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    Irati

    Chris Suessmeiervon Chris Suessmeier19. April 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    In einem abgedunkelten Saal sitzen mehrere Menschen um ein Feuer
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    Spanien ist als Filmland nicht mehr wegzudenken und hat so schon mit einigen spannenden Genre-Beiträgen begeistern können. Mit Irati bewegt man sich nun in den Gefilden von The Green Knight und Co und somit großer Konkurrenz. Ob das Fantasy-Epos ebenso überzeugen kann, erfahrt ihr in unserer Besprechung des Films!

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    Über Szenen einer Schlacht thront der Held und seine Begleiterin.
    Das Filmplakat zu Irati © Splendid Pictures   

    Die Handlung von Irati

    Das Baskenland im 8. Jahrhundert: Um den Vormarsch der Franken zu stoppen und sein Land und den dort vorherrschenden, christlichen Glauben zu schützen, geht König Eneko einen Pakt mit der Hexe Mari ein. Er gibt förmlich sein Leben für die Heimat und sein Volk und lässt dabei sowohl seinen Sohn Eneko Jr. als auch seine Frau zurück. Nach dem Begräbnis des Königs schickt der Großvater den Junior hinaus in die Welt und erhofft sich, dass dieser als starker und erwachsener Mann zurückkehrt, um seine Rolle als Herrscher über das Land einzunehmen. 

    15 Jahre später kommt Eneko tatsächlich wieder in seine Heimat zurück und macht seine Ansprüche geltend. Leider verstirbt sein Großvater recht plötzlich und so muss Eneko schon bald erneut einen lieben Verwandten im Familiengrab beisetzen. Doch bei der Beerdigung muss er feststellen, dass statt den Gebeinen des Vaters nur Schafsknochen dort zu finden sind. 

    Recht schnell macht ihm die Magierin Luxa klar, dass sich die Überreste des einstigen Königs noch im Besitz der Hexe Mari befinden. Dies war quasi eine der Bedingungen des damaligen Paktes. Zusammen mit der jungen Frau Irati, die Eneko als Kind schon kurz kennenlernen durfte und die die Ziehtochter von Luxia ist, macht er sich auf die Suche nach den Überresten des Vaters…

    In einer Schlacht stehen sich ein Ritter und ein Reiter gegenüber
    Die Franken fallen im Baskenland ein © Splendid Pictures

    Das Blut ist rot, die Wälder grün

    In den vergangenen Jahren haben Werke wie The Green Knight und The Northman das Genre des Mittelalter-Films mit übernatürlichen Elementen verknüpft und dieses Ergebnis dann mit sagenhaft genialen Bildern auf die große Leinwand gebracht. Und auch der spanische Beitrag Irati schlägt hier in eine ähnliche Kerbe und verbindet das Alles – so viel sei schon mal verraten – zu einem sehenswerten Film, den man im Kino genießen sollte.

    Das Werk vom baskischen Regisseur Paul Urkijo Alijo basiert dabei lose auf einer Comic-Reihe aus den 90er Jahren namens El Ciclo de Irati. Diese wiederum orientiert sich an einer Sage, die aus dem Baskenland stammt, und greift zusätzlich dazu weitere Mythologien aus der spanischen Region auf.

    Und genau dieser Bezug ist es auch, der Irati so frisch wirken lässt. So kennt man Wesen wie Zyklope oder Menschen mit vogelähnlichen Füßen – ähnlich einem Greif – zwar auch aus anderen Sagenwelten, aber dennoch vermittelt der Film eine gewisse Eigenständigkeit in seiner Optik und Gestaltung. 

    Und wenn wir gerade bei der Darstellung sind: Irati ist ein wunderschöner Film und kann sich problemlos mit den oben genannten Genre-Vertretern in eine Reihe stellen. Wenn das dunkle Grün der baskischen Wälder mit Sonnenstrahlen durchzogen wird, der Nebel mysteriös durch die Lande zieht oder mystische Lichtquellen Höhlen in ein tiefes Rot hüllen, ist das ein optisches Feuerwerk zum Niederknien. Gepaart mit der atmosphärischen Musik, ergibt dies einen audiovisuellen Hochgenuss. 

    Bärtige Männer und viel Magie

    Der übernatürliche Aspekt von Irati bezieht sich vor allem auf Hexenmagie, schreckt aber auch an Kritik vor Religion nicht zurück. Des Weiteren ist die Geschichte in gewisser Weise auch eine Anspielung auf den Umgang mit der Natur und wie der Mensch diese zerstört. Diese Themen vermischt Alijo wirklich auf beinahe perfekte Weise miteinander, so dass die Geschichte wie aus einem Guß wirkt.

    Dennoch findet man auch den ein oder anderen Kritikpunkt an der baskischen Comic-Verfilmung. Denn auch wenn die meisten der beteiligten Schauspieler*innen schon einiges an Erfahrung im Film-Business auf dem Kerbholz haben, stört vor allem das Overacting in manchen Momenten. Vor allem bei der Darstellerin von Irati, Edurne Azkarate, entgleisen die Gesichtszüge hin und wieder doch schon arg extrem und wirken beinahe theaterhaft. 

    Ebenfalls nicht ganz so gut gelungen ist die Qualität der CGI-Effekte. Oft werden diese etwas kaschiert, zum Beispiel mit dem Einsatz von Nebel oder Dunkelheit, fallen aber in der Regel schon eher negativ auf. Gerade wenn es um für den Film recht wichtige Wesen geht, hätte hier gerne der ein oder andere Euro mehr investiert werden können.

    Eine langhaarige Frau steht vor einem Mann zu Pferd
    Irati und Enko begeben sich auf ihre Reise © Splendid Pictures

    Unser Fazit zu Irati

    Irati ist ein wunderschöner Fantasy-Film, der sich nicht vor Genre-Kollegen wie The Green Knight verstecken muss. Die gezeigten Bilder sind eine Augenweide und überragen die – leider etwas arg flache – Geschichte deutlich. Um sich mit Meilensteinen messen zu können, fehlt es aber noch an ein bisschen Finesse. Dennoch sind hier 114 Minuten Filmspaß garantiert!

    Irati läuft im Rahmen der Fantasy Filmfest Nights 2023 vom 20.04. bis 30.04. in allen teilnehmenden Städten. Wann der Titel im Heimkino erscheint, ist noch nicht bekannt. 


    © Splendid Pictures

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