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    Startseite » Bloody Marie – Eine Frau mit Biss
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    Bloody Marie – Eine Frau mit Biss

    Simon Eultgenvon Simon Eultgen24. März 2024Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Anne Parillaud als Vampirin Marie mit grünen Augen und wild aufgerissenem Mund
    Trashiger Charme: Marie saugt ihre Opfer mit grünleuchtenden Augen aus © Plaion Pictures
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    Mit American Werewolf in London hat John Landis 1981 den besten Werwolf-Film aller Zeiten gemacht. Gut 10 Jahre später drehte er mit Bloody Marie wieder einen Horrorfilm – diesmal über Vampire. Hat Landis damit einen weiteren Meilenstein des Genres gesetzt?

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    Das offizielle Cover Motiv von Bloody Marie mit FSK 16 Aufkleber
    © Plaion Pictures

    Die Handlung von Bloody Marie

    Die Vampirin Marie lebt ein einsames Leben in Pittsburgh. Denn sie ist eine Vampirin und braucht regelmäßig frisches Blut, um zu überleben. Ihre einzige Regel: Sie trinkt nur von Kriminellen. Da kommen ihr die Mafiosi um Mafiaboss Sal Macelli gerade recht.

    Statt ihn auszuschalten, verwandelt sie ihn allerdings versehentlich in einen Vampir. Da das Dasein als Untoter so seine Vorteile hat, entschließt sich Macelli kurzerhand, seine Bande auch zu Blutsaugern zu machen.

    Nur Marie kann ihn noch aufhalten und bekommt dabei dankbare Unterstützung von Undercover-Cop Joe, der schon lange die Bande im Visier hat.

    Nikita goes to Hollywood

    1990 gelang der französischen Schauspielerin Anne Parillaud der internationale Durchbruch. Als eiskalte Auftragskillerin in Luc Bessons Nikita verband sie ein tragisches Schicksal mit knallharter Action und einer gewissen erotischen Ausstrahlung.

    Anne Parillaud als Vampirin Marie mit grünen Augen und wild aufgerissenem Mund
    Trashiger Charme: Marie saugt ihre Opfer mit grünleuchtenden Augen aus © Plaion Pictures

    Erotik ist auch das Stichwort für ihre Hauptrolle in Bloody Marie, die sie 2 Jahre später über den großen Teich führte. Denn neben einer verhältnismäßig zeigefreudigen und überlangen Sexszene ist die Französin bereits in der Eröffnungssequenz oben ohne zu sehen.

    Was einerseits ziemlich berechnend und selbstzweckhaft wirkt, unterstreicht andererseits zumindest ihre Rolle einer fleischeslustigen Vampirin. Als solche gewinnt sie spielend leicht die Männer für sich. Nur wird das Liebesspiel schnell durch den obligatorischen Biss in den entblößten Hals beendet.

    Dass Marie sich ausschließlich an Männern vergeht, die sich dabei reihenweise als der überlegene, von sich selbst überzeugte Part wähnen, ist ein charmantes Augenzwinkern in Sachen Geschlechterkampf.

    Doch das Dasein als Vampir bringt zugleich eine gewisse Tragik mit sich, sodass Parillaud trotz aller übermenschlichen Stärke eine Verletzlichkeit und Traurigkeit in ihr Spiel legt. Als Antiheldin steht sie stets zwischen den Stühlen.

    Ungewöhnlich, aber auch unausgegoren

    Bloody Marie ist aus heutiger Sicht eine kleine Kuriosität, die Fragen aufwirft. Denn der Film ist alles andere als ein gewöhnlicher Vampir-Horror. Das Drehbuch von Michael Wolk erzählt zu gleichen Teilen auch einen Krimi um die Pittsburgher Mafia und die Polizei, die alle Mobster überführen und einbuchten will.

    Was auf dem Papier schon so klingt, als würde es nicht zusammenpassen, passt im Film tatsächlich nicht zusammen. Weder taucht man wirklich tief in den Vampirmythos und das Schicksal von Marie ein noch erlebt man eine spannende Auseinandersetzung zwischen Kriminellen und Ordnungshütern.

    Joe und Marie sitzen in Joes Auto, der den Wagen lenkt. Beide schauen neugierig nach vorne
    Ein ungleiches Duo: Undercover-Cop Joe und Vampirin Marie gehen gegen die Mafia vor © Plaion Pictures

    Das sorgt im Endeffekt für reichlich Leerlauf. Zu allem Übel ist das Ganze dann noch als Komödie aufgezogen, bei der die Gags (zumindest heutzutage) überhaupt nicht zünden.

    So wirkt Bloody Marie über weite Strecken wie eine Trashklamotte, eine unausgegorene Mischung aus Gags, Gewaltspitzen und Erotik in der Hoffnung, dass irgendwas davon schon sein Publikum finden wird.

    Blickt man auf der Suche nach Antworten auf Landis‘ glorreiche Karriere, so schien er in den 80er-Jahren das Patentrezept für Kultfilme zu haben. Aber im Laufe der 90ern verschwand er dagegen schnell in der Versenkung, weil kaum noch ein Film wirklich funktionierte.

    Bloody Marie ist im Zuge dessen ein gutes Beispiel. Zwar dürfen sich Horrorfans über die praktischen Gore-Effekte freuen, die noch frei von Digitalität sind. Aber diese allein können die mehr als dünne Story nicht tragen, die noch dazu so schematisch wie eh und je die Klaviatur von Gut-gegen-Böse spielt, obwohl die titelgebende Antiheldin eigentlich mehr zu bieten hat.

    Unser Fazit zu Bloody Marie

    Mit Bloody Marie knüpft John Landis nicht an seinen Horror-Hit American Werewolf an. Stattdessen liefert er eine viel zu lang gerate Horrorkomödie um eine Vampirin, die sich mit der Mafia einlässt, um frisches Blut zu bekommen. Das Ganze ist garniert mit reichlich berechnender Erotik und viel angestaubtem Humor, der heutzutage kaum noch als solcher zu erkennen ist.

    Da helfen letztlich nur die handgemachten Gore-Effekte dabei, über die stinklangweilige Handlung hinwegzutäuschen, bei der Antihelden zwangsläufig zu Helden werden müssen.

    Bloody Marie erscheint am 28. März als Neuauflage im Mediabook.


    © Plaion Pictures

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