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    Startseite » Coma
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    Coma

    Onnovon Onno26. März 2020Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Alex entdeckt in Coma die surreale Komawelt
    Beitragsbild © Capelight Pictures
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    In Coma schickt Regisseur Nikita Argunov den Zuschauer in eine surreale und bildgewaltige Welt. Lohnt sich der Trip ins Ungewisse?

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=wlYEnYooX3o“]

    Filmplakat zu Coma
    Filmposter zu COMA © Capelight Pictures

    Komawelt

    Urplötzlich findet sich der Architekt Viktor (Rinal Mukhameto) nach einem schweren Unfall in einer surrealen und unvollständigen Welt wieder. Er ist im Koma. Doch ist er dabei nicht allein. Sofort findet er Anschluss an eine Gruppe weiterer Koma-Patienten, die sich zusammengerauft hat, um mittelfristig aus diesem zu erwachen. In dieser aus den Erinnerungen der Gemeinschaft erschaffenen Welt können vereinzelte Mitglieder besondere Fähigkeiten entwickeln. Die von Viktor ist scheinbar der Schlüssel zum Ausweg. Doch ist es gefährlich, denn böse Wesen, Reaper genannt, trachten nach dem Leben der Gruppe.




    Beeindruckende Parallelwelt

    Mit Effekten kennt sich Nikita Argunov aus. Gehörte das bis dato doch zu seinen Kernkompetenzen. Schon für den russischen Superheldenfilm Guardians als Produzent tätig, versucht er sich für Coma nun auch als Autor und Regisseur. Und seine Expertise als Visuell-Effect-Meister bekommt man von der ersten Sekunde an zu spüren. Ohne Umschweife wird man ins Geschehen und in die surreale Komawelt geschmissen. Und die hat es in sich. Geformt aus Erinnerungen, bekommt man nur schemenhaft Landschaften und Gebäude zu sehen. Denn die Erinnerungen daran sind nicht vollständig und so besteht die Welt aus Fragmenten, die wie Synapsen miteinander verbunden sind. Auch die Gesetze der Schwerkraft werden gekonnt ignoriert und so springen die Figuren von Fragment zu Fragment. So wird man unwillkürlich an die Traumwelten aus Inception erinnert – nur, dass die Welt hier noch fantasiereicher ist. Zusätzlich streifen durch die imposanten Landschaften die toll designten schwarz-flüssigen Reaper.

    Fragmente der Parallelwelt in Coma
    Die Parallelwelt besteht aus Fragmenten der Erinnerung © Capelight Pictures

    Ganz klar, die stimmig erschaffene und technisch 1a umgesetzte Komawelt gehört zu den großen Stärken von Coma. Und anders als bei vielen Sci-Fi-Bombast-Streifen bekommt man hier auch richtig viel zu sehen von der effektgeladenen Welt. Locker 80 Prozent des Geschehens finden hier statt. Natürlich beherbergt das die Gefahr, dass man sich irgendwann an den Bildern satt sieht und diese den Impact verlieren, doch versucht man mit immer wieder neuen Ideen genau das zu vermeiden. Gänzlich wird eine zwischenzeitliche Sättigung nicht vermieden, aber dennoch bekommt man bis zum Schluss immer wieder neue Aspekte und Bilder der Welt geliefert. Während die Bilder richtig überzeugen, hakt es an der Action. Nur vereinzelt spielt man mit den besonderen Gegebenheiten und spult ansonsten nur Standard-Action-Kost runter. Schade, da wäre deutlich mehr drin gewesen.

    Komatöse Erzählung

    Die eindrucksvolle Parallelwelt ist der Star des Films, doch wie schaut es mit der Geschichte und den Figuren aus? Hier geht Coma eindeutig konventionellere Wege. Während die Hintergründe und Gegebenheiten der Komawelt noch ganz interessant gehalten sind, mangelt es der Figurenzeichnung und Handlung an Kreativität. Gängige Stereotypen in der Gruppe sorgen für gewohnte Dynamiken und Entwicklungen. Die ersten Schritte der Hauptfigur Alex in dieser Umgebung bieten auch keinerlei Überraschungen. Anfangs noch ahnungs- und wehrlos, entdeckt er schon bald seine Fähigkeiten und wird so zum großen Hoffnungsträger. Nichts Neues also. Mysteriöser und interessanter sind da schon die eingestreuten Erinnerungsfetzen bezüglich seiner Vergangenheit. Hier setzt auch die Handlung an und weiß durchaus zu überraschen. Aber leider nicht besonders clever oder tiefgründig. Zu banal sind die Entwicklungen, ob der bedeutungsschwangeren Exposition im Vorfeld. So verkommt die Story zum reinen Aufhänger für die schönen Bilder – die sind ja gelungen.

    Böse Reaper streifen in Coma durch die Parallelwelt
    Die bösen Reaper streifen durch die Traumwelt © Capelight Pictures

    Anspruchsvoll sind die Rollen für Darsteller also nicht wirklich und entsprechend routiniert werden sie auch runtergespielt. Mit Rinal Mukhameto (Attraction 2: Invasion) spielt ein auch hier im Westen bekannteres Gesicht die Hauptrolle. Das macht er durchaus charismatisch und die Chemie zu seinem von Lyubov Aksyonova gespielten Love-Interest ist erkennbar. Rebellischer geht dagegen Anton Pampushnyy (Guardians) zu Werke, der das zwielichtige Mitglied der Truppe mimt und viele Momente an sich reißen kann. Hinter all dem ruht Konstantin Lavronenko als mysteriöser Anführer, dessen Figur vor allem mit dem Drehbuch zu kämpfen hat. Eines konnte das Drehbuch aber zumindest vermeiden – Längen. Denn auch wenn sich Coma ein paar Pausen gönnt, sorgen die Bilder und Action immer wieder für staunen. Das alleine macht den Film auf jeden Fall schon mal sehenswert.

    Unser Fazit zu Coma

    „Wow“- Genau das dürfte man in den ersten Minuten von Coma denken. Effekt- und designtechnisch bekommt man hier von Beginn an einiges geboten und das bis zum Abschluss auch nicht zu knapp. Einmal mehr muss sich das russische Kino vor Hollywood nicht verstecken und liefert beeindruckende und fantasiereiche Bilder. Doch hinter der hübschen Fassade wird es dann ganz schnell mau. Denn inhaltlich bewegt man sich trotz der innovativen Thematik auf breit ausgetretenen Story-Pfaden. Voll von Klischees und Stereotypen verliert der Film im letzten Drittel dann seine letzten inhaltlichen Kreativpflänzchen. Da wäre eindeutig mehr drin gewesen. Dafür überzeugt Coma vor allem auf optischer Ebene und ist damit nicht nur für Science-Fiction-Fans sehenswert.

    Coma ist ab dem 04. April im limitierten SteelBook (Blu-ray), als Standard-Blu-ray und -DVD sowie digital erhältlich.


    © Capelight Pictures

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