In Blackout – Im Netz des Kartells schlüpft Josh Duhamel, bekannt aus der Serie Las Vegas, in die Rolle eines Killers ohne Erinnerung. Ob der Actionfilm überzeugen kann, erfahrt ihr in unserer Kritik!

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    Cain mit der gezogenen Waffe im Fadenkreuz des Kartells | Blackout - Im Netz des Kartells
    Das UHD-Cover zu „Blackout – Im Netz des Kartells“ | © capelight pictures OHG

    Die Handlung von Blackout – Im Netz des Kartells

    Nach einem Autounfall erwacht Cain (Josh Duhamel) mit einer posttraumatischen Amnesie in einem mexikanischen Krankenhaus auf. Beim Versuch, aus dem Krankenhaus zu entkommen, wird Cain von seinem vermeintlich besten Freund Eddie (Omar Chaparro) und seinen Handlangern angegriffen. Nachdem Cain seine Verfolger dann doch abhängen konnte, versucht er nunmehr Antworten zu finden und sich an sein vorheriges Leben zu erinnern…

    Ein Hitman mit Amnesie

    Der Plot von Blackout – Im Netz des Kartells ist altbekannt und wurde schon mehrfach verfilmt. Umso wichtiger sollte es sein, der Handlung oder eben der Inszenierung etwas Besonderes hinzuzufügen, da diese altbackene Story rund um den Hitman, der seine Erinnerung verloren hat und nach und nach wieder zu alter Stärke und seinen Erinnerungen kommt, andernfalls zu einem generischen Actionfilm verkommt. Zuletzt konnte man dieses bei dem Netflixfilm Carter (2022) sehen, der insgesamt durchaus kontrovers diskutiert wurde, jedoch in der gewählten Form seiner Inszenierung (als One-Shot konzipiert) wenigstens ein besonderes Gimmick parat hatte.

    Cain im Schusswechsel mit den Killern des Kartells | Blackout - Im Netz des Kartells
    Josh Duhamel als Actionstar in „Blackout – Im Netz des Kartells“ | © capelight pictures OHG

    Dieses Highlight vermisst man in dem Film von Sam Macaroni allerdings. Zwar wurde in den Actionsequenzen mit Slow-Motion-Elementen gearbeitet, um etwas besonderes zu schaffen, verkommt dieses jedoch relativ schnell als ein unnötig gewähltes Bestandteil. Erschwerend hinzu kommt, dass Macaroni die Häufigkeit seiner Schnitte dem Talent seines Protagonisten anpassen musste. Josh Duhamel mag durchaus seine Qualitäten haben, jedoch nicht in der Rolle eines Actionstars. So sind gestandene Schauspieler:innen im Bereich des Actionsfilms in den ausgeführten Bewegungen deutlich resoluter, klarer und strukturierter. Ebenso negativ fällt der wiederkehrend offensichtliche Einsatz von Stuntdoubles auf, die in Anbetracht der Kampfeinlagen zwar notwendig waren, jedoch einen zu großen Kontrast zu den eigentlichen Fähigkeiten der Schauspieler:innen darstellen.

    Wirf die Logik über Bord!

    Im Ergebnis kann man sich fragen, ob eine deutliche Reduzierung der Actionsequenzen den Film aufgewertet hätte. Wahrscheinlich nicht, denn auch im Kern bietet Blackout – Im Netz des Kartells eine eher unterdurchschnittliche und unlogische Handlung bzw. Handlungsebene. Zwar kommt das begrenzte Setting in dem Krankenhaus dem Film und der Story durchaus entgegen, jedoch fallen in eben dieser selbstgewählten Begrenzung die Fehler in der Kontinuität noch einmal deutlicher auf – so bietet der Film vom Macaroni den vermutlich langsamsten Fahrstuhl der Filmgeschichte, wenn zum Überwinden eines Stockwerks gefühlt Minuten vergehen. Doch ist das nicht das einzige Logikloch des Films.

    Cain ist sichtlich gezeichnet von den Kämpfen | Blackout - Im Netz des Kartells
    Josh Duhamel ist von den Kämpfen sichtlich gezeichnet | © capelight pictures OHG

    Der Einsatz von Schusswaffen bietet in den meisten Actionfilmen die vermeintlich größte Angriffsfläche für ein unlogisches Verhalten – doch Blackout führt diese Thematik auf ein anderes, ein höheres Level. Bereits in der ersten Actionsequenz, dem Autounfall, welcher zur posttraumatischen Amnesie führt, wird deutlich, dass es dem Regisseur nicht auf ein kohärentes Verhalten ankommt. In der besagten Szene findet ein Schusswechsel statt, der unseren Protagonisten töten soll. Das allerdings keine Kugel das Ziel auch nur im Ansatz getroffen hat, ist mehr als unglaubwürdig. Dazu gesellen sich dann noch die regelmäßigen Schießereien in den sehr beengten Fluren des Krankenhauses, die die Figur von Josh Duhamel wie durch ein Wunder regelmäßig ohne eine größere Verletzung übersteht.

    Der Rhythmus des Actionsfans

    Dennoch kann man Blackout – Im Netz des Kartells ein paar gute Dinge abgewinnen. Allen voran das Pacing bzw. den Rhythmus, den der Regisseur Macaroni hier gewählt hat und der den Fans des Actiongenres durchaus gefallen dürfte. So kommt der Film schnell zur Sache und bleibt auch im Verlauf temporeich. Macaroni schickt unseren Hitman immer wieder ohne große Erholungspausen von einem Kampf in den nächsten. Auch wenn sich diese Szenen nicht mit den großen Actionfilmen messen können, bieten sie einen durchaus kompetenten Unterhaltungswert.

    Unser Fazit zu Blackout – Im Netz des Kartells

    Sam Macaroni ist mit seinem Film Blackout – Im Netz des Kartells definitiv kein Meilenstein des Actiongenres gelungen, dafür bietet der Film im Ganzen zu viele Schwächen. Und doch kann man dem Film mit Josh Duhamel einen gewissen Unterhaltungsfaktor nicht absprechen. Für Action-Allesseher und Fans.

    Blackout – Im Netz des Kartells ist seit dem 28.10.2022 auf Blu-Ray, DVD, UHD und digital erhältlich!


    © capelight pictures OHG
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