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    Startseite » Monster Hunter
    Filme

    Monster Hunter

    Christian Willach (Chrischi)von Christian Willach (Chrischi)18. Oktober 2021Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Milla Jovovich & Tony Jaa stehen in ihren Jägermonturen Seite an Seite in einer kargen Ödnis. Beide blicken über ihre Schultern hinter sich, während im Hintergrund die Sonne hinterm Horizont verschwindet. - "Monster Hunter"
    Milla Jovovich & Tony Jaa Seite an Seite in "Monster Hunter" © Constantin Film
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    Mit Monster Hunter versucht sich Filmemacher Paul W.S. Anderson erneut an der Adaption eines Videospiels und bringt wie so häufig seine Frau Milla Jovovich mit. Ob es ihm gelungen ist, einen tollen Actionfilm zu inszenieren, der Lust auf mehr macht, oder Monster Hunter nur eine weitere Videospielverfilmung zum Vergessen ist, lest ihr hier. 

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    Das deutsche Cover von "Monster Hunter" zeigt Hauptdarstellerin Milla Jovovich in Rüstung und mit einer Art Schwert in ihrer rechten Art, welches sie über ihrer Schulter abstützt. Im Hintergrund sind Co-Star Tony Jaa und ein riesiges Monster mit zwei Hörnern zu erkennen. Darüber hinaus sieht der Hintergrund blass und staubig aus.
    Das deutsche Cover von „Monster Hunter“ © Constantin Film

    Die Handlung von Monster Hunter

    Captain Artemis (Milla Jovovich) und ihre Einheit werden auf der Suche nach ihren Kameraden von einem Sandsturm unerwartet heimgesucht. Kaum ist dieser überstanden, finden sich die Soldaten in einer unbekannten anderen Welt wieder, welche ihnen nicht freundlich gesonnen ist. Gigantische und äußerst gefährliche Monster machen plötzlich Jagd auf sie. Bei ihrem Überlebenskampf trifft Artemis auf einen Hunter (Tony Jaa), mit dem sie fortan gemeinsam kämpft und sich den Monstern stellt.

    Paul W.S. Anderson nimmt sich das nächste Videospiel zur Brust

    Ein Blick auf die Filmografie von Filmemacher Paul W.S. Anderson verrät, dass Monster Hunter nach Mortal Kombat (1995) und Resident Evil sowie Alien vs. Predator bereits die vierte Computerspielverfilmung ist, die dieser in Angriff nimmt. Wie in so vielen seiner Werke darf natürlich Ehefrau Milla Jovovich nicht fehlen, die einmal mehr die Hauptrolle in einem Film ihres Gatten einnimmt. Kennt man die Filme des Regisseurs und Drehbuchautors und die gemeinsamen Arbeiten mit Milla Jovovich, kann man bereits erahnen, ob man an Monster Hunter Gefallen finden wird oder eben nicht. Es sollte klar sein, dass man hier nicht sein Glück finden wird, wenn es nach einem Film mit tiefgehender Story dürstet. Wer einfach abschalten und einen unterhaltsamen Actionfilm genießen möchte, könnte allerdings ebenfalls etwas enttäuscht werden, ebenso wie Fans der Spielereihe.

    Captain Artemis (Milla Jovovich) hockt neben einem auf der Seite liegenden gepanzerten Armeefahrzeug und feuert mit dem auf dem Dach befestigten großen Geschütz aus allen Rohren, so dass die Feuerkraft aus den Mündungen zu erkennen ist. - "Monster Hunter"
    Milla Jovovich versucht es mit Feuerkraft gegen die Monster © Constantin Film

    Simple Handlung und unterirdische Dialoge

    Sicherlich lässt sich argumentieren, dass einige der bekanntesten Action-Klassiker sich nicht über eine besonders intelligente Handlung definieren. Jedoch ist die Handlung von Monster Hunter so simpel gestrickt, dass diese auf einen Spickzettel passt. Eine Gruppe von Menschen/Soldaten sieht sich in einer neuen Welt großen Gefahren ausgesetzt. Diese werden nicht lange vorgestellt, denn ob der teils kurzen Screentime lohnt eine ausgiebige Darstellung dieser kaum. Und so egal wie diese dem Autor scheinbar waren, so egal werden sie dann für die Zuschauer*innen. Anschließend trifft man einen Einheimischen, der die Welt erklärt und später das größere Ziel. Begleitet wird dies von Dialogen (wenn man diese so nennen kann), die regelrecht unterirdisch sind. Wie bereits erwähnt, sollte man keine tiefgründige Handlung erwarten, aber ganz für dumm muss man die Zuschauer*innen dann doch nicht verkaufen. Aber kann Monster Hunter denn mit seiner Actioninszenierung glänzen?

    Monster kommen in 4K richtig zur Geltung

    An Action mangelt es bei Monster Hunter erstmal nicht. Die Zeit, die man für die Vorstellung von Figuren oder deren Entwicklung einspart, setzt man unmittelbar für das Aufeinandertreffen mit den Monstern ein. Diesbezüglich enttäuscht Monster Hunter sein Publikum wenig bis gar nicht. So nimmt der Film direkt Fahrt auf und wirft die Zuschauer*innen in das lebensbedrohende Abenteuer. Die Wüstenlandschaft und insbesondere die Effekte sind mehr als ansehnlich und sehen wertig aus, sofern man etwas in dem Schnittgewitter erkennen kann.

    Darüber hinaus sind die Monsterchen das erhoffte Highlight des Films und ein großartiger Faktor, sowohl in Bezug auf den Spaß als auch visuell. Speziell bei der 4K UHD kommt dies nochmal mehr zur Geltung. Die Bildqualität sieht dabei absolut top aus und der sehr gute Kontrast unterstützt die plastische Darstellung der Monster und der Umgebung. Speziell bei der Behausung der spinnenähnlichen Monster kommt eine ungeahnt starke Atmosphäre auf, die in Teilen an Pitch Black erinnert.

    Auf dem Bild ist ein riesiges Monster zu sehen, welches einem Drachen sehr ähnelt. Die Kreatur hat ein tiefschwarzes Äußeres und blickt beinahe grinsend auf seine Beute. - "Monster Hunter"
    Der Rathalos ist nur eine von vielen Kreaturen in „Monster Hunter“ © Constantin Film

    Vertanes Potenzial

    Doch so schnell wie der Film zu Beginn Tempo aufnimmt, so abrupt wird es auch ruhiger bzw. wiederholend. Diese Drosselung des Pacings zeigt unter anderem auf, dass vor allem eine Menge Potenzial liegen gelassen wurde, sowohl in Bezug auf die namenhafte Besetzung als auch des Videosspielcontents. Mit Tony Jaa hat man beispielsweise einen tollen Martial Arts-Kämpfer im Cast, der allerdings nichts von dem zeigen kann, was ihn einst so berühmt gemacht hat. Und wenn doch, dann innerhalb eines Schnittgewitters, bei dem man von den Kampfkünsten nicht viel erkennen kann.

    Erst im letzten Drittel steigert sich Monster Hunter dann wieder und liefert auch mal mehr als nur die karge anfängliche Ödnis. Dann wird in Ansätzen gezeigt, was die Welt des Open World Games sonst zu bieten hat und es folgen in Form von Easter Eggs weitere Anleihen auf die Spielereihe. Sei es durch die verschiedenen Monster, abfallende Körperteile dieser oder bekannte Gefährten wie Palico. Jedoch wird dabei auch deutlich, dass sich Anderson zu keinem Zeitpunkt mit dem Spiel beschäftigt zu haben scheint, die Verweise werden wie bei einer Checkliste abgehakt und weiter geht’s mit dem Nächsten. Und dennoch kann man mit wenig Erwartungen durchaus eine Menge Spaß haben mit Monster Hunter. Letztlich wirkt der Film jedoch wie der Startschuss einer Reihe, die es wohl eher nicht geben wird.

    Martial Arts-Star Tony Jaa ist hier in seiner Jägermontur mit leichter Panzerung und Fell über den Schultern zu sehen. In scheinbar strömendem Regen spannt er gerade einen Pfeil mit seinem übergroßen Bogen und blickt dabei brüllend auf sein Ziel. - "Monster Hunter"
    Martial Arts-Star Tony Jaa als Jäger in „Monster Hunter“ © Constantin Film

    Unser Fazit zu Monster Hunter

    Obwohl sich Filmemacher Paul W.S. Anderson mit der Materie offenkundig nicht gründlich genug beschäftigt hat, besitzt Monster Hunter trotz vieler Schwächen auch ein paar Stärken. Gerade im Enddrittel fährt der Film das Tempo nochmal hoch und lässt nach unterhaltsamem Start und atmosphärischen Momentaufnahmen die highlightlose Phase in der öden Wüste enden. Es folgen mehr Eindrücke von der Welt, die die Videospielreihe so großartig macht, mehr Monster und vor allem mehr titelgebende Monsterjagd. Mit wenig Erwartungen ist Monster Hunter ein größtenteils kurzweilig inszeniertes Action-Spektakel mit mehr als ordentlich aussehenden Monstern und Monsterschlachten. Diejenigen, die simple Action aus dem Hause Anderson/Jovovich mögen, bekommen mit Monster Hunter genau das, wonach es beliebt.

    Monster Hunter erscheint am 14. Oktober 2021 auf DVD, Blu-ray sowie als limitiertes Blu-ray Steelbook (Blu-ray und Blu-ray Steelbook sind jeweils auch in 3D abspielbar) und als 4K UHD.


    © Constantin Film

    Christian Willach (Chrischi)

    Von seinem Kennenlernen mit dem Mauswanderer in einem Land vor unserer Zeit über seinen ersten Kinobesuch mit der rothaarigen Meerjungfrau, hat sich bis heute eines nie geändert: Die Film- und Fernsehwelt ist ein fester Bestandteil von Chrischi. Das steht nicht immer ganz im Einklang mit seiner hauptberuflichen Beschäftigung im öffentlichen Dienst, doch ein Blick in Chrischis „Cave“ mit inzwischen weit über 3.000 Medienträgern und einigen schicken Sondereditionen offenbart seine eigentliche Berufung. Auf der Suche nach Gleichgesinnten fand er schließlich Ende 2019 zu Filmtoast und ist seitdem fleißig am texten und quatschen im Zeichen des Toasts. So mancher Psychologe würde vermutlich beim Anblick auf Chrischis Filmauswahl mit der Stirn runzeln, doch fühlt sich Chrischi eben in nahezu jedem Genre wohl; außer vielleicht Horror. Seine Favoriten: Warrior, Kingsman, Lucky Number Slevin und Ratatouille sowie Filme von Nolan, Villeneuve, Anderson (Wes!) bzw. mit Robin Williams oder Kevin Costner (beide werten für ihn jeden Film auf). Sein Guilty Pleasure: Howard the Duck.

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