Close Menu
    Facebook Instagram YouTube
    Facebook Instagram
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    • Startseite
    • Kritiken
      • Filme
      • Serien
    • Features
    • News
    • Über uns
      • Wer sind wir?
      • Unsere Autor*innen
      • Filmtoast auf Social Media
      • Werde Teil des Teams
      • Finanzielle Unterstützung
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    Startseite » Blade Runner 2049 – Träumen Androiden von hochauflösenden Sequels?
    Filme

    Blade Runner 2049 – Träumen Androiden von hochauflösenden Sequels?

    Alexvon Alex6. Oktober 2017Keine Kommentare6 min Lesezeit
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Reddit LinkedIn Copy Link
    Die grandiose Optik von Blade Runner 2049 hat dem Film zu Recht einen Oscar eingebracht © 2017 Alcon Entertainment, LLC. All Rights Reserved.
    Die grandiose Optik von Blade Runner 2049 hat dem Film zu Recht einen Oscar eingebracht © 2017 Alcon Entertainment, LLC. All Rights Reserved.
    Share
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Telegram Copy Link

    Das Warten auf Blade Runner 2049 war wie eine fiebrige Zitterpartie. Wird er gut? Furchtbar? Oder irgendwas dazwischen? Am Ende ist die Antwort eindeutig.
    [su_youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=TBfVPpuwU-A“]

    Tränen im Regen

    Es ist der 05.10.2017 und Sturm Xavier hat den ganzen Tag über für Regen gesorgt. Nach fast drei Stunden, in denen wir langsam mit den Sesseln des Kinos verschmolzen, sehen wir den Abspann von Blade Runner 2049. Jetzt sind die einzigen Tropfen, die noch zu Boden fallen, die Tränen meiner Kinobegleitung. Es sind Freudentränen.

    Über Blade Runner 2049 zu schreiben fällt mir nicht leicht. Diejenigen meiner Leser, die ihn noch nicht gesehen haben, sollen die Chance bekommen, sich vom Film so überraschen zu lassen wie ich. Also werde ich für diese Review einen anderen Weg wählen, als die Handlung zu beschreiben und Szenen zu sezieren. Stattdessen werte Leser werde ich euch hier den Rahmen zeichnen, den auch ich im Kopf hatte, als ich den Kinosaal betrat. Hinzufügen sollte ich noch: Ich habe den Film in Standart 2D und Originalsprache gesehen. Dementsprechend kann ich keine Aussagen über 3D Effekte oder die deutsche Vertonung treffen.

    Ryan Gosling in Blade Runner 2049
    Ryan Gosling in Blade Runner 2049 – Alle Bildrechte liegen bei ©Sony Pictures

    Umsonst gebangt

    Blade Runner 2049 ist eine Fortsetzung, über die schon lange vorher geredet wurde. Fans des Originals erhofften und fürchteten ein Sequel gleichermaßen. Dabei ist es nicht die erste Fortsetzung einer Geschichte, die genauso gut eine furchtbare Idee hätte sein können. Der erste Blade Runner wird von seinen Anhängern als einer, wenn nicht sogar als der beste Science-Fiction Film aller Zeiten verehrt. Andere können überhaupt nichts mit Ridley Scotts Verfilmung eines Philip K. Dick Romans anfangen und finden ihn sterbenslangweilig.

    Wann immer man mit einem Fan über Blade Runner spricht, wird die Rede auf die Ästhetik der Sets, die Lichtstimmung, den Soundtrack und die philosophischen Fragen des Films fallen. All das bietet Blade Runner 2049 auch. Doch die Fortsetzung ist kein Leichenfledderer, der sich an einem Meisterwerk bedient, um es mit einer unausgegorenen Geschichte zu verschandeln. Denn Blade Runner 2049 ist auf vielerlei Arten anders als der Vorgänger. Das Sequel ist der größere der beiden Filme, nicht nur was die Laufzeit betrifft.

    Zusammenspiel aus Bild und Klang

    Blade Runner 2049 weitet den Blick in seine eigene Welt. Wo sich der Vorgänger durch nachtschwarze, regennasse, Neongassen zwängte, zeigt das Sequel uferlose Landschaften im nebeltrüben Tageslicht. Mühelos pendelt die Filmwelt zwischen der urbanen Dystopie des zukünftigen Los Angeles, bei Nacht und seinem offeneren Umland, am Tage.

    Doch die Klänge dieser Welt scheinen dissonanter, als jene des älteren Bruders. Während sich Vangelis Soundtrack 1982 z.B. mit den Klängen eines Saxophons in die Ohren des Zuschauers schmeichelte, donnert Hans Zimmers & Benjamin Wallfischs Thema 2017 mit epochaleren Klängen durch den Gehörgang. Blade Runner 2049s Thema gibt den hallenden Klang einer größeren Welt, ist allerdings nicht ganz so einprägsam wie Vangelis Sound.

    Ryan Gosling ist auf der Suche nach der Wahrheit in Blade Runner 2049
    Ryan Gosling ist auf der Suche nach der Wahrheit in Blade Runner 2049 – Alle Bildrechte liegen bei ©Sony Pictures

    Psst! Hier wird nichts verraten!

    An dieser Stelle soll die Gicht den Redakteuren die Hände rauben, die da vor der rechten Zeit den Plot des Films verraten! Nur so viel, der von Ryan Gosling gespielte Blade Runner, der von seinen Kollegen nur K gerufen wird, tritt zu Replikantenjagd an. Doch Ks Jagd, hat viel weitreichendere Implikationen, als einst Deckards Hatz.

    Was kann ich Euch erzählen, ohne Opfer meines eigenen Fluchs zu werden? Ganz einfach, die Hintergründe der Filmwelt! Blade Runner spielte in „der fernen Zukunft“, dem Jahr 2019. Seit dem ersten Teil sind also 30 Jahre ins Land gegangen. Dabei handelt es sich um eine so bewegte Zeit, dass der Regiesseur Denis Villeneuve veranlasste, dass andere Filmschaffende drei episodenhafte Kurzfilme beisteurten, um die Handlung von Blade Runner 2049 vorzubereiten.

    30 harte Jahre

    Kurz nach Tyrells Tod im ersten Teil, durch die Hände des Nexus 6 Roy Betty (Rutger Hauer), warf Tyrell Corp. die neue Generation Nexus 8 Replikanten auf den Markt. Diese hatten im Vergleich zu den Nexus 6ern eine natürliche Lebensspanne. Als neue Replikantengeneration dienten die Nexus 8 in Kriegen auf den äußeren Welten (den interstellaren Kolonien der Menschheit). Einige von ihnen lebten im Anschluss sogar auf der Erde.

    Ruhe war ihnen keine vergönnt. Rassistische Bürgerbewegungen spürten die Nexus 8 Replikanten auf der Erde auf und lynchten sie. Infolgedessen kam es zu bürgerkriegsartigen Zuständen, die im Blackout von 2022 gipfelten, als Replikanten durch eine nukleare Explosion in der Erdatmosphäre einen EMP herbeiführten. Los Angeles versank in Finsternis, fliegende Autos fielen vom Himmel und die Speicher aller Computer wurden gelöscht oder nachhaltig beschädigt. Für die Tyrell Corp. wurde der Blackout zum Desaster. Während die Herstellung von Replikanten in ihrer Gesamtheit verboten wurde, nutzten die verbliebenen Nexus 8 Modelle das Chaos, um unterzutauchen. Die Reste der Tyrell Corp. wurden im Anschluss von der Konkurrenz geschluckt.

    Neue Engel

    Als neuer marktführender Konzern trat die Wallace Corp. bis 2049 auf den Plan. Deren Gründer Neander Wallace (gespielt von Jared Leto) machte sein Vermögen mit einer revolutionären Technologie für die Landwirtschaft, um grassierende Hungersnöte einzudämmen. Seinen neu gewonnen Einfluss nutzte Wallace, eine weitere Generation von Replikanten zu legalisieren und auf der Erde und den Kolonien einzusetzen. Denn noch immer schreien die Sterne, die der Mensch sich untertan macht, nach entbehrlichen Arbeitskräften.

    In diesem Szenario strickt Blade Runner 2049 seinen neuen Plot, der ebenso ideenschwanger ist, wie der des Vorgängers.

    Blade Runner 2049
    Blade Runner 2049 – Alle Bildrechte liegen bei ©Sony Pictures

    Ein Meilenstein

    Kritiker preisen Blade Runner 2049 bereits jetzt als ein Epos unserer Zeit; als einen Streifen der eine neue Generation von Filmemachern hervorbringen wird. Darüber weiß ich nichts zu sagen – wahr ist aber, Blade Runner 2049 hat mich mehr als überzeugt. Schon jetzt treibt es mich an, den Film noch einmal zu sehen, am besten in Verbindung mit seinem Vorgänger.

    Die drei Stunden Laufzeit des Films sind gerechtfertigt. Weder trödelt Blade Runner 2049, noch übereilt er etwas. Seine Action setzt der Film pointiert ein, die Figuren kommen stets zuerst. Dabei ist der Cast für die Charaktere perfekt gewählt. Jede Interaktion zwischen den Figuren entwickelt ihre eigene Dynamik.


    © Sony Pictures

    Vorheriger BeitragLost in Translation
    Nächster Beitrag Still (Hush)

    Weitere Beiträge

    2.0

    Fabian und die mörderische Hochzeit

    von Jan Werner
    3.5

    Pillion

    von Jan Werner
    2.5

    Primate

    von Simon Eultgen
    3.5

    Splitsville

    von Jan Werner
    3.0

    The Housemaid – Wenn sie wüsste

    von Stefan Brüning
    3.5

    The Rip

    von Jan Werner
    Kommentar hinzufügen
    Hinterlasse einen Kommentar Cancel Reply

    Neueste Beiträge

    Fabian und die mörderische Hochzeit

    24. Januar 2026

    Wonder Man

    23. Januar 2026

    The Beauty

    22. Januar 2026

    Pillion

    21. Januar 2026
    We are social
    • Facebook
    • Instagram
    Über uns
    Über uns

    Filmkritiken, Serien-Reviews und Streaming-Tipps. Wir bieten Einblicke, aktuelle Besprechungen und ehrliche Meinungen zu allem, was auf Leinwand oder Bildschirm läuft. Einfach, direkt und ohne Hype.

    Links
    • Über uns
    • Filme
    • Serien
    • Features
    • News
    Facebook Instagram
    • Datenschutzerklärung
    • Impressum
    © 2026 Filmtoast.de

    Suchbegriff eingeben, um zu starten. Tippe X, um die Suche zu schließen.