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    Startseite » Crater
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    Crater

    Patrick Fehlingvon Patrick Fehling15. Mai 2023Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    (L-R): Isaiah Russell-Bailey as Caleb, Mckenna Grace as Addison, Orson Hong as Borney, Thomas Boyce as Marcus and Billy Barratt as Dylan in CRATER, exclusively on Disney+. Photo courtesy of Disney Enterprises, Inc. © 2023 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.
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    Disney Plus hat nicht viele Filme im Angebot, die allein für den Streaming-Absatz gemacht wurden. Nun kommt eine kleine Sci-Fi-Produktion raus, die früher vielleicht noch im Kino gelandet wäre. Ist Crater im Streaming besser aufgehoben oder entgehen uns womöglich Leinwand-reife Bilder?

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    Ein Bild auf der Mondoberfläche mit 5 Astronauten in orangen Outfits. Crater
    CRATER © 2023 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

    Die Handlung von Crater

    Caleb (Isaiah Russell-Bailey) hat sein ganzes Leben auf einer Minen-Kolonie auf dem Mond verbracht. Mit seinen besten Freunden Dylan, Borney und Marcus (Billy Barratt, Orson Hong und Thomas Boyce) ist er dort schon durch dick und dünn gegangen. Doch dann stirbt eines Tages sein Vater (Scott Mescudi) und er und die anderen sollen umgesiedelt werden. Es soll auf einen idyllischen Planeten gehen, was den Abschiedsschmerz vom Mond zumindest etwas schmälert. Vorher will Caleb allerdings noch den letzten Wunsch seines Dads erfüllen und einen mysteriösen Krater erkunden, in dem sich ein Geheimnis verbergen soll. Gemeinsam mit seinen Kumpels und Neuzugang Allison (McKenna Grace) von der Erde macht er sich auf die mal heitere, mal gefährliche Reise, die die fünf Jugendlichen nicht nur noch näher zusammenrücken, sondern auch erwachsen werden lässt.

    Goonies für eine neue Generation?

    Heranwachsende, Road Trip, Abenteuer, Sci-Fi, alle Komponenten des Films deuten darauf hin, dass Disneys Crater ein großer Spaß für alle Beteiligten – insbesondere der Zuschauer – werden könnte. Was in den 80ern die Goonies waren und in den 90ern die Stephen King Verfilmung Stand By Me war, könnte hier für die 2020er geschaffen worden sein.

    In diesem Film stehen die Jugendlichen im Mittelpunkt. Erwachsene tauchen nur am Rande auf. Die ersten Personen im Fokus ist die Clique, die durch den Film begleitet wird. Eine durchwegs diverse Gruppe deren Dreh- und Angelpunkt mal nicht die Weißen sind. Der Film macht das aber überhaupt nicht zum Thema. Man bekommt die Gruppe vorgesetzt und nimmt die Kinder sofort als das hin, was sie sind: Eine Gruppe Jugendlicher, denen der Sinn nach mehr steht, mehr als das, was sie haben und kennen. Sie wollen sehen, was sie erreichen können, ohne das Erwachsene dazwischen gehen und Regeln vorgeben.

    Für einen Spaziergang auf der Mondoberfläche wissen sie genau, wie sie zum Beispiel ihre Raumanzüge zu verwenden haben oder den gestohlenen Rover steuert. In ihrer jugendlichen Leichtigkeit, die man sich beim Zusehen zurückwünscht, wird aus Mondgestein im Handumdrehen ein Baseball und aus einer überschüssigen Sauerstoffflasche ein Jetpack. Trotz dieser Unbekümmertheit wissen die fünf mit den Konsequenzen umzugehen.

    Beinah schon klischeehaft für den Coming-of-Age Film, kommt es in den Abendstunden zu tiefsinnigen Gesprächen, die versuchen an die Klasse der Gespräche von Breakfast Club heranzureichen. Charmant, aber nicht vollends gelungen. Zwar ist durchaus Tiefe da, aber ein wenig mehr, hätten die Figuren schon vertragen können.

    Ein Traum in Orange und Blau

    Die Bilder von Crater fangen im Weitwinkel mit wunderschöner und ein wenig künstlerischer Kadrierung eine für uns unbekannte Welt ein. Ihre Größe und Weite vermittelt unerforschte Landschaften und den Wunsch nach der Ferne, dem Entdecken von unbekannten Gebieten. Nicht nur außerhalb, auch innerhalb des Domes, in dem sich das gesamte Leben auf dem Mond abspielt, wird dem Zuschauer vermittelt, was er nicht kennen kann. Die beeindruckende Größe des Domes und die Vielzahl an Bewohnern und ihre unterschiedlichen Einsatzorte und natürlich die Gefahr, die ein solches Bergwerk – egal wo – mit sich bringt, wenn Caleb und sein Vater eine wirklich hohe Leiter hinaufsteigen. Ohne jegliche Absicherungen weit und breit sitzen die Kinder auf einem Gerüst sitzen und unterhalten sich über ihre aktuelle Situation. Dieser Ort birgt Gefahren an allen Ecken. Vermutlich größere, als die, die der Road Trip zu bieten hat.

    Auch die Farbgebung ist in allen Bereichen sehr präsent. Die Lichtgestaltung im Inneren des Domes in Blau und Orange setzt ungewohnte Akzente in diese, dem Zuschauer ungewohnte Gegend. Die Kleidung und vor allem die Raumanzüge sind in ebenfalls in diesen Tönen gehalten. Und das nicht ohne Hintergedanken: Steht Orange in der Farbsymbolik doch für Ausgelassenheit und Neugier und wird daher gerne mit Jugend in Verbindung gebracht, so steht Blau bekanntermaßen für die Melancholie, aber eben auch für die Freiheit, nach der sich die Kids sehnen.

    Isaiah Russell-Bailey als Caleb und Scott Mescudi als Michael
    Isaiah Russell-Bailey als Caleb und Scott Mescudi als Michael © 2023 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

    Unser Fazit zu Crater

    Crater ist ein Abenteuerfilm, den man mit den Goonies, dem Breakfast Club und Stand By Me vergleichen könnte, aber doch hat dieser Film das alles überhaupt nicht nötig. Er erzählt seine eigene Geschichte und das auch noch im ungewöhnlichen Science-Fiction-Setting. Zum Glück hat er trotz der Mond-Location die Bodenhaftung nicht verloren. Am Ende wünscht man sich, wie es sich bei dem Thema gehört, selbst noch einmal jung und abenteuerlustig zu sein.

    Crater startete am 12. Mai bei Disney Plus!


    © Disney und seine verbundenen Unternehmen

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