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    Startseite » Die in a Gunfight
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    Die in a Gunfight

    Ronja Rabevon Ronja Rabe18. Oktober 2021Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Ben (Diego Boneta) und Mary (Alexandra Daddario) © Constantin Film
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    Die in a Gunfight erzählt die Liebesgeschichte der Sprösslinge zweier verfeindeter Familien. Was euch in dieser actiongeladenen Romeo-und-Julia-Variante erwartet, lest ihr hier!

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    Das bunte Plakat von Die in a Gunfight, die Darsteller als Portraits vor farbigem Hintergrund
    Die in a Gunfight © Constantin Film

    Die Handlung von Die in a Gunfight

    Mary (Alexandra Daddario) und Ben (Diego Boneta) kommen beide aus einflussreichen Familien bekannter Medienhäuser und haben sich als Jugendliche unsterblich ineinander verliebt. Leider befinden sich ihre Familien in einer bereits Jahrhunderte überdauernden Fehde und so wurde Mary auf ein Internat in Frankreich geschickt und der Kontakt brach ab.

    Als sie in ihren 20ern zurück nach Manhattan kommt, lebt die verbotene Liebe mit Ben wieder auf, gleichzeitig werden sie in aktuelle Geschehnisse ihrer Familienfehde verwickelt. Schnell fliegen nicht mehr nur Fäuste, sondern auch Kugeln, ein exzentrischer Auftragskiller (Travis Fimmel) wird auf den Plan gerufen und die Lage spitzt sich zu…

    Die in a Gunfight, Ben stellt sich schützend vor seine Frau, ihre Mütter versuchen sich schützend vor das paar zu drängen, alle gucken verängstigt
    Die Sache eskaliert. © Constantin Film

    Comic Elemente und eigensinnige Charaktere

    Auch wenn Die in a Gunfight ohne großes Budget auskommen musste, macht der Film das Beste draus und trägt den Indie-Charme mit Stolz. Ein fetter Soundtrack und eine gelegentlich im Comic-Look gezeichnete Handlung wirken manchmal vielleicht ein bisschen zu gewollt cool. Wer so etwas mag, kommt hier allerdings auf seine Kosten.

    Ohne lange Vorlaufzeit geht es gleich mit Tempo los und die Charaktere werden schnell eingeführt. Eine Off-Stimme sorgt für Orientierung und der Name erscheint fett, sobald ein Charakter das erste Mal auftaucht. In dieser direkten Ansprache geht es auch weiter. Subtile Töne und vielschichtige Elemente werden getrost bei Seite gelassen, dafür gibt es viel billige Action, die dennoch unterhält.

    Dazu tragen vor allem die bunten Charaktere bei. Allen voran Mary, das Enfant Terrible, mit ihrem creepy Aufpasser Terrence (Justin Chatwin), und Ben, ebenfalls das schwarze Schaf in seiner Familie, den vor allem sein alter Vater am liebsten mehr nach sich geraten hätte. Lediglich seine wesentlich jüngere Mutter ist noch vergeblich bemüht um ein bisschen Frieden in der Familie. Missverstanden provoziert Ben also wo es geht und lässt sich des Öfteren verprügeln, 723 Mal seit seinem fünften Geburtstag. Nur Mary und sein bester Freund Mukul (Wade Allain-Marcus), seit einem Ereignis in Mexiko untrennbar mit ihm verbunden, verstehen ihn. Auch wenn die Charaktere nicht wirklich ausgearbeitet sind, kann man sich doch viel über ihre Lebensumstände und Hintergründe zusammenreimen.

    Der Auftragskiller (Travis Fimmel) mit Pistole hinter dem Schreibtisch
    Auftragskiller (Travis Fimmel) im Dilemma © Constantin Film

    Eine moderne Variante von Romeo und Julia

    Obwohl Ben und Mary sich finanziell keine Sorgen machen müssten, machen ihre Eltern ihnen das Leben schwer und versuchen, die beiden mit allen Mitteln auseinander zu bringen. Die Ausgangssituation von Die in a Gunfight ist nicht wirklich neu, es gibt aber einige überraschende Plot-Twists und verborgene Absichten der Charaktere, die man so auf den ersten Blick nicht erwartet hätte. Die Nebenhandlung um das schillernde Gangsterpärchen Wayne (Travis Fimmel) und seine große Liebe Barbie (Emmanuelle Chriqui) hält hier ebenfalls einige Überraschungen und moralische Widersprüche bereit. Dass die Motivation der Charaktere bisweilen eher den von Comicfiguren gleicht, passt gut zu den gezeichneten Szenen. Leider fällt die Handlung und das Storytelling dann in der zweiten Hälfte deutlich ab, und die verschiedenen Charaktere und Handlungsstränge hätten vielleicht etwas besser verknüpft werden können.

    Das Paar und Mukul sind geschockt, Die in a Gunfight
    Ben (Diego Boneta), Mukul (Wade Allain-Marcus) und Mary (Alexandra Daddario) © Constantin Film

    Unser Fazit zu Die In A Gunfight

    Der Film scheint etwas belanglos, bringt aber Spaß, wenn man Comic-Verfilmungen, Romeo und Julia-Stories oder einfach auch durchgeknallte B-Actionfilme mag. Der überstilisierte Look ist nicht innovativ, hebt Die in a Gunfight aus der Masse ab und gerade in der ersten Hälfte kommt durchaus Spannung auf. Das Ganze endet ziemlich chaotisch, aber für lockere, anspruchslose Unterhaltung taugt der Film in jedem Fall. Zumindest rebellische Teens und Twens könnten sich gut mit den beiden Hauptfiguren und ihren desinteressierten Eltern identifizieren.

    Die In A Gunfight ist ab dem 14. Oktober 2021 auf DVD und Blu-ray erhältlich!


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    © Constantin Film

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