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    Silent Night – Und morgen sind wir tot

    Onnovon Onno12. Dezember 2021Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    In ihrem Langspielfilmdebüt Silent Night – Und morgen sind wir tot lädt Camile Griffin zu einem geselligen Weihnachtsfest mit Weltuntergangsstimmung ein. Lest hier, ob sich ein Besuch des Festes lohnt!

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    Das Cover zu Silent Night - Und morgen sind wir tot zeigt die Weihnachtsgesellschaft
    Filmcover zu Silent Night – Und morgen sind wir tot © Capelight Pictures

    Last Christmas

    Die Familie rund um das Ehepaar Nell (Keira Knightley) und Simon (Matthew Goode) lädt Freunde und deren Anhang zu einem ausgiebigen Weihnachtsfest ein. Gefeiert wird in einem großen Haus auf dem Land und die Harmonie zwischen allen Beteiligten entpuppt sich als nicht immer so rosig wie gedacht. Ein typisches Weihnachtsfest also. Doch ein Umstand macht daraus dann doch etwas Besonderes, denn am Folgetag steht der Untergang der Menschheit vor der Tür. Eine giftige Wolke zieht über die Welt und wird einen qualvollen Tod mit sich bringen. Erleichtert wird den Menschen das Ende der Welt durch eine sogenannte „Exit“-Pille, die das Ableben schmerzlos macht. Und so ergibt sich ein letztes Weihnachtsfest für die Feiernden, das eine ganze besondere und tragische Note mit sich bringt…

    Fehlender Biss

    Eine Todesgefahr für die Menschheit, Zweifel an den Maßnahmen der Regierung und ein Medikament dass Erlösung bringen soll. Silent Night-  Und morgen sind wir tot wurde von der Realität schnell überrannt und kann in diesem Zusammenhang falsch gedeutet werden. Doch gewollte Parallelen zur aktuellen Pandemie gibt es nicht, da der Film bereits vor Beginn  abgedreht wurde. Viel mehr schielt man in Richtung der „Fridays for Future“-Bewegung und wie leichtfertig Erwachsene mit der Zukunft ihrer Kinder umgehen. Die todesbringende Wolke wird hier nämlich als eine Art Rache der Natur dargestellt. Entsprechend aufgebracht agiert Art (Roman Griffin Davis), der Sohn von Nell und Simon, der verärgert über die Gleichgültigkeit der Eltern ist und trotz aller widrigen Umstände noch an eine Zukunft glauben will. Entsprechend kritisch steht er wissenschaftlichen Erkenntnissen und Anweisungen der Regierung gegenüber. Nicht aus blindem Trotz, sondern auf der Suche nach etwas Hoffnung auf ein Überleben.

    Nell (Keira Kneightley) feiert den letzten Tag in ihrem Leben und steigt auf die Couch um zu tanzen.
    Nell (Keira Kneightley) feiert den letzten Tag in ihrem Leben © Capelight Pictures

    Doch bevor es ans Eingemachte in Silent Night-  Und morgen sind wir tot geht, stellen sich die Akteure mehr oder weniger besinnlich auf ihr letztes Weihnachtsfest ein. Chaos und Streitereien stehen hier an der Tagesordnung und so lernt man die Figuren in Stresssituationen kennen. Typisches Weihnachtsgebaren also, dass von den Reibereien der langjährigen Freundschaften lebt. Hier spielt der Film mit verschiedenen Dynamiken, die vor allem dann zum Tragen kommen, sobald die unaufhaltsame Todeswolke immer näher rückt. Dann werden alte Geschichten und Geheimnisse ausgepackt, die für süffisante Momente sorgen und beispielsweise an Der Gott des Gemetzels erinnern. Und genau hier wird es interessant, wie die Erwachsenen mit ihren Geschichten und dem nahenden Tod hadern. Nur spielt man diese Karte leider nicht konsequent genug aus. Zu schnell springt man hier zum nächsten Programmpunkt und verpasst es, in Sachen schwarzem Humor eine Schippe draufzulegen.

    Überzeugende Darsteller und Dialoge

    Für eine wirklich bissige Komödie geht Silent Night – Und morden sind wir tot nicht in die Vollen und ist häufig zu zahm. Dennoch ergeben sich zwischen den Figuren immer wieder spannende Dynamiken. Das liegt zum einen an den tollen Dialogen und zum anderen an den starken Darstellern. Der Cast ist wirklich hervorragend zusammengestellt und pendelt gekonnt zwischen humorvollen, ernsten und ausgelassenen Momenten. Überzeugend ist zudem einmal mehr Jungdarsteller Roman Griffin Davis, der penetrant und nachvollziehbar den Zweifler mimt und damit die Perspektive der heutigen Jugend einnimmt. Eine gänzlich andere Rolle wie noch in Jojo Rabbit, wodurch er schon in jungen Jahren seine Wandelbarkeit zeigt und dem Film seinen Stempel aufdrückt. Und das ist auch wichtig, lebt der Film aufgrund seiner kammerspielartigen Struktur eben von seinen Figuren und Dialogen. Denn inszenatorisch sollte man hier nichts ausgefeiltes erwarten, doch für den gewählten Rahmen bekommt man stimmige und solide Bilder serviert.

    Unser Fazit zu Silent Night – Und morgen sind wir tot

    Ein letztes Weihnachtsfest mit klarem Ausgang für alle Beteiligten. Silent Night – Und morgen sind wir tot spielt mit einer interessanten Prämisse und prangert dabei die Leichtfertigkeit an, mit der die Regierung der Zukunft unserer Jugend begegnet. Diese beherbergt Potential für eine richtig bissige und schwarzhumorige Komödie. Doch dafür bleibt man oft zu zahm und springt weiter sobald es interessant wird. Dennoch ist das Langspielfilmdebüt von Camile Griffin ein kurzweiliges Kammerspiel, dass sich auf eine überzeugende Darstellerriege und spannende Dynamiken stützen kann.

    Silent Night – Und morgen sind wir tot ist seit dem 10.12.2021 auf DVD, Blu-ray, UHD und digital erhältlich!


    © Capelight Pictures

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