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    Startseite » Rebel Moon – Teil 2: Die Narbenmacherin
    Action Filme Science Fiction

    Rebel Moon – Teil 2: Die Narbenmacherin

    Jan Wernervon Jan Werner19. April 2024Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Rebel Moon — Part Two: The Scargiver. (Featured) Sofia Boutella as Kora in Rebel Moon — Part Two: The Scargiver. Cr. Netflix ©2024.
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    Der erste Teil der Zack-Snyder-Star-Wars-Alternative war eine Katastrophe mit Ansage. Trotzdem sollen die Pläne das Universum auszubauen beibehalten werden. Kann schon Rebel Moon – Teil 2: Die Narbenmacherin rechtfertigen dem Franchise noch eine Chance zu geben?

    Rebel Moon – Teil 2: Die Narbenmacherin – Die offizielle Handlungsangabe

    Kora und die Überlebenden sind bereit, alles zu opfern und an der Seite der tapferen Menschen von Veldt zu kämpfen, um ein einst friedliches Dorf zu verteidigen – eine neue Heimat für diejenigen, die ihre eigene im Kampf gegen die Mutterwelt verloren haben. Am Abend vor der Schlacht müssen sie sich jeweils ihrer eigenen Vergangenheit stellen, wobei die Gründe für ihren Kampf deutlich werden. Während die geballte Macht des Reiches auf die aufkeimende Rebellion einbricht, werden unzerbrechliche Bande geschmiedet, Heldentaten vollbracht und Legenden begründet.

    Wenn man denkt es geht nicht lahmer…

    Womöglich werden sich einige bereits fragen, weshalb ich nach einer 1,5-Toastscheiben-Wertung für den Vorgänger mir a) überhaupt den zweiten Teil angesehen habe und b) dann auch noch eine Kritik dazu schreiben wollte. Nun… Vielleicht liegt es bis zu einem gewissen Grad an meiner Neigung zur Selbstgeißelung. Nein, ernsthaft: Ich hatte im Vorgänger trotz aller berechtigter Kritik an dem Zusammengestöpsel von Versatzstücken aus der Genre-Geschichte irgendwie noch einen Funken Hoffnung, dass das, was Snyder selbst als Vision hatte – und womit er die Executives von Netflix überzeugen konnte, ihm zig Millionen zur Verfügung zu stellen – sich in einem zweiten Teil entfalten könnte. Doch leider wurde ich für meine Gutgläubigkeit Lügen gestraft. Denn Die Narbenmacherin ist mindestens genauso belanglos, hässlich und enttäuschend wie der Auftakt.

    War sich Snyder offenkundig dessen bewusst, dass es in Teil 1 schwierig war, mit den Figuren der Outlaw-Gruppe mitzufiebern, da man weder Motive noch Hintergründe ausreichend vermittelt bekam, wollt er dies nun in der Fortsetzung nachliefern. Doch darauf mehr als eine gute Stunde zu verschwenden und dann trotzdem weder Sympathien zu entfachen noch irgendwie etwas aufzubauen, worauf der Pay-off dann einzahlen würde, ist schon ein Armutszeugnis. Selten waren Figuren auch mit einer Backstory so egal, selten war eine Story so lieblos vorgetragen und seelenlos bebildert.

    … kommt nicht mal gute Action daher

    Die Narbenmacherin ist sogar etwas kürzer als der Beginn der Rebel-Moon-Reihe. In Anbetracht dessen dann nahezu die Hälfte der Laufzeit für den Versuch Emotionen zu wecken zu vergeuden, zeugt von fehlender Distanz des Machers zu seinem Produkt und davon, dass er ganz und gar in Sphären zu schweben scheint, in denen die Gesetzmäßigkeiten des aktuellen Blockbusterkinos nicht zu gelten scheinen. Die Hintergrundgeschichten des „wilden“ Haufens sind nicht nur ein weiteres zusammengeklautes Element, sondern auch noch schlecht vermittelt und auch die Vorbereitung des Dorfs auf die drohende Invasion ist so uninspiriert, dass man sich wirklich fragt, wen Snyder damit begeistern möchte. Denn auch Jahrzehnte alte Sieben-Samurai-Pendants haben allesamt eine höhere Immersion und Sogwirkung als diese Inszenierung. Eins muss man immerhin lobend hervorheben: Das zusammenhanglose Gehopse zwischen den Planeten und Schauplätzen wurde in Rebel Moon – Teil 2 auf ein angenehmes Maß reduziert.

    Dafür aber krankt auch der neue Film an der verkappten Härte, da die angedeutete Rohheit und Brutalität, die in dieser weichgespülten, jugendfreundlichen Fassung, gezeigt wird, keinerlei Fallhöhe aufbaut und so konsequenzlos wie in Videospielen wirkt. Kein Blut, keine Glaubwürdigkeit. Die Action als solche ist dann maximal solide, aber auch hier versaut der Schnitt und die furchtbare Optik das letzte bisschen Sehvergnügen. Maximal zwei bis drei Explosionen haben eine gewisse Wucht und wirken der Dimension dessen, was sie innerhalb der Geschichte bedeuten sollen, angemessen. Der Rest ist CGI-Gulasch, Zeitlupen-Nonsense und Möchtegern-Star-Wars.

    Ed Skrein als Atticus © Netflix

    Schauspiel aus der Klischee-Hölle

    An der Performance der beteiligten Darsteller:innen kann man teils noch Lichtblicke ausmachen. So wirkt die Aura eines Djimon Hounsou hier eindrücklich als noch in Teil 1 und dass Ed Skrein weiterhin in seinem eigenen Film zu spielen scheint, birgt zumindest die Chance auf ein paar Lacher aus Fremdscham heraus. Nun ja, aber leider bleibt die Protagonistin weiterhin uninteressant und mangels neuen Ideen für die Backstory im Zentrum der Vergleichbarkeit, wobei sie in allen Gegenüberstellungen auf dem letzten Platz landet: Die Action-Amazonen-Wertung verliert sie gegen Linda Hamilton (Terminator) oder Sigourney Weaver (Alien) mit Ach und Krach und die Badass-Underdog-Krone geht mit weitem Abstand an Jennifer Lawrence (Panem) oder Charlize Theron (Fury Road).

    Bankrott-Erklärung, kreativ wie marketingtechnisch

    Es ist allein bezeichnend, wie wenig auch Netflix selbst Rebel Moon – Teil 2: Die Narbenmacherin verglichen mit dem ersten Part noch beworben hat. Das Embargo fiel in der Minute des Releases, Vorab-Sichtungen wurden keine mehr angeboten und auch Screenings in Kinos wurden aus dem Werbeplan getilgt. Dementsprechend scheint sich der Konzern des filmgewordenen Fiaskos durchaus bewusst zu sein. Damit rückt der dritte Part, der durch ein erneut komplett offenes Ende eingeleitet wird, mutmaßlich in weite Ferne. Die Probleme sind dabei einerseits natürlich bei Snyder zu suchen, der schalten und walten darf, wie es ihm gedünkt.

    Doch zu einem hohen Grad sind die Schwächen, die sich in diesem Sci-Fi-Murks manifestieren wie selten zuvor, bei Netflix auch hausgemacht. Mit Gewalt eine Filmmarke aufbauen zu wollen ist ein Himmelfahrtskommando, das sich ironischerweise ja in dieser Story spiegelt. Man hätte gewarnt sein sollen, dadurch, dass ja das augenscheinliche Vorbild des Star-Wars-Film- und Serien-Universums bei Disney aktuell auch in stürmischen Fahrwassern unterwegs ist nachdem man durch Überreizung über Jahre hinweg die Markenidentität verwässert und verraten hat.

    Anstatt sich an dem mahnenden Beispiel zu orientieren und aus dem Fehler des „Mehr hilft Mehr“ zu lernen, setzt man bei Netflix im Bezug auf Rebel Moon weiterhin auf diese Logik. Mehr Computer-Effekt-Bombast, größere Ensemble, die Suggestion einer organischen Welt, die komplett entvölkert, nur behauptet und zu allem Überfluss auch uninteressant herüberkommt.

    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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