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    Startseite » Priscilla
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    Priscilla

    Ronja Rabevon Ronja Rabe3. Januar 2024Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    © A24, Stage 6 Films
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    Nach dem Erfolg von Elvis aus dem Jahr 2022 zeigt Sofia Coppola in Priscilla nun das Leben der berühmten Ehefrau des Künstlers. Ob sich der Film lohnt, erfahrt ihr in unserer Kritik!

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    Plakat zu Priscilla, Nahaufnahme von ihr und Elvis im Begriff sich zu küssen
    © A24, Stage 6 Films

    Die Handlung von Priscilla

    Von Heimweh und Langeweile geplagt, trifft die 14-jährige Priscilla, deren Vater beim Militär arbeitet und wie der berühmte Elvis Presley gerade in Deutschland stationiert ist, zum ersten Mal auf den sieben Jahre älteren Rockstar. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und Elvis lässt sich von ihr über das aktuelle Geschehen in Übersee informieren. Die beiden verlieben sich und langsam aber sicher entwickelt sich eine Beziehung zwischen ihnen. Das normale Leben eines Teenagers ist für Priscilla bald Geschichte und der Altersunterschied und das damit verbundene Machtgefälle, aber auch die Berühmtheit von Elvis, lassen ihr nicht viele Möglichkeiten, ihr Leben selbst zu gestalten und sie muss einen Weg finden, glücklich zu werden.

    Coole Retro-Looks und starke Bilder

    Wie auch schon in Elvis gibt es in Priscilla jede Menge 60er- (und am Ende 70er-) Styles zu sehen. Denn was wäre Popkultur ohne die passende Mode? Der nostalgische Soundtrack passt perfekt zum Film, auf Elvis-Songs wurde allerdings (auch aus rechtlichen Gründen) verzichtet – hier liegt der Fokus wirklich auf Priscilla. Lost-In-Translation-Regisseurin Sofia Coppola ist wieder einmal ein visuell überzeugender Film gelungen. Die eindringlichen Bilder zeigen, wie isoliert Priscilla auf Graceland lebt, in schönen, aber leeren Räumen, da sie nicht einfach unter Menschen gehen kann und oft spät abends mit Elvis und seinen erwachsenen Freunden unterwegs ist, findet sie auch in der Schule wenig Anschluss. Die Bilder verstärken die Sichtweise der Protagonistin und zeigen viele Details, z.B. wie sie ihren Lidstrich zieht, ihre Wimpern klebt und ihren von Elvis kreierten Signature-Look mit den schwarzen Haaren vervollständigt.

    Einblicke ohne moralischen Zeigefinger

    Priscilla und ihre Sicht der Dinge stehen stets im Mittelpunkt des Films. Auch wenn es aus heutiger Sicht noch befremdlicher wirkt als damals, dass sich der King of Rock’n’Roll mit Minderjährigen einlässt, kann der Zuschauer leicht nachvollziehen, wie es dazu kommen konnte. Priscilla fühlt sich auf dem Militärstützpunkt in Deutschland etwas verloren und auch Elvis hat großes Heimweh, als die beiden zum ersten Mal ins Gespräch kommen. So entwickelt sich langsam eine besondere Bindung, Priscilla genießt natürlich die Aufmerksamkeit eines so berühmten Mannes, fühlt sich aber auch stark für ihn verantwortlich, da er mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat.

    Der Zeitgeist erscheint fragwürdig, wenn Eltern ihrer minderjährigen Tochter erlauben, eine Party mit Erwachsenen zu besuchen. Aber auch die Eltern stehen vor dem Dilemma, dass sie ihrer Tochter den Kontakt zu Elvis nicht verbieten können, wenn sie nicht völlig den Einfluss und den Kontakt zu ihr verlieren wollen. So willigen sie schließlich ein, dass Priscilla Elvis in Graceland besuchen darf, unter bestimmten Bedingungen, wie gute Schulnoten. Das Machtgefälle wird jedoch schonungslos deutlich, und wie so oft in solchen Beziehungen isoliert Elvis Priscilla zusätzlich, schreibt ihr vor, wie sie sich zu kleiden hat, verbietet ihr einen Nebenjob und wird aggressiv, sobald sie wissen will, was an den Gerüchten über seine Untreue dran ist.

    Priscilla in der Militärbasis an der Theke trinkt Cola und macht Hausaufgaben
    Priscilla bei den Hausaufgaben in West-Deutschland © A24, Stage 6 Films

    Verzicht auf gängige Klischees und Romantisierungen

    Statt eines weiteren Films über geniale Künstler, deren Schaffen untrennbar mit ihren Eskapaden verbunden scheint, nährt Sofia Coppola den Mythos Elvis nicht. Gerade dieses Weglassen (bis hin zum Soundtrack) macht den Film so besonders. Der Film basiert auf Priscilla Presleys Memoiren „Elvis and Me“ und konzentriert sich strikt auf seine Protagonistin. Cailee Spaeny gelingt es hervorragend, die Wandlung vom Teenager über die Verwirklichung ihres Traums, der sich viel passiver als erwartet zwischen Prunk und Einsamkeit entpuppt, bis hin zum Erwachsenwerden und der Suche nach sich selbst zu verkörpern. Der Australier Jacob Elordi ist dem echten Elvis optisch nicht allzu ähnlich, wohl um eine gewisse Distanz zum Original zu wahren, spielt aber auch Priscillas Sidekick sehr überzeugend.

    Unser Fazit zu Priscilla

    Mit Priscilla hat Sofia Coppola einen visuell auf ganzer Linie überzeugenden Film geschaffen. Auch der Soundtrack hält einige Überraschungen bereit. Gerade weil hier auf Elvis-Songs verzichtet wird, bietet der Film nicht nur musikalisch neue Perspektiven auf eine Ikone der Popkultur. Eingefleischte Elvis-Fans müssen vielleicht stark sein, aber für alle, die ruhige, visuell grandios erzählte Filme oder generell ein bisschen 60er-Jahre-Nostalgie mögen, ist der Film eine klare Empfehlung.


    © A24, Stage 6 Films

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