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    She said

    Simon Eultgenvon Simon Eultgen31. März 2023Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Im Meeting-Raum der New York Times versammelt: Jodi Kantor (Zoe Kazan), Megan Twohey (Carey Mulligan), Matt Purdy (Frank Wood), David McCraw (Gregg Edelman), Dean Baquet (Andre Braugher) und Rebecca Corbett (Patricia Clarkson)
    © Universal Pictures Germany
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    2017 veröffentlichte die New York Times einen Enthüllungsartikel, der den mächtigen Filmproduzenten Harvey Weinstein schwer belastete und die MeToo-Bewegung in Gang setzte. Maria Schraders Film She said erzählt, wie dieser Artikel dank der herausragenden Arbeit der Investigativ-Journalistinnen Jodi Kantor und Megan Twohey entstand.

    Das Blu-ray-Cover von She said
    © Universal Pictures Germany

    Die Handlung von She said

    Megan Twohey (Carey Mulligan) und Jodi Kantor (Zoe Kazan) arbeiten 2017 für die New York Times, als sie im Zuge einer investigativen Recherche auf zahlreiche Fälle von Missbrauch und Mobbing bei Frauen stoßen.

    Der mutmaßliche Übeltäter? Der mächtige Filmproduzent Harvey Weinstein, der mit seiner Produktionsfirma Miramax in Hollywood Karriere machte.

    Nach und nach decken die beiden Journalistinnen, die gleichzeitig ihr Familienleben mit dem Job vereinbaren müssen, weitere Hintergründe auf. Denn viele Frauen erhielten offenbar Abfindungen, um ihr Schweigen zu den Vorfällen zu erkaufen.

    Wie schaffen es Twohey und Kantor, genügend belastbares Material über die Machenschaften von Harvey Weinstein zusammenzutragen, um ihren Enthüllungsartikel zu veröffentlichen? Und welche der Frauen haben den Mut, sich namentlich zu den Vorwürfen zu bekennen?

    Im Meeting-Raum der New York Times versammelt: Jodi Kantor (Zoe Kazan), Megan Twohey (Carey Mulligan), Matt Purdy (Frank Wood), David McCraw (Gregg Edelman), Dean Baquet (Andre Braugher) und Rebecca Corbett (Patricia Clarkson)
    Journalist:innen bei der Arbeit © Universal Pictures Germany

    Der Fall Weinstein

    Im März 2020 und noch einmal im Februar 2023 wurde der Filmproduzent und Miramax-Gründer Harvey Weinstein wegen verschiedener Sexualvergehen zu 23 bzw. 16 Jahren Haft verurteilt.

    Zur Zeit dieser Gerichtsverhandlungen war Weinstein bereits mehrere Jahre sozial isoliert. Seine Frau Georgina hatte sich von ihm getrennt, das Miramax-Nachfolgestudio The Weinstein Company hatte ihn entlassen und diverse Berufsvereinigungen wie die Academy of Motion Picture Arts and Sciences schlossen ihn aus.

    Doch wie kamen die Vergehen Weinsteins eigentlich ans Licht? Das zeigt die deutsche Schauspielerin und Regisseurin Maria Schrader (Unorthodox, Ich bin dein Mensch) mit She said. Der Film stützt sich dabei nicht nur auf den Artikel der New York Times, der am Ende von She said veröffentlicht wird.

    2019 veröffentlichten die beiden Journalistinnen auch ein eigenes Buch namens „She Said: Breaking the Sexual Harassment Story That Helped Ignite a Movement“, das den ganzen Ablauf und seine Auswirkungen noch mal breiter darstellte.

    Jodi Kantor und ihre Familie stehen vor dem gedeckten Esstisch
    Der Spagat zwischen Job und Privatleben muss gelingen © Universal Pictures Germany

    Investigativ-Journalismus mit bekannten Vorbildern

    Die Vorbilder für She said liegen auf der Hand: Neben dem Oscar-Gewinner Spotlight dürfte Maria Schrader auch sehr wahrscheinlich Die Unbestechlichen von 1976 mit Robert Redford und Dustin Hoffman im Kopf gehabt haben.

    Soll heißen: Der Film präsentiert investigativen Journalismus als seriöses, tagtägliches Handwerk, dem Menschen zwar durchaus leidenschaftlich nachgehen und dadurch auch mal nachts um 3 Uhr wichtige Telefonate führen müssen.

    Aber dramatische Übertreibungen und Zuspitzungen wie zum Beispiel den wütenden Ehepartner, der seine bessere Hälfte vor die Wahl „Job oder Familie“ stellt, sucht man zum Glück vergebens.

    Gleichzeitig ist damit klar, dass She said sich fast völlig auf die Kraft seiner Geschichte verlässt. Und auf das zweifellos starke Schauspiel von Mulligan und Kazan, die hier keinerlei Star-Appeal erkennen lassen, sondern voll und ganz in ihren Rollen aufgehen.

    Zum Glück stimmt bei Schrader aber auch das Gespür, in welchen wendungsreichen Momenten dann doch etwas Spannungsmusik sein muss, ohne dass diese sich in den Vordergrund drängt. Subtil ist hier Trumpf.

    Ebenso bemerkenswert: Kein einziges Sexualvergehen wird gezeigt. Stattdessen fährt die Kamera durch lange Hotelflure oder verlassene Zimmer, während Frauen aus dem Off über ihre Erlebnisse erzählen. Die Wirkung ist beeindruckend: So kurbelt man das Kopfkino an!

    Und auch wenn der Ausgang von She said jederzeit klar ist und sich der Film in seiner Erzählweise zuweilen dokumentarisch-spröde anfühlt, so steigt der Puls beim Zuschauen doch schrittweise bis zum finalen Klick auf den „Publish“-Button.

    Unser Fazit zu She said

    Was für eine schlichte Schönheit: Mit She said setzt die deutsche Schauspielerin und Regisseurin Maria Schrader dem Investigativ-Journalismus und der herausragenden Arbeit von Jodi Kantor und Megan Twohey ein filmisches Denkmal im Stile des Oscar-Gewinners Spotlight (2015).

    She said ist Anfang Februar im Heimkino auf DVD & Blu-ray sowie als Video on Demand erschienen.


    © Universal Pictures Germany

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