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    Startseite » Dead Silence
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    Dead Silence

    Jeff Clarkvon Jeff Clark14. November 2017Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    SAW-Schöpfer James Wan und Leigh Whannell lassen die Puppen tanzen im düsteren Mystery-Horrorfilm Dead Silence.

    Story:

    Die jungen Eheleute Jamie und Lisa Ashen erhalten eines Tages ein Paket ohne Absender. Der Inhalt zeigt eine mysteriöse Bauchrednerpuppe namens „Billy“. Zunächst verwundert, aber nicht weiter prüfend, macht sich Jamie noch einmal auf den Weg um was zu essen zu besorgen. Nach seiner Rückkehr, findet Jamie jedoch völlig geschockt die entstellte Leiche seiner Frau im Bett vor. Ihre Zunge wurde offensichtlich herausgerissen. Von der Polizei des Mordes verdächtigt und auf sich allein gestellt, ist Jamie sich sicher, dass der unbekannte Absender der mysteriösen Puppe etwas mit Lisas Mord zu tun haben muss. So beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Die Spur führt Jamie schließlich in seine alte Heimatstadt nach Ravens Fair, nachdem er herausfindet, das „Billy“ zu Repertoire einer Bauchredner-Künstlerin namens Mary Shaw gehört.

    Kritik:

    Horrorfilme über Prestigeobjekte, die ursprünglich einmal Kindern höchstes entzücken bescheren sollte, haben eine lange Tradition. Chucky-Die Mörderpuppe gilt da wohl noch als bekanntester Genre-Vertreter seiner Art. Doch auch in moderneren Grusel-Schockern wie Annabelle kommt das Böse auf „scheinbar“ leblosen Sohlen daher. Doch nur weil etwas augenscheinlich nicht lebt, muss es nicht gleich tot sein. Das dachten sich wohl auch unsere beiden SAW-Schöpfer James Wan und Leigh Wahnnell.

    Mit Dead Silence kreierten die beiden Filmemacher einen ebenso gruseligen wie spannenden, und vor allem abwechslungsreichen Mystery-Horrorfilm. Dead Silence lässt sich trotz dem Focus auf die Puppen-Thematik mit kaum einem seiner Mitstreiter vergleichen und das bringt frischen Wind ins angestaubte Genre. Dabei wäre es geradezu fatal etwas genauer auf die Geschichte einzugehen. Wer „Saw“ kennt, der weiß das sich Wan und Wahnnell in der Regel ein besonderes i-Tüpfelchen einfallen lassen. Genau das ist auch hier der Fall und soll natürlich nicht verraten werden.

    Die Machart des Films selbst ist gekonnt und Dead Silence setzt bei seiner Inszenierung eher auf altmodische Gruseleffekte. Wehende Vorhänge, knarrende Türen oder sich plötzlich bewegende Puppenköpfe, erzeugen hier eine schaurig schöne Atmosphäre, ohne explizite Bildersprache. Die Effekte werden allerdings hin und wieder mit ein paar moderneren aber gut dosierten Jump-Scares verbunden. Ob diese letztlich nötig waren, sei dahin gestellt. Sie tun dem atmosphärisch düsteren Treiben aber keinen großen Abbruch.

    Schauspielerisch leistet sich der Film kaum Schwächen und die Darstellerauswahl liefert insgesamt eine ordentliche Performance. Trotz bekannterer Gesichter wie Ryan Kwanten oder Donnie Wahlberg, sticht besonders die Theater-Schauspielerin Judith Roberts in ihrer ausdrucksstarken Rolle als Mary Shaw hervor. Von ihr wird der Film dann letztlich auch zum Großteil getragen und ein wichtiger Teil seines Herzstücks vermittelt.

    Fazit:

    Dead Silence kombiniert gekonnt altbewährten Horror mit frischen neuen Ideen und erzählt eine interessante Geschichte, spannend und gruselig verpackt. Hier und da vielleicht ein paar Logik-Löcher, aber wo findet man diese genrebedingt nicht? Das Ergebnis der Saw-Schöpfer ist ein durchaus origineller und wirkungsvoller Grusel-Schocker, ohne blutigere Effekthascherei. Für Fans von Puppen-Horror wie „Annabelle“ und co, ein absolutes Vergnügen. Darüber hinaus aber auch für jeden Grusel-Fan einen Blick wert.

    © 2003 – 2017 Universal Pictures Germany.

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