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    Startseite » Still (Hush)
    Filme

    Still (Hush)

    Rooster Cogburnvon Rooster Cogburn10. Oktober 2017Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    Wer kennt nicht den Klassiker Warte, bis es dunkel ist? In dieselbe Kerbe schlägt auch „Hush“.

    Regisseur Mike Flanagan hatte Kate Siegel schon in seinem Horrorfilm Oculus in einer kleinen Rolle besetzt. Inzwischen sind die beiden verheiratet und haben zusammen ein Drehbuch verfasst, welches Flanagan auch inszenierte. Seine Frau übernahm die Hauptrolle. Das Resultat heißt „Hush“ (dt.: Still), wurde von Netflix gekauft und exklusiv Anfang April ’16 weltweit online gestellt.

    PLOT

    Im Mittelpunkt steht eine Protagonistin, die bezüglich ihrer Sinne beeinträchtigt ist. Nur ist sie nicht blind, wie man es aus ähnlichen Filmen wie etwa Blink kennt. Hier ist die Hauptfigur taubstumm. Mit dieser Voraussetzung verleiht Mike Flanagan dem Genre des Home-Invasion-Thriller ein anderes Gesicht. Denn die Story allein macht den Film nicht besonders. Unabhängig davon, das der Film eh in den Genrekonventionen mehr oder minder kleben bleiben muss, ist die Geschichte nicht besonders gehaltvoll gestaltet. Das merkt man schon daran, das es ein sehr begrenztes Setting ist und man als Zuschauer überwiegend nur die Protagonistin und den Antagonisten zu sehen bekommt. Die restlichen Darsteller sind Staffage.

    DVD-Cover zu "Hush"
    DVD-Cover zu „Hush“ von © Purple Camera Media / Netflix

    FILM

    Die Figur Maddie wird, trotz ihrer Verzweiflung, nicht zu einem untätigen verängstigten Rehlein, wie es beispielsweise in Jennifer Eight der Fall ist. Dort zeigt uns Uma Thurman in einer recht undankbaren Rolle, wie man die blinde Hauptfigur klischeehaft und unglaubwürdig gestaltet. Bei Hush hat man sich beim schreiben der Charaktere etwas mehr Gedanken gemacht und über das „Was-wäre-wenn“ Szenario. So ist der taubstummen Maddie immer anzusehen, wie ihre Gedankenräder rattern in einer scheinbar ausweglosen Situation. Ihr Überlebenswille wirkt authentisch und ist spürbar. Das geht soweit, das sich Opfer und Angreifer irgendwann gar nichts mehr schenken. Insofern wurde ich unwillkürlich ein wenig an die stumme Frau mit der 45er Magnum erinnert, die Eingefleischte aus dem kultigen Rape-and-Revenge Thriller kennen.

    Im Kontext dazu, wird mir als Zuschauer hier in einem abgelegenden Haus eine weitgehend stille Kulisse geboten, welche mit zurückhaltenden Toneffekten unterlegt wurde. Von vereinzelten, kaum erwähnenswerten Jump-Scares abgesehen. Weiterhin bleibt die Steadicam immer nahe dran am Geschehen und der Hauptfigur. Der Film funktioniert überwiegend auf visueller Basis. Halt so, wie es die Protagonistin wahrnehmen würde. Das empfinde ich als ansprechend gelöst und wirkt sehr spannend. Ebenfalls positiv anzumerken ist die Wahl des anonymen Antagonisten, der von John Gallagher, jr (10 Cloverfield Lane) verkörpert wird. Besonders sein Auftreten in der ersten Hälfte des Filmes überzeugt. Inklusive dieser unheimlich wirkenden Maske, die zu lächeln scheint.

    Kate Siegel in "Hush"
    Kate Siegel in „Hush“ von © Purple Camera Media / Netflix

    MEINUNG

    Der kurzweilige Psycho-Terror kann an vielen Ecken den möglichen Horror in den eigenen vier Wänden sehr gut aufzeigen. Doch nicht zu viel erwarten. Hochklassig wird die Produktion nie. Dazu hat man leider inhaltlich zu wenig erzählt. Aber das wollte man hier auch gar nicht. Mike Flanagan setzt in seinem Film voll auf die eigens für den Film geschaffene Atmosphäre und fährt damit weitesgehend gut. Wer sich darauf einlassen möchte, hat mit „Hush“ den richtigen Genre-Vertreter am Start und kann beim geneigten Zuschauer für unheilvolle Momente sorgen.

    © Netflix

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