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    Foe

    Kenan Hasicvon Kenan Hasic4. Januar 2024Keine Kommentare3 min Lesezeit
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    Künstliche Intelligenz trifft auf Liebe: In Foe prüft Regisseur Garth Davis mit Paul Mescal und Saoirse Ronan, wie moderne Liebe und Technologie miteinander verschmelzen. Geht die Formel auf?

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    Poster zu Foe
    Poster zu Foe © Amazon Studios

    Foe – Die Handlung

    In einer nahen Zukunft, geprägt von Gewalt und Verfall, führen Hen (Saoirse Ronan) und Junior (Paul Mescal) auf einer abgelegenen Farm ein scheinbar friedliches Leben. Doch ihre Welt wird auf den Kopf gestellt, als Bundesbeamter Terrence (Aaron Pierre) Junior ein Angebot macht: Die Chance auf eine bessere Zukunft im Weltraum, allerdings mit der Bedingung, zwei Jahre von Hen getrennt zu sein. Ein Android soll während seiner Abwesenheit an ihrer Seite sein, um die Trennung zu überbrücken.

    Eine zähe Black-Mirror-Folge

    Die Erzählung von Liebesgeschichten im Kontext künstlicher Intelligenz ist im Film immer beliebter geworden. Im letzten Jahrzehnt wurden hierbei die Grenzen ausgelotet, mit Highlights wie Spike Jonzes Her oder der ‚Wiedergänger‘-Episode (Staffel 2, Folge 1) von Black Mirror. Doch Foe verpasst es, die Stärken seiner geistigen Vorgänger auszuspielen. Während die genannten Projekte tiefgehende Einblicke in die menschliche Psyche durch Einsamkeit oder Trauer bieten, verfehlt Garth Davis hier das Ziel.

    Mit gestelzten Dialogen und einer frustrierend langsamen Handlung wirkt Foe eher wie eine überlange, schwächere Episode von Black Mirror. Die Geschichte von Davis und Reid wird nur selten wirklich greifbar. Anstatt eine nachvollziehbare Entfremdung von der Menschheit und eine Rückkehr zum Humanismus in einer digitalen Welt zu erforschen, präsentiert der Film eine fantasielose Dystopie, die jegliche Tiefe vermissen lässt. Themen wie die Austauschbarkeit des Menschen durch Androiden, mentale und körperliche Isolation sowie die Entfremdung in einer von Technologie dominierten Gesellschaft werden hier nur oberflächlich behandelt.

    Paul Mescal in Foe
    Paul Mescal in Foe © Amazon Studios

    Verschwendete Darsteller:innen

    Obwohl die Geschichte mit den talentierten Darstellern Saoirse Ronan und Paul Mescal arbeitet, werden sie durch das dürftige Material und die eindimensionale Charakterzeichnung des Drehbuchs gehemmt. Die ungeschickte Zuordnung von Figuren, die mühsame Anstrengung, einen amerikanischen Akzent anzunehmen, und die wenig überzeugenden Darstellungen eines Mittwesterns tragen dazu bei, dass die Schauspieler eher unterfordert und gelegentlich einschläfernd wirken. Im Gegensatz zu Davis‘ vorherigem Werk Lion fehlt hier jedes dramaturgische Geschick für die papierdünnen Figuren. Einzige Ausnahme ist Aaron Pierre, der anfangs überzeugt, im Verlauf jedoch zu einem standardisierten Bösewicht wird, der jegliche Originalität vermissen lässt.

    Unser Fazit zu Foe

    Garth Davis‘ Foe hätte mit einer fesselnderen Ausrichtung und einem strafferen Drehbuch möglicherweise einen stärkeren Film hervorbringen können. Obwohl der Film mit 110 Minuten vergleichsweise kurz ist, wirkt er aufgrund der mühseligen Handlungsentwicklung doppelt so lang. Das Fehlen eines klaren Endes verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Insgesamt mangelt es dem Film an Mut, wirklicher Originalität und einer tiefgründigen Botschaft. Obwohl Davis das Publikum dazu ermutigen möchte, das Leben anders zu erleben, erreicht er das genaue Gegenteil. Mit unterwältigenden schauspielerischen Leistungen, einem schleppenden Tempo und keiner wirklich aussagekräftigen Reflexion über KI oder moderne Liebesbeziehungen schafft es der Film eher, dass die Zuschauer:innen desinteressiert und gleichgültig bleiben.


    Foe läuft ab dem 05. Januar 2024 bei Amazon Prime Video!

    © Amazon Studios

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