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    Startseite » Schlafwandler
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    Schlafwandler

    FilmFreundvon FilmFreund17. März 2020Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Stephen Kings Schlafwandler ist ein bunter Genremix aus Mystery-Horror, Fantasy und einer Prise Gore. Lest in der folgenden Review, ob sich ein Blick in diese Verfilmung von 1992 lohnt, oder ob der Streifen nicht vielleicht doch eher etwas für die Katz‘ ist!

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=okkkLQMoGKI“]

    Das offizielle Bluray Cover von Schlafwandler. © 1992 Columbia Pictures Industries, Inc. All Rights Reserved.
    Das offizielle Bluray Cover von Schlafwandler. © 1992 Columbia Pictures Industries, Inc. All Rights Reserved.

    Darum geht’s in Schlafwandler

    Charles (Brian Krause) und Mary Brady (Alice Krige) haben sich nach dem Verlassen ihrer alten Heimat in Kalifornien in Indiana niedergelassen. Genauer gesagt in einer ländlichen Kleinstadt. Charles besucht dort nun die örtliche High School und trifft in einem seiner Kurse auf Tanya Robertson (Mädchen Amick). Tanya hinterfragt nicht wirklich den Grund hinter Charles Begierde an ihr und verfällt seinem Charme binnen weniger Momente. Charles, der sich sehr zum Missfallen seiner Mutter wohl in Tanya verliebt hat, bittet diese um eine Verabredung. Was zunächst nach einem harmlosen romantischen Picknick am nahe gelegenen Friedhof beginnt, wird für Tanya jedoch schnell zu einem Spiel um Leben und Tod.

    Es stellt sich heraus, dass sich hinter Charles liebreizender Fassade ein grotesktes Monster versteckt, welches auf Tanyas Lebenskraft aus ist. Nur knapp schafft es Tanya, ihm zu entkommen. Charles wird dabei schwer verwundet. Doch seine Mutter Mary lässt nicht locker. Schließlich hängt ihr gemeinsames Überleben davon ab, ob sie ihre Beute zu fassen kriegen, oder nicht. Außerdem weiß Tanya zu viel. Als sich dann auch noch ein übermotivierter Polizist mit seiner Katze an ihre Versen hängt, sieht sich Mary gezwungen, das Tier in ihr von der Leine zu lassen. Sehr zum Nachteil für alle, die sich zwischen sie und ihre Beute stellen.

    Mary Brady (Alice Krige) umsorgt ihren schwer verletzten auf der Couch liegenden Sohn Charles (Brian Krause).
    Mary Brady (Alice Krige) umsorgt ihren schwer verletzten Sohn Charles (Brian Krause). © 1992 Columbia Pictures Industries, Inc. All Rights Reserved.

    Eine zu Unrecht in Vergessenheit geratene Stephen King Story

    Bei der Masse an Stephen King Verfilmungen, von denen leider auch ein nicht unerheblicher Teil nicht unbedingt als gelungen zu beschreiben ist, bleibt es nicht aus, dass einige verfilmte Geschichten etwas in Vergessenheit geraten. Das ist der Fall bei Schlafwandler. Wobei man hier sagen muss, dass selbst die Kurzgeschichte, auf der Schlafwandler basiert, ihrer Zeit nicht die allergrößte Beachtung geschenkt bekam. Und das sehr zu Unrecht. Zumindest für alle Fans von Creature-Horror und Gore.

    Dabei konnten Drehbuchautor Stephen King und Regisseur Mick Garris, der bereits einigen Stoff von King adaptierte, eine Vielzahl an Genre-Ikonen zu Cameos in ihrem Film bringen. Neben Stephen King himself als Friedhofswärter dürfen sich Fans mit wachsamen Augen auch über viele weitere Auftritte freuen. Mark Hamill (Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers), John Landis (Blues Brothers), Joe Dante (Gremlins), Tobe Hooper (Blutgericht in Texas), Clive Barker (Midnight Meat Train) und einige weiteren große Namen versüßen den Mystery-Horror-Mix zusätzlich.

    Mary Brady (Alice Krige) begrüßt Charles' (Brian Krause) Date Tanya (Mädchen Amick) mit übertriebener Freundlichkeit in Schlafwandler.
    Mary Brady (Alice Krige) begrüßt Charles‘ (Brian Krause) Date Tanya (Mädchen Amick) mit übertriebener Freundlichkeit in Schlafwandler. © 1992 Columbia Pictures Industries, Inc. All Rights Reserved.

    Stimmungsvolle, surreale Atmosphäre

    Auch wenn Schlafwandler eigentlich nie wirklich gruselig wird oder sich eine schockierende Horror-Atmosphäre breit macht, so durchzieht den Streifen eine einnehmende und schon fast einzigartige Stimmung aus Mystery und Horror, garniert mit einer erheblichen Portion Charme. Und das nicht zuletzt wegen der feinen handwerklichen Arbeit bei den Kreaturen. Aber dazu später mehr. Gerade das äußerst stimmungsvolle Theme von Enya trägt hier erheblich zur Atmosphäre herbei und geisterte mir nach der Sichtung auch noch mehrere Tage im Kopf herum.

    Die surreal summenden Klänge des Themes, die brutalen Gewaltspitzen und das bekannte Kleinstadt-Feeling entwickeln gemeinsam mit der abgefahrenen Geschichte einen stimmigen Einklang. Gerade die inzestuöse Beziehung zwischen Charles Brady und seiner Mutter Mary Brady wirkt hierbei äußerst befremdlich und abgefuckt. Der zwischenzeitlich durchschimmernde Humor fügt sich ebenfalls sehr gut in das Ganze ein. Stichwort: Bullen-Kebab oder Maiskolben. Aber wirkt Schlafwandler dadurch nicht auch teilweise albern? Definitiv. Jedoch entwickelt sich daraus eben auch ein ganz eigener, amüsanter Charme, der sich durch den Film zieht.

    Eine der Werkatzen steht in Schlafwandler blutverschmiert mit erhobenen Pranken bedrohlich da.
    Die Werkatzen in ihrer ganzen grotesken Form in Schlafwandler. © 1992 Columbia Pictures Industries, Inc. All Rights Reserved.

    Charmante Special-Effects & abgefuckter Gore

    „Schlafwandler“; Verharmlosende Bezeichnung für Katzenmensch. Verwundbar durch Krallen der Hauskatze; Ernährt sich von Lebensenergie jungfräulicher weiblicher Menschen. Möglicher Ursprung der Vampirlegende. – Chillicoathe Enzyklopädie des okkulten Wissens – 1.  Ausgabe 1984

    Das Design der Werkatzen in Schlafwandler schwankt zwischen billigem Trash, feinem Handwerk und einer irgendwie charmanten Umsetzung. Die Kräfte dieser Kreaturen und der Mythos um sie herum werden nur leider nicht wirklich weiter begründet. Das ist schade, denn diese Art des metamorphen Vampirismus ist an sich durchaus spannend. Warum können sie zum Beispiel die Erscheinungen von Autos durch ihre Kräfte ändern? Einiges wirkt durch diese Erklärungsarmut mitunter ein wenig deplatziert und recht merkwürdig. Auf der anderen Seite unterstreicht es aber auch den surrealen, mystischen Grundtonus des Films. Und schließlich basiert dieser ja auch lediglich auf einer Kurzgeschichte von King.

    Mein Fazit zu Schlafwandler

    Die charmante Inszenierung dieser kleinen King-Story, die aus jeder Pore amüsanter 90er Charme versprüht, wird mit einer Vielzahl an Cameos verziert und einem stimmigen Score garniert. Wer will, der kann in die Geschichte von Schlafwandler auch einiges hineininterpretieren und deuten. Themen wie das Außenseitertum, Existenzängste und allerlei Allegorien auf die Gesellschaft lassen sich hier erkennen. Das Hauptaugenmerk liegt an dieser Stelle aber deutlich darauf, einfach nur ein kurzweiliges Gruselmär zu erzählen, das sich selbst nicht allzu ernst nimmt und auch mit Gore nicht gerade geizt. Ebenso ernst sollte man also auch den Film als solchen nicht nehmen. Dann wird man knappe 90 Minuten pures Amüsement mit ihm erleben.

    Schlafwandler ist seit dem 12.3.2020 uncut auf Blu-ray erhältlich!


    © Columbia Pictures

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