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    Enola Holmes 2

    Jan Wernervon Jan Werner28. Oktober 2022Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Enola rennt durch die Straßen von London
    Enola Holmes 2. Millie Bobby Brown as Enola Holmes. Cr. Alex Bailey/Netflix © 2022
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    Vor zwei Jahren durften wir die Schwester des berühmtesten Detektivs aller Zeiten kennenlernen. Nun kehrt Sherlocks Verwandte bei Netflix in einem zweiten Abenteuer zurück. Wie ist das Sequel Enola Holmes 2 geworden?

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    Das Poster zu Enola Holmes 2 zeigt die Protagonistin hinter einer Glastür mit verschränkten Armen.
    Das Poster zu Enola Holmes 2 © Netflix

    Enola Holmes 2 – offizielle Inhaltsangabe

    Nachdem Enola Holmes (Millie Bobby Brown) ihren ersten Fall triumphal gelöst hat, tritt sie in die Fußspuren ihres berühmten Bruders Sherlock (Henry Cavill) und eröffnet eine Detektei. Schnell findet sie heraus, dass sie es als Detektivin in diesem Metier nicht einfach hat. Gerade als sie resigniert die kalte Realität des Erwachsenendaseins akzeptieren und ihre Agentur schließen möchte, kommt der erste Fall in Form eines armen dünnen Mädchens hereingeschneit, die ihre verschwundene Schwester finden möchte.

    Doch dieser Fall gestaltet sich weitaus mysteriöser als erwartet und macht Enola mit einer gefährlichen Welt bekannt – von Londons düsteren Fabriken und bunten Musikhallen bis zu den höchsten Rängen der Gesellschaft und selbst 221B Baker Street. Als sich eine tödliche Verschwörung ausbreitet, braucht Enola Rückendeckung durch ihre Freunde — und von Sherlock selbst —, um diesem Rätsel auf den Grund zu gehen. Es scheint, sie hat wieder Tritt gefasst.

    Millie Bobby Brown und Helena Bonham Carter in einer Kutsche versteckt. Beide blicken erschrocken drein. Enola Holmes 2
    Mutter und Tochter: Millie Bobby Brown als Enola und Helena Bonham Carter als Eudoria Holmes © Netflix

    Nicht mehr ganz so frisch, dafür reifer und düsterer

    Enola Holmes vor gut zwei Jahren hat Stranger-Things-Liebling Millie Bobby Brown in eine weitere Lead-Rolle einer (potentiellen) Netflix-Franchise gepackt – und das mit Erfolg. Schon Teil 1 trug die Jungschauspielerin nahezu spielerisch auf ihren Schultern. Die großen  Hollywood-Stars waren im zweiten Glied perfekt aufgehoben. Die Geschichte war so angelegt, dass einerseits erst einmal – wie in einer Origin-Story im Comicfilm-Genre – die Titelfigur in einer ersten großen Herausforderung ihren Platz im großen Ganzen finden musste und am Ende der Status Quo des Heldenalltags losgehen konnte. Andererseits wurden im ersten Teil die Tonalität, der Stil und die Welt etabliert, sodass das Publikum mit dem Brechen der vierten Wand und den Comic-Einblendungen vertraut gemacht wurde. Das alles kennt man nun bereits. Es kann also auf die große Exposition verzichtet werden.

    Typisch für einen zweiten Teil steht die Hauptfigur vor einer ersten Sinnkrise und zweifelt an ihren Fähigkeiten als der neue Fall sie mehr als je zuvor herausfordert. Und ebenfalls typisch für einen zweiten Teil wird in Enola Holmes 2 auch an anderen Stellschrauben gedreht: es wird düsterer, erwachsener und sogar etwas anspruchsvoller. Da das primäre Zielpublikum des Films in der Zwischenzeit mit der Hauptfigur mitgewachsen ist, passt diese tonale Anpassung sehr gut ins Konzept. Nur das große „Aha“ des Auftakt lässt sich selbstredend nicht mehr erzeugen.

    Millie Bobby Brown ist einfach ein Star.

    Schon seit der ersten Staffel von Stranger Things  stellt Millie Bobby Brown ihre Kolleginnen und Kollegen regelmäßig in den Schatten. Längst ist sie dem Talentstatus entwachsen und selbst zu dem Namen geworden, mit dem man die Massen vor den Bildschirm oder ins Kino lockt. Dieser Tatsache ist sie sich selbst merklich bewusst. Brown spielt inzwischen nach Belieben mit ihrer Ausstrahlung und noch gelingt es ihr dabei in einem gewissen Grad die jugendliche Unbedarftheit beizubehalten. Zwar nimmt man ihr die Naivität längst nicht mehr so ab, wie noch vor wenigen Jahren. Das ist glücklicherweise jedoch eindeutig ihrem fortschreitenden Alter zuzuschreiben und nicht zunehmenden Star-Allüren.

    Man muss nur hoffen, dass sie diese Natürlichkeit in ihrer Aura beibehält und nicht irgendwann doch noch zu einer Diva wird. Bei entsprechender Rollenwahl mit einem intelligenten Management an ihrer Seite, besteht jedoch schon berechtigte Hoffnung, dass der Nachwuchsstar einen Karriereweg verfolgt, der nicht nur auf die großen Paychecks sondern auch auf potentiell anspruchsvolle Aufgaben abzielt.In Enola Holmes 2 ist jedes Spiel mit dem Durchbrechen der vierten Wand so souverän und authentisch ohne, dass es aufgesetzt oder gekünstelt wirkt, dass man sich schon jetzt darauf freut, Millie Bobby Brown irgendwann wirklich mal in einer Produktion sehen zu dürfen, die nicht so sehr im Blockbuster-Bereich angesiedelt ist. Dann wird sich wirklich zeigen, ob die Britin auch Charakterdarsteller kann.

    Sherlock erneut nur Sidekick, aber was für einer!

    Henry Cavill war schon im Vorgänger nur zierendes – trotzdem aber enorm unterhaltsames – Beiwerk. Und dieser Funktion bleibt er im Sequel auch weitgehend treu. Er hat zwar wenige Szenen, aber wenn dann ist er voll dabei und hat Spaß an seiner Sherlock-Interpretation. Die Dynamik zwischen ihm und Millie Bobby Brown ist weiterhin fantastisch und es ist erneut toll zu sehen, dass sich der Superman-Darsteller in den Dienst des Projekts stellt und sich für die tollen Frauenfiguren in Enola Holmes 2 zurückzunehmen weiß.

    Mehr Bonham Carter, mehr Frauenpower

    Im ersten Film war Helena Bonham Carter als Mutter von Enola nur in wenigen Momenten zu sehen. Diesmal hat sie mehr Szenen mit ihrer Filmtochter und auch zwischen diesen beiden harmoniert es fantastisch. Die Reihe mausert sich zu einem Frauenpower-Fest, da nahezu alle Actionszenen von den weiblichen Figuren dominiert werden. Doch mit der Geschlechterrollen-Keule schwingt man trotzdem nicht. Alles wirkt organisch und nachvollziehbar – im Rahmen dessen, was man eben von einer Jugendbuchverfilmung erwarten kann. Auch Sharon Duncan-Brewster und Susan Wokoma spielen in diesem Frauen-Ensemble einen guten Part.

    Doch die Männerfiguren sind mitnichten kleingehalten. Im Gegenteil: Mit David Thewlis hat man auch eine weitere Neuverpflichtung in der Besetzung, der gar nicht viel Screentime braucht, um einer Produktion seinen Stempel aufzudrücken. Alles in allem hat man also auch beim Cast noch eine Schippe drauflegen können. Nur Louis Partridge als Partner-in-Crime und Teilzeit-Love-Interest von Enola bleibt in der Star-Riege wie schon im ersten Teil blass und rückt zu sehr in den Hintergrund, um dem Coming-of-Age-Aspekt im Nebenstrang etwas mehr Bedeutung zu geben.

    Henry Cavill ist wieder Sherlock Holmes mit edlem Outfit auf einer Bank mit Zeitung in der Hand.
    Henry Cavill als Sherlock Holmes © Netflix

    Neue Rätsel, mehr Tempo, gleicher Spaß

    Das, was Detektivgeschichten ausmacht und was auch im Debüt der jungen Heldin schon ein zentrales Element war, sind die kleinen, mittleren und großen Rätsel. Erneut sind diese hier gut konstruiert, smart bebildert und im Endeffekt mit der ein oder anderen Überraschung auch logisch aufgelöst. Es erreicht auch in Teil 2 nicht die Cleverness der Cumberbatch-Version von Sherlock Holmes und nicht die rasante Erzählweise von Guy Ritchies Interpretation, aber immerhin hat man nochmal das Tempo raufgeschraubt, sodass die gut zwei Stunden wieder wie im Flug vergehen.

    Selbstredend ist schon jetzt eine weitere Fortsetzung im Hinterkopf der Macher, was man hintenraus vielleicht etwas zu sehr merkt, aber der Spaß, den man mit Enola, Sherlock und Co. hat, entschädigt für die augenscheinliche Kalkulation, die auch diesem Netflix-Projekt innewohnt. Wer also mit allem, was Teil 1 ausgemacht hat, seine Freunde hatte, wird ein weiteres Mal voll auf seine Kosten kommen. Neueinsteiger wird man ohnehin kaum abholen.

    Unser Fazit zu Enola Holmes 2

    Der erste Teil war noch eine kleine Überraschung, aber in diesem Fall hat Netflix wirklich einmal eine Formel gefunden, die auch über mehrere Filme zu tragen scheint. Enola Holmes 2 gleicht die fehlende Frische mit starken Castzuwächsen aus und verdient sich so die gleiche Wertung wie Teil 1.

    Enola Holmes ist ab dem 4. November 2022 bei Netflix abrufbar.


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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