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    Startseite » Mutant River – Blutiger Alptraum
    Filme

    Mutant River – Blutiger Alptraum

    FilmFreundvon FilmFreund6. Juli 2020Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Einer der Fisch-Mutanten aus Mutant River - Blutiger Alptraum nimmt gerade eine Fährte auf.
    Einer der Fisch-Mutanten in Mutant River - Blutiger Alptraum. © Tiberius Film
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    In Mutant River – Blutiger Alptraum muss eine kleine Gruppe auf einem Wochenend-Trip feststellen, dass ihnen Fisch-Mutanten auflauern. Lest in dieser Review, ob der Streifen Fans des Slasherfilms eine Freude bereitet, oder ob man nicht doch lieber einen weiten Bogen um die Fisch-Mutanten machen sollte!

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=kgOhEIVpeKQ“]

    Das offizielle Poster von Mutant River - Blutiger Alptraum zeigt eine Kreatur, die im Wasser steht und ein Messer in der Hand hält..
    Das offizielle Poster von Mutant River – Blutiger Alptraum. © Tiberius Film

    Darum geht’s in Mutant River – Blutiger Alptraum

    Auf den Kanälen inmitten der wunderschönen, ländlichen britischen Landschaft machen sich zwei Schwestern mit ihren Freunden auf den Weg zu einem entspannenden Wochenende auf einem Boot. Oder besser gesagt einem alten Kahn, der schon bessere Zeiten gesehen hat, aber immerhin noch wassertauglich genug scheint, um damit den Kanal entlangzufahren. Was jedoch als ein nettes gemeinsames Wochenende beginnt, entwickelt sich schnell zu einem blutigen Alptraum. Denn am Kanal lauern Kreaturen, die vor allem eines sind: Hungrig. Ohne sich der fleischfressenden Fisch-Mutanten bewusst zu sein, die im Wasser lauern und darauf warten, endlich ihre Opfer zu finden, gelangt die Gruppe alsbald in deren Territorium. Als sie merken, welche Gefahr ihnen droht, ist es bereits zu spät.

    Die Protagonisten in Mutant River - Blutiger Alptraum blicken vor nebelverhangener Waldkulisse verängstigt drein.
    Die verängstigten Protagonisten in Mutant River – Blutiger Alptraum. © Tiberius Film

    Indie-Perle oder Rohrkrepierer?

    Der Inhalt des Films liest sich ja schon mal relativ vielversprechend. Irgendwo zwischen The Hills Have Eyes und Hatchet. Auch wartet der Streifen mit einem recht unverbrauchten Setting auf. Gerade dieses spielt er im ersten Drittel auch überwiegend gekonnt aus. So werden gerade zu Beginn einige wirklich schöne Aufnahmen des im Lichte des Sonnenuntergangs getauchten Kanals geboten. Während die Protagonisten auf ihrem kleinen Kahn diesem entspannt entlangschippern, ist man allerdings auch ziemlich schnell ermüdet. Die Figuren des Films sind nämlich allesamt dermaßen nervig und unsympathisch, dass man sich die im Titel angekündigten Mutanten direkt herbeiwünscht. Doch das dauert. Und zwar verdammt lange.

    Also verbringt man die erste knappe Stunde damit, sich die absolut uninteressanten Gespräche der Gruppe anzuhören, während nebenbei versucht wird, so etwas wie Atmosphäre und Spannung aufzubauen. Als es dann endlich mal ein wenig zur Sache geht, wird man immerhin mit der einen oder anderen Gore-Szene vertröstet. Auch die Masken der fischähnlichen Mutanten sind noch relativ gelungen, doch Spannung oder Eindringlichkeit kommen aufgrund der fehlenden Sympathie für die Figuren und die allgemein stümperhafte Inszenierung zu keiner Zeit auf. Auch den kleinen Twist, den der Streifen bereit hält, riecht man schon meilenweit vorher.

    Jade (Makenna Guyler) geschunden und geknebelt in Mutant River - Blutiger Alptraum.
    Jade (Makenna Guyler) in Mutant River – Blutiger Alptraum. © Tiberius Film

    Der Anspruch an das Sub-Genre

    Backwoodslasher – Ein Genre, welches sich schon seit Jahrzehnten wacker im Horrorbereich hält. Und das, obwohl dieses Genre überflutet ist mit bestenfalls mittelmäßigen Beiträgen. Man folgt den immer selben, zumeist leider höchst unsympathischen Stereotypen auf ihrem Weg zur unausweichlichen Schlachtbank. Und das ist auch in den meisten Fällen absolut verschmerzbar, wenn man denn noch einen gewissen Unterhaltungswert aus der Sache ziehen kann. Oder wenigstens mit halbwegs ordentlichem Handwerk und einem Gespür für packende Inszenierung vertröstet wird. Das alles ist hier leider nicht der Fall, denn bis auf die nette Grundidee und ein paar schöne Landschaftsaufnahmen bietet Mutant River – Blutiger Alptraum wirklich nichts, was der Rede wert wäre.

    Kat (Kate Marie Davies) und ihr Lebensgefährte Marl (Mark McKirdy) durchfahren am Steuer des Bootes einen Kanal.
    Kat (Kate Marie Davies) und ihr Lebensgefährte Marl (Mark McKirdy) © Tiberius Film

    Mein Fazit zu Mutant River – Blutiger Alptraum

    Der Streifen hier ist keine Vollkatastrophe. Aber verdammt nah dran. Es ist genau die Art Film, die man im Tele 5 Late-Night-Programm ab 2:00 Uhr morgens erwarten würde: Stümperhaft, ohne Gespür für Irgendwas und billig. Selbst die größten Genre-Freunde, die auch gerne mal 2 Augen zu machen, während sie sich einen Slasher reinziehen, sollten den hier dann doch lieber meiden. Zu spannungsarm und ohne auch nur den geringsten Funken Charme. Der Film ist wirklich ein blutiger Alptraum. Ist dabei aber leider nicht einmal wirklich richtig blutig.

    Mutant River ist seit dem 02.07. auf DVD und Blu-ray erhältlich.


    © Tiberius Film

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