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    Still: A Michael J. Fox Movie

    Kenan Hasicvon Kenan Hasic10. Mai 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Auf dem Bild sieht man Michael J. Fox in der Talkshow von Jay Leno
    Michael J. Fox zu Gast bei Jay Leno ©AppleTV+
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    Der Streamingdienst AppleTV+ genießt einen guten Ruf, wenn es darum geht, aufschlussreiche Dokumentationen über das Leben von Persönlichkeiten aus der Unterhaltungsbranche zu produzieren. Gelingt es ihnen auch mit Still: A Michael J. Fox Movie ein tiefgründiges Porträt einer spannenden Persönlichkeit zu schaffen?

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    Auf dem Poster erkennt man Michael J. Fox sitzend auf einer Parkbank und trägt dabei eine Sonnenbrille
    Das offizielle Poster zu „Still: A Michael J. Fox Movie“ © AppleTV+

    Still: A Michael J. Fox Movie – Die Handlung

    Mithilfe von dokumentarischen, archivarischen und inszenierten Elementen erzählt dieser Film die außergewöhnliche Geschichte von Michael J. Fox in seinen eigenen Worten – die unerwartete Story eines klein geratenen Kindes von einem kanadischen Armeestützpunkt, das im Hollywood der 1980er zum Star aufstieg. Fox’ öffentliches Leben mit all seinen nostalgischen Höhepunkten und filmischen Glanzmomenten spielt sich hier neben seinem bisher unveröffentlichten Privatleben ab, einschließlich der Zeit direkt nach seiner Parkinson-Diagnose im Alter von 29 Jahren.

    Durch einen nie dagewesenen Zugang zu Fox und seiner Familie dokumentiert dieser Film auf intime und ehrliche Weise, welche privaten und beruflichen Erfolge und Herausforderungen Fox durchlebt hat – und was passiert, wenn ein unverbesserlicher Optimist auf eine unheilbare Krankheit trifft. Mit seiner Mischung aus Abenteuer, Romantik, Komödie und Drama ist dieser Film mehr als nur eine Doku über Michael J. Fox – er fühlt sich ganz wie einer seiner Filme an.

    „It’s my Movie“

    Wer anhand des Titels 95 Minuten lang Michael J. Fox erwartet, darf sich glücklich schätzen. Der Darsteller ist nahezu die einzige Person, die hier wirklich zu Wort kommt. Der Film hebt sich dadurch von anderen Dokumentation über Berühmtheiten wie Boom Boom – The World vs Boris Becker ab, in denen auch Personen aus dem erweiterten Bekanntenkreis Worte über ihre Beziehung zum Star abgeben durften. Für Michael ist es von großer Bedeutung, seine Geschichte in seinen eigenen Worten erzählen zu dürfen. Er selbst ist eine sehr zurückgezogen lebende Person. Die Öffentlichkeit scheut er heute weitestgehend. Das Doku-Team begleitet ihn deshalb auch nur in seinen vier Wänden, in Interaktion mit seiner Familie, Ärzten und Physiotherapeuten.

    Und das ist tatsächlich auch die größte Stärke von Still: A Michael J. Fox Movie: Als Zuschauer entwickelt man über die Laufzeit das Gefühl, wirklich einen privaten, ehrlichen und respektvollen Zugang in das Leben eines Menschen zu erhalten. Michaels Art und Weise, wie er seine Geschichte erzählt – mit wie viel Herz, Humor und Optimismus er über seine intimsten Gedanken spricht – kommt dabei sehr authentisch und inspirierend rüber.

    Selbstverständlich wäre die Anmerkung berechtigt, dass es sicherlich nicht uninteressant wäre, seine Frau und vier Kinder zu hören und zu sehen, wie das Leben an Michaels Seite ist und welche Ausstrahlung er besitzt. Um das zu erreichen, genügt der Dokumentation jedoch nur eine längere Szene in der Küche, wo die Familie zusammen herumalbert. Es sagt so viel mehr aus als jeder Off-Kommentar es tun könnte.

    Eine tolle Mischung aus Archiv und Reenactment

    Eine überdurchschnittlich gelungene Doku steht und fällt nicht nur mit ihrer Thematik, sondern auch mit der technischen Umsetzung. Das Archivmaterial aus Film-, Serien- und Talkshowausschnitten holt seine Fans bedingungslos ab und lässt sie in Erinnerungen schwelgen. Dabei wird es sehr gekonnt vom Schnitt zur richtigen Zeit zum richtigen gesprochenen Wort eingeblendet und verleiht der Inszenierung einen hervorragenden Flow.

    Ein anderes visuelles Stilmittel sind die Nachstellungen bestimmter Schlüsselszenen aus Fox‘ Leben. Besonders erinnerungswürdig ist die optische Begleitung zur Geschichte des Morgens, an dem der Schauspieler das erste Mal Symptome seiner Erkrankung wahrnimmt. Die sogenannten Reenactments solcher Ereignisse werden dem Zuschauer nicht im Minutentakt ins Gesicht geschleudert, sondern dezent auf den richtigen Moment angewendet. Dadurch wird man sofort in den Bann der Erzählung gezogen und bleibt bis zum Ende gefesselt.

    Auf dem Foto sieht man einen nachdenklichen Michael, während er zurück in die Vergangenheit blickt
    Michael blickt zurück auf die vergangene Zeit ©AppleTV+

    Viel Inhalt für eine kurze Laufzeit

    Der einzige Fallstrick, den Still: A Michael J. Fox Movie besaß, war die Planung dieser Doku. Eine 40-jährige Karriere, eine über 30-jährige Krankheitsgeschichte und ein Blick auf das aktuelle Leben einer Person erscheinen als eine Mammutaufgabe innerhalb einer Laufzeit von 95 Minuten. Glücklicherweise gelingt es Guggenheim und seinem Team, eine ausgezeichnete Balance zu finden. Jedoch lässt der Gedanke einen nicht los, dass man ruhig mehr Zeit zur Verfügung hätte stellen können. Um nochmal den Vergleich zur Becker-Doku zu wagen, hätte ein ähnlicher Weg hier vielleicht gut getan. Die Lebensgeschichte wurde dort in zwei Teilen erzählt, mit einer Laufzeit von insgesamt fast vier Stunden. Michael bekam weniger als die Hälfte. Zu wenig im Hinblick auf die Vielfalt der Themen. Gerade Fox‘ Arbeit in der Wissenschaftspolitik und seine Parkinson-Kampagne hätten viele Zuschauer in der Tiefe interessiert. Gerade dieser Aspekt kommt letztendlich sehr kurz und hätte den Informationscharakter des Films um einiges verstärkt.

    Unser Fazit zu Still: A Michael J. Fox Movie

    Nichtsdestotrotz sprechen wir hier von Meckern auf hohem Niveau, denn Still: A Michael J. Fox Movie gelingt es, eine sehr intime, fesselnde und sorgfältige Inaugenscheinnahme abzuliefern, die einen – für viele vielleicht sogar vergessenen – Schauspieler wieder ins Scheinwerferlicht rückt und ihm die Möglichkeit gibt, seine Geschichte in seinen eigenen Worten zu erzählen. Dabei bleibt Michael stets der optimistische, humorvolle und aufmerksame Kerl, den viele seiner Fans noch in Erinnerung haben. Auch für Nichtkenner des Darstellers lohnt sich ein Blick, denn der Film würdigt würdevoll die einstige Faszination hinter einem der erfolgreichsten Kassenmagneten der 1980er Jahre in Hollywood.


    ©AppleTV+

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