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    Undercover im Seniorenheim

    Jan Wernervon Jan Werner21. November 2024Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    A Man on the Inside. Ted Danson as Charles in episode 101 of A Man on the Inside. Cr. Colleen E. Hayes/Netflix © 2024
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    Undercover im Seniorenheim vereint das The Good Place-Dreamteam aus Michael Schur und Ted Danson für eine neue Comedy-Show. Ist das Setting im Altenheim eine smarte Idee oder gehört die Spy-Comedy direkt aufs Altenteil?

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    Undercover im Seniorenheim – Die Story

    Charles (Ted Danson), ein Professor in Rente, fühlt sich in seinem Alltag gefangen. Seine Frau ist vor einem Jahr gestorben, von Tochter Emily (Mary Elizabeth Ellis) hat er sich entfremdet. Eine Anzeige der Privatdetektivin Julie (Lilah Richcreek Estrada) jedoch inspiriert ihn zu neuen Abenteuern. Charles’ Auftrag: versteckte Ermittlungen in einem Seniorenheim in San Francisco, um das Rätsel um ein gestohlenes Familienerbstück zu lösen. Alle sind Verdächtige und Charles muss den Fall lösen, ohne die Aufmerksamkeit der Direktorin des Seniorenheims Didi (Stephanie Beatriz) auf sich zu ziehen, der einfach nichts entgeht. Doch unauffällig zu bleiben, ist leichter gesagt als getan, denn der gesellige Charles erfreut sich bei den Senior*innen schnell großer Beliebtheit. Der Undercover-Einsatz zeigt Charles, dass das Leben ihm noch viel zu bieten hat — dabei erblüht auch die Beziehung zu Emily neu.

    Undercover im Seniorenheim von Schöpfer Mike Schur basiert auf „Der Maulwurf – Ein Detektiv im Altersheim“, der bei den Oscars® 2021 als bester Dokumentarfilm nominiert wurde.

    Das Thema Altern herzergreifend und mit viel Fingerspitzengefühl…

    Bislang tat sich Netflix mit seinen Workplace-Comedy-Ambitionen schwer: Space Force und The Crew waren trotz erfahrenen Headlinern kaum der Rede wert, Tires auch nahe an der Bedeutungslosigkeit. Wenn man aber in einem Genre Fuß fassen will, dann bringt es manchmal sehr viel, wenn man Bewährtes mit Neuem verbindet. Viel ist in Undercover im Seniorenheim erprobt: Ted Danson hat reichlich Erfahrung und für die vielgefeierte Jenseits-Comedy The Good Place schon einmal bewiesen, dass er unter den Fittichen von Michael Schur zu Höchstleistungen aufspielen kann. Zudem versammelt man ein Ensemble vor der Kamera, das in verschiedensten Serienprojekten in Erscheinung getreten ist, von dem aber nur wenige tatsächlich durch alte Rollen „verbraucht“ sind. Im klassischen Sinne „workplace“-Comedy ist dann aber diese Produktion dann doch nicht, denn streng genommen sind die wichtigsten Charaktere hier längst aus dem Arbeitsleben raus.

    Ich mache kein Yoga – ich bin von Natur aus flexibel.

    Genau daraus ergibt sich aber direkt der Neuheitenfaktor, denn das Altenheim-Setting ist im Comedy-Bereich doch weitestgehend unentdecktes Terrain. Und dann kommt erst noch der Spionage-Aspekt in den Cocktail. Was aber bereits in den ersten Minuten der Serie auffällt, ist das man hier nicht auf die derben Lacher aus ist, sondern in erster Linie die Herzen des Publikums adressiert. Die Hintergrundgeschichte von Charles, die Schicksale der Heimbewohner, die immer wieder eingestreut werden und an vorderster Front der ehrliche Umgang mit den Marotten des Älterwerdens, laden schnell ein, hier dranbleiben zu wollen.

    … aufbereitet als Workplace- /Spionage-Thrillerkomödie

    Wir begleiten dann also den Newbie-Ermittler bei seinen Infiltrationsbemühen im Seniorenheim, immer unter Beobachtung und in der Angst, dass die Mission, die ihm wieder Sinn im Leben gibt, schneller beendet sein könnte als sie überhaupt begonnen hat. In kompakten knapp halbstündigen Folgen geht es dann dem Rätsel auf den Grund, wobei sogar der eigentliche Fall spannender ist, als vieles, was man in reinrassigen Thrillern oft serviert bekommt. Gleichzeitig ist auch das Katz und Maus-Spiel gelungen und frisch inszeniert. Dreh- und Angelpunkt in Sachen Humor, sind die liebevoll aufbereiteten Klischees über Senioren. Nie hat man das Gefühl, dass man sich auf Kosten von älteren Mitmenschen amüsiert, vielmehr öffnet Undercover im Seniorenheim durch den Perspektivwechsel jüngeren Zuschauenden die Augen und kreiert Momente reiner Empathie.

    Sowas ist für niemanden leicht.

    Vieles erinnert hier an The Good Place, aber auch an Community oder Upload werden sich Kenner der Materie erinnert fühlen. Mit Alterssymptomen wie Vergesslichkeit, mit körperlichen Leiden und beispielsweise auch mit der Überforderung durch die schnelllebige Technikfortschritte geht die Serie souverän und feinfühlig um. Die Gags zünden dann aber immer so, dass man beim Lachen kein schlechtes Gewissen bekommt und trotzdem immer wieder auch die Schwere des Stoffes auf der Subebene vergessen kann.

    Ted Danson ist allein schon den Binge-Watch wert

    Nicht umsonst dreht sich sämtliches Marketing der Serie um den Protagonisten, gespielt von Ted Danson. Der Altstar ist zum Niederknien witzig, spielt fantastisch mit seinem Charme – ähnlich wie Harrison Ford in Shrinking, nur einen Bruchteil so schroff – und gleichzeitig funktioniert er noch in der Ermittlerrolle. Danson geht auch in der Realität steil aufs achtzigste Lebensjahr zu, ist aber noch immer agiler und vitaler als die meisten Altersgenossen. Das führt dazu, dass er zwar wortwörtlich undercover im Altenheim nicht so heraussticht, dass man aus der Illusion gerissen wird, aber trotzdem immer noch die Aura eines A-Listers ausstrahlt.

    Stephen McKinley Henderson als Calbert, Ted Danson als Charles in Undercover im Seniorenheim © Netflix

    © Netflix

    Unser Fazit zu Undercover im Seniorenheim - Staffel 1

    4.0 Stark

    Undercover im Seniorenheim gelingt der Spagat zwischen dem Reiten auf Klischees übers Älterwerden und feinfühligem Umgang mit dem Thema. Das Ganze verpackt Michael Schur in einen angenehm unaufgeregten und trotzdem packenden Krimiplot und setzt als Kirsche auf der Sahnetorte einen fantastischen Ted Danson drauf. Endlich eine gute Comedy-Show bei Netflix, es wurde Zeit.

    Undercover im Seniorenheim - Staffel 1 streamt bei Netflix. Eine weitere ist bestellt.

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    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

    • Jan Werner
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