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    Die Killerhand

    Simon Eultgenvon Simon Eultgen21. November 2024Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Seth Green und Elden Henson in ihren Rollen als untote Freunde stehen gemeinsam mit einem Mädchen auf einer Horrorparty
    Tot, aber glücklich. Mick und Pnub helfen Anton im Kampf gegen die Killerhand © Global Entertainment productions GmbH Co. Medien KG and SPE German Finance Co. Inc.
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    Ende der 90er-Jahre waren Seth Green, Devon Sawa und Jessica Alba aufstrebende Jungschauspieler. Und wie bei so vielen frühen Auftritten in der Schauspiel-Karriere ist bei allen drei auch (mindestens) ein Horrorfilm dabei. In diesem Fall also Vorhang auf für Die Killerhand von Rodman Flender, der eine neue Edition spendiert bekommen hat.

    Das Blu-ray Cover von Die Killerhand mit den Hauptfiguren und einem FSK 16 Sticker
    © Global Entertainment productions GmbH Co. Medien KG and SPE German Finance Co. Inc.

    Die Handlung von Die Killerhand

    In dieser makabren Horror-Komödie wird das Leben des faulen Teenagers Anton (Devon Sawa) auf den Kopf gestellt, als er entdeckt, dass seine rechte Hand von einer dämonischen Kraft besessen ist. Während Anton versucht, die Kontrolle zurückzugewinnen, hinterlässt die mörderische Extremität eine blutige Spur der Verwüstung. Unterstützung erhält er von seinen chaotischen Freunden Mick (Seth Green) und Pnub (Elden Henson), während er gleichzeitig versucht, seine Highschool-Flamme Molly (Jessica Alba) zu beeindrucken.

    Vom Flop zum Kult-Film?

    Vielen jungen Menschen dürfte der Film Die Killerhand heutzutage nichts mehr sagen. Der von dem ebenso vergessenen Horror-Regisseur Rodman Flenders inszenierte Film war mit 25 Millionen Budget für damalige Verhältnisse nicht gerade günstig, auch wenn die Idee, attraktive Jungstars mit leicht bekömmlichem Horror zusammenzubringen, gar nicht so schlecht schien. Am Ende spielte der Film nur einen Bruchteil seines Budgets ein.

    Zur Geschichte gehört allerdings auch, dass im selben Monat des Kinorelease das Columbine High School Massaker die Staaten erschütterte. Was wäre da unpassender als eine Komödie über Schüler, die auf lustige Art und Weise dahingerafft werden?

    Trotzdem, und das mag hierzulande etwas verwundern, genießt Die Killerhand mittlerweile in den USA unter dem Originaltitel „Idle Hands“ einen gewissen Kult-Status (wobei das Wort „Kult“ immer schwer zu bemessen ist). Hauptdarsteller Devon Sawa wäre nach eigener Aussage bis heute für eine Fortsetzung zu haben. So wundert es zumindest nicht, dass Strangers-Things-Star Finn Wolfhard zusammen mit Jason Reitman eine Neuauflage plant. Nach eigener Aussage findet Wolfhard die Kids seiner Generation häufig zu falsch dargestellt. Ob er dies in einer zeitgenössischen Neuauflage besser hinbekommt, bleibt abzuwarten.

    Devon Sawa starrt angsterfüllt seine eigene rechte Hand an die sich ihm entgegenstreckt
    Meine eigene Hand versucht mich umzubringen? Final Destination Star Devon Sawa ist in Gefahr © Global Entertainment productions GmbH Co. Medien KG and SPE German Finance Co. Inc.

    Die rechte Hand des Teufels

    Die Killerhand ist kurz gesagt eine schräge Hommage an das Slasher-Genre. Statt baumlanger, schier unzerstörbarer Killer á la Jason und Michael ist es hier die rechte Hand von Final-Destination-Star Devon Sawa, die ein blutrünstiges Eigenleben entwickelt. Das ist so quatschig, dass auch der Film selbst mehr Komödie als Horrorfilm ist und von Regisseur Rodman Flender bewusst so umgesetzt wird.

    Was nicht heißt, dass Die Killerhand nicht auch ein paar schön inszenierte Gruselmomente zu bieten hat. Vor allem der Anfang macht noch ein handfestes Mysterium aus den blutigen Morden, obwohl das Publikum natürlich mehr weiß als die Figuren.

    Die wenigen zu bestaunenden Kills sind aber allesamt humorvoll, wenn Köpfe abgesäbelt werden und danach weiterleben. Oder nehmen wir mal Seth Greens Charakter Mick, der einen Flaschenhals in den Schädel gerammt bekommt und den gesamten restlichen Film als untotes „Einhorn“ herumrennt.

    Viele Szenen sind dabei so schlecht geschrieben und auf bekannte Klischees angelegt, dass sie allein deswegen schon zum schmunzelnden Kopfschütteln anregen. Wenn Anton sich endlich traut, sich seiner Flamme Molly zu nähern, dann reicht ein ungewollter Klaps auf den Po (von der teuflischen Hand), um sie direkt mit einem Stelldichein zu erobern. Die Hintergründe des fünffingrigen Mörders sind ebenso in wenigen Nebensätzen abgehandelt, dass es einem förmlich als „egal“ entgegenschrien wird. Ist doch lustig!

    Glasklares Zielpublikum sind deshalb damals wie heute schulpflichtige Teenager, die sich gerne selbst repräsentiert sehen. Die kiffenden Slacker, die hier alle Hauptfiguren außer Molly darstellen, sind allerdings, wie bereits angemerkt, ein typisches 90er-Ding. Wer damals jung war, bestenfalls Horrorfilme zu dieser Zeit für sich entdeckt hat, bekommt eine wohlige kleine Zeitkapsel, die mit rund 90 Minuten auch solide unterhält und Spaß macht.

    Seth Green und Elden Henson in ihren Rollen als untote Freunde stehen gemeinsam mit einem Mädchen auf einer Horrorparty
    Tot, aber gar nicht so unglücklich. Mick und Pnub helfen Anton im Kampf gegen die Killerhand © Global Entertainment productions GmbH Co. Medien KG and SPE German Finance Co. Inc.

    Mein Fazit zur Killerhand

    Es sei einmal stark in Frage gestellt, ob jemand danach geschrien hat, aber: Die fast vergessene 90er-Horror-Komödie Die Killerhand ist in neuer zeitgemäßer Edition zurück. Kinder und Teens der 90er werden wegen des deftigen Zeitkolorits, den damaligen Jungstars und dem Slacker-Humor schnell wohlige Gefühle bekommen. Die Prämisse einer sich selbstständig machenden Mörderhand ist visuell auch heute noch sehr ansehnlich digital wie praktisch gestaltet.

    Letztlich hat Rodman Flenders „Mehr-Komödie-als-Horror-Film“ aber kaum nennenswerte Highlights zu bieten, weil Humor und Grusel eher gemächlich dahinschippern. Es fehlen letztlich die kreativen Ideen, was die titelgebende Hand so alles anstellen könnte. Da hat allein das kalte Händchen als Nebenfigur der Addams Family mehr „Persönlichkeit“ zu bieten. So bleibt Die Killerhand eben eine wohlige kleine Zeitkapsel für alle, die damals Horrorfilme für sich entdeckt haben.

    Die Killerhand ist am 4. Oktober über OneGate Media auf Blu-ray erschienen.


    © Global Entertainment productions GmbH Co. Medien KG and SPE German Finance Co. Inc.

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