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    Startseite » Der Fall Richard Jewell
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    Der Fall Richard Jewell

    Christopher Langhamvon Christopher Langham2. März 2020Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Richard Jewell zusammen mit seinem Anwalt mitten in einer Zeitungsredaktion. Beide sehen angespannt aus
    Richard Jewell zusammen mit seinem Anwalt. ©Warner Bros.
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    1996 gab es in Atlanta während der Olympischen Spiele einen Bombenanschlag, der zwei Menschen getötet und über 100 weitere verletzt hat. Das hätte deutlich schlimmer ausgehen können, wenn ein Sicherheitsmitarbeiter Namens Richard Jewell nicht geistesgegenwärtig gehandelt hätte. „Der Fall Richard Jewell“ erzählt von den Geschehnissen, aber tut er das gut?

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=Gj7-KTzRdPo„]

    Das Plakat zu "Der Fall Richard Jewell" zeigt Richard und seinen Anwalt (Sam Rockwell) umringt von Reportern ©Warner Bros.
    Hauptplakat „Der Fall Richard Jewell“ ©Warner Bros.

    Darum geht es in Der Fall Richard Jewell

    Richard Jewell ist ein Patriot. Sein Leben widmet er nur dem Ziel, die Menschen in seiner Umgebung zu schützen. Manchmal schlägt er dabei über die Stränge, weswegen er bereits aus mehreren Jobs gefeuert wurde. Als er 1996 bei den Olympischen Spielen in Atlanta eine Katastrophe „verhindert“, feiern ihn die Medien, seine Freunde und Familie und ganz Amerika als Helden. Doch seine 15 Minuten Ruhm enden schnell, als das FBI Richard verdächtigt, selbst verantwortlich für den Anschlag zu sein. Mithilfe eines befreundeten Anwalts kämpft Richard mit allen Mitteln darum, seinen Namen reinzuwaschen. Gar nicht so leicht, wenn das gesamte FBI gegen einen arbeitet.

    Richard Jewell ist umringt von Reportern, die alle versuchen einen O-Ton von ihm zu bekommen. Dabei trägt der Mann seine normale Arbeitskleidung
    Richard Jewell gibt Reportern ein Inverview. ©Warner Bros.

    Wahre Begebenheiten

    „Basierend auf wahren Begebenheiten“ kann Fluch und Segen zugleich sein. Die Geschichte steht schon, man muss sich nur entscheiden, wie wahrheitsgetreu man sie erzählt. Im Fall von Der Fall des Richard Jewell wurde sich dazu entschieden, möglichst genau an der Wahrheit zu bleiben. Auf der einen Seite ist dies die richtige Entscheidung. Man möchte die Beteiligten ehren und nicht durch Überspitzungen diskreditieren. Auf der anderen Seite bringt diese Entscheidung das Problem mit sich, dass wenn das Quellenmaterial nicht viel her gibt, der Film das auch nicht tut.

    Richard Jewell hält die Massen zurück: Gebannt schauen alle auf einen Gegenstand außerhalb des Bildes.

    Richard Jewell bei der Arbeit als Security-Mitarbeiter ©Warner Bros.

    Spannungskurve sieht anders aus

    Ungefähr nach einem viertel der Laufzeit erreicht der Film den verhängnisvollen Abend des 27. Juli 1996. Die Geschehnisse werden gekonnt spannend inszeniert, zu jedem Zeitpunkt rechnet man mit einem lauten Knall. Hektisch versuchen Polizeibeamte Vorkehrungen zu treffen. Allgemein wirkt die Szene unübersichtlich und angespannt. Das Problem daran: Nach dem wortwörtlichen Knall folgt im gesamten Film kein weiterer (metaphorischer) Knall mehr. Denn Der Fall Richard Jewell macht schnell deutlich, dass das FBI keinen handfesten Fall gegen ihren Verdächtigen hat. Das hilft nicht gerade dabei, wenn man sich fragen soll wie es für Richard ausgehen wird.

    Jewells Anwalt - Watson Bryant, gespielt von Sam Rockwell - hält eine Pressekonferenz.
    Jewels Anwalt hält eine Pressekonferenz. ©Warner Bros.

    Der Cast als Rettung?

    Geht man – wie ich – ohne viel Vorwissen in das Drama, das von Clint Eastwood inszeniert wurde, wird man wahrscheinlich das ein oder andere Mal überrascht. Neben dem, eher aus Nebenrollen bekannten, Hauptdarsteller Paul Walter Hauser, tauchen nämlich nach und nach Sam Rockwell, Olivia Wilde und Jon Hamm auf der Leinwand auf. Gerade der unterstützende Cast macht seine Sache exzellent. Die ständigen Anfeindungen zwischen Sam Rockwells Charakter und dem FBI-Agenten, gespielt von Jon Hamm, sind dynamisch, witzig und sorgen in langatmigen Szenen für willkommene Auflockerung. Aufs Neue frage ich mich, warum beide Schauspieler kaum Hauptrollen ergattern können. (Beide gemeinsam in einer Buddy-Komödie bitte! Danke!)

    FBI Agent Tom Shaw (Jon Hamm) beobachtet wachsam die Menge, in welcher er sich befindet. Statt findet das bei einer Veranstaltung der Olympischen Spiele.
    FBI Agent Tom Shaw bei einer Veranstaltung der Olympischen Spiele. ©Warner Bros.

    Originalbilder – oder nicht?

    Eine Sache, die verwirrend sein kann, ist es noch wert angesprochen zu werden: In normalen Szenen hat Der Fall Richard Jewell einen relativ „cleanen“ Look. Nein, das ist kein Kritikpunkt. In anderen Szenen wird versucht, Originalbilder nachzustellen, in anderen Szenen werden tatsächlich Originalbilder verwendet. Diese Mischung lenkt vom eigentlichen Geschehen ein wenig ab, da man oft mit der Frage beschäftigt ist, ob (z.B.) Sam Rockwells Charakter seinem Vorbild wirklich verblüffend ähnlich sieht.

    In einem Konferenzraum wird Richard Jewell, im Beisein seines Anwalts, von zwei FBI Agenten befragt. Die Stimmung ist angespannt.
    Jewell wird von zwei FBI Agenten befragt. ©Warner Bros.

    Unser Fazit zu Der Fall Richard Jewell

    Was ist das alles jetzt? Zumindest Anschaubar. Der Fall Richard Jewell verliert sich zu Weilen selbst in seiner akkuraten Erzählung und opfert Spannung für Authentizität. Trotzdem erweckt der Fall, der teilweise fassungsloser nicht sein könnte, Interesse und schafft es den Zuschauer für einen Großteil der Laufzeit (die insgesamt die 2 Stunden nicht hätte überschreiten müssen) an sich zu binden. Ob das ohne den sympathischen Cast auch gelungen wäre? Wahrscheinlich nicht.


    ©Warner Bros.

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