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    Ready Player One

    Rocket Manvon Rocket Man14. April 2018Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Parzival (Tye Sheridan) und Art3mis (Olivia Cooke) in Ready Player One
    Parzival (Tye Sheridan) und Art3mis (Olivia Cooke) in Ready Player One von 20148. ©Courtesy of Warner Bros. Pictures
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    In der Oasis in Ready Player One werden alle eure schönsten Träume wahr. Ihr könnt eintauchen und in zahlreichen bekannten Spielen Platz nehmen, oder die Unendlichkeit der Planeten, Welten und Möglichkeiten erkunden. Nehmt Platz, setzt die Brillen auf und kommt mit dem Master of the Universe Steven Spielberg mit auf die Reise in die Oasis, dem schönsten Platz abseits der Realität. Schnallt euch an. Viel Spaß!

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    Das offizielle Poster zu Ready Player One.
    Das offizielle Poster. ©Courtesy of Warner Bros. Pictures

    Und darum geht’s in Ready Player One

    Wade Owen Watts (Tye Sheridan) oder „Parzival“, wie er in der Parellelwelt der „Oasis“ genannt wird, ist auf der Suche nach sich selbst und dem Sinn, in einer Welt, in der die Realität weniger Bezug zum Leben hat, als die einer virtuellen Realität. Die „Oasis“ ist ein virtuelles Universum, in das die Menschen im Jahr 2045 mittels einer Brille und etwas Equipment eintauchen können. Dort haben sie die Möglichkeit sich zu verwirklichen, ihrer eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen, Freunde zu finden und aus der Realität zu entfliehen.

    Auch der liebe Wade findet mit Samantha Evelyn Cook (Olivia Cooke) alias Art3mis, Aech (Lena Waithe), Daito (Win Morisaki) und Shoto (Philip Zhao) neue Freunde in der „Oasis“, mit denen er zusammen seiner Vergangenheit und der Realität entfliehen möchte. Aber wird die virtuelle Realität die Überhand über das Leben der Menschen in Ready Player One gewinnen? Und was ist mit dem dubiosen Nolan Sorrento (Ben Mendelsohn), der offensichtlich nicht gutes im Sinn hat? Und wo kommt der Erdinder James Donovan Halliday (Mark Rylance) eigentlich ins Spiel?

    Parzival (Tye Sheridan) und Art3mis (Olivia Cooke).
    Parzival (Tye Sheridan) und Art3mis (Olivia Cooke). ©Courtesy of Warner Bros. Pictures

    Steven Spielberg, Master of the Universe und sein Herzensprojekt!

    Vor ungefähr 3 Jahren, als ich meine Abi machte, ging ich mit einem damaligen Kollegen durch die Stadt- und Landesteilbibliothek in Dortmund. Wir schauten uns um, sahen uns einige Videospiele an und stießen schon wenig später auf ein Buch. Es trug den Namen Ready Player One und mein Kollege wusste sofort, dass Steven Spielberg dieses Buch verfilmen wollte. Nun, drei Jahre später ist es soweit und man kann durchaus von Spielbergs inspirierendstem Werk sprechen. Die Art, wie er seine Welt, die Oasis und die Charaktere miteinander verschmelzen lässt und einige der atemberaubendsten Bilder und Actionsequenzen überhaupt auf die Leinwand bannt, zeigt, wie sehr ihm dieses Projekt am Herzen lag.

    Wade's Virtual Reality Station.
    Wade’s Virtual Reality Station. ©Courtesy of Warner Bros. Pictures

    Leider hab ich das Buch nie gelesen und es blieb bei der kurzen Begegnung mit dem Roman in der Bibliothek in Dortmund. Ich schäme mich aber sehr oft in Grund und Boden, wenn ich daran denke, was für ein riesen großer Lese-Muffel ich bin.

    Das ändert selbstredend nichts an der Tatsache, dass Spielberg mit Ready Player One einen großartigen Film gemacht hat. Nein, jetzt kommt kein Aber und auch kein hin und her. Ready Player One ist großartig und das auf genauso vielen Ebenen wie die unendliche Reichweite und Vielfalt der „Oasis“, in der es in Ready Player One auch vordergründig geht.

    In seinem Werk spielt Spielberg auf zahlreiche Videospiele, Filme der 80er und 90er sowie auf eigene Werke und kreative Fähigkeiten an. Ein kleines, aber feines Beispiel dafür zeigt folgendes Bild. Na, wem kommt der Wagen noch bekannt vor?

    Auf dem Bild steigt grad ein Spieler der Oasis in den Dolorian aus Zurück in die Zukunft.
    Kennen wir den Wagen nicht irgendwoher? ©Courtesy of Warner Bros. Pictures

    Die Verweise als Haupthandlungsstrang in Ready Player One

    Das macht Ready Player One so besonders, denn die sogenannten Easter Eggs spielen im Film selbst eine große Rolle. So hat der Erfinder der Oasis, James Donovan Halliday (Mark Rylance), vor seinem Ableben ein paar Easter Eggs in seiner Fantasiewelt versteckt, die denjenigen, der sie findet, zum alleinigen Eigentümer und Herrscher über die Oasis macht. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

    Easter Eggs kennen wir verbunden mit allerlei Intentionen. Ein Easter Egg kann eine Hommage an einen Film sein, eine Huldigung vor der Arbeit eines Regisseurs oder gar eine einfache Parodie oder „Verarschung“ (Ja, Scary Movie lässt grüßen). Sie kann aber auch Kritik als Intention inne haben und Spielberg macht von allem Gebrauch.

    Die Erfinder der Oasis: James Donovan Halliday (Mark Rylance) und Ogden Morrow (Simon Pegg).
    Die Erfinder der Oasis: James Donovan Halliday (Mark Rylance) und Ogden Morrow (Simon Pegg). ©Courtesy of Warner Bros. Pictures

    Die möglichen Intentionen in Ready Player One

    Er zeichnet eine Welt voller Verzweiflung. Eine Zukunft, in der die Realität nicht mehr hauptsächlicher Bestandteil des Lebens ist. Es geht um gesammelte Artefakte, Coins, Punkte und Erfolg in der Oasis. Tag, Nacht, in der Woche und am Wochenende. Folglich kann es nicht allzu lange dauern, bis jemand auf die Idee kommen könnte, sich dieses fantastische Konstrukt zu eigen zu machen und die Kontrolle über die Menschen zu erlangen.

    Ähnliches ist natürlich auch eine Anspielung auf die Machtbesessenheit großer Konzerne, Kapitalismus und Habgier. Desweiteren vergessen die Menschen in Ready Player One die reale Umgebung, ihr Leben und verlieren sich immer mehr in der virtuellen Realität. Auch greift der Action-Film das Phänomen der virtuellen Freundschaft auf und verdeutlicht, dass Freunden aus Videospielen, sozialen Medien oder dem Internet nicht zu trauen ist. Denn diese lernt man meist nie kennen und verlässt sich stattdessen einfach auf eine gewisse Seriosität im Profil und dem Umgang in Wort und Sprache.

    Deswegen klingt es nicht nur urkomisch, sondern geradezu genial und ironisch, wenn Aech dem anfangs noch sehr naiven Wade erklärt, dass er sich gerade in eine virtuelle Lady verliebt, die in echt auch ein 150 Kilo schwerer Mann sein könnte. Hier müssen wir auch heute vorsicht walten lassen. Wie James Donovan Halliday im Film selbst so schön sagt: „Die Realität ist immer noch das einzig….reale„.

    Ein prachtvolles Schlachtfeld in der Oasis
    Ein prachtvolles Schlachtfeld in der Oasis. ©Courtesy of Warner Bros. Pictures

    Mein Fazit zu Ready Player One

    Ready Player One von Steven Spielberg sieht nicht nur wie ein Herzenswunsch aus, sondern wirkt auch auf den Zuschauer als eben das. Mit viel Liebe zum Detail und mit viel Ausdruck unterstreicht Spielberg die Gefahren von virtueller Realität auf das echte Leben. Bild und Sound verschmelzen dabei schon während der ersten Sekunden und Ready Player One ist ein regelrechter Genuss, nein, ein Gaumenschmaus in allen Belangen. Und obendrein nicht nur uninspirierte, einfache Unterhaltung, sondern auch Gesellschaftskritik und Warnung.

    Nolan Sorrento (Ben Mendelsohn) starrt grimmig in Richtung des Zuschauers.
    Nolan Sorrento (Ben Mendelsohn) hat nichts Gutes vor. ©Courtesy of Warner Bros. Pictures

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    Der Cast von Ready Player One zusammen mit Regisseur Steven Spielberg.

    © Warner Bros

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