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    Reservoir Dogs

    Timo Asmussenvon Timo Asmussen10. Mai 2023Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Ein Mann im schwarzen Anzug hält eine Waffe im Liegen und richtet sie auf ein unbekanntes Ziel. Eine Szene aus dem Film Reservoir Dogs.
    Mr . Pink (Steve Buscemi) hat einen nervösen Zeigefinger ©StudioCanal
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    Quentin Tarantinos Erstling erschien vor Kurzem als 4K-UHD im schönen Steelbook sowie als Collector’s Edition. Bei uns erfahrt ihr, ob sich der Kauf lohnt.

    Eine Übersicht der vollständigen Collector's Edition von Reservoir Dogs. Es sind Poster, zwei Discs und das Steelbook zu sehen, auf dem ein blutendes Ohr zu erkennen ist.
    Packshot der Collector’s Edition von Reservoir Dogs © StudioCanal

    Die Story von Reservoir Dogs

    Ein Diner, ein Plan, acht Männer – sie reden über Trinkgelder, Madonnas „Like a virgin“ und einen Plan mit der Aussicht auf viel Geld. Sie sind sich sicher, alles wird reibungslos klappen. Sie necken ihren Boss und Auftraggeber Joe (Lawrence Tierney), der einen Juwelenraub mit ihnen durchziehen will. Die Gangster um Mr. White (Harvey Keitel), Mr. Orange (Tim Roth), Mr. Blonde (Michael Madsen) oder Mr. Pink (Steve Buscemi) ahnen nicht, wie dieser Raub aus dem Ruder laufen wird und welche Konsequenzen drohen…

    Eine Szene aus dem Film Reservoir Dogs: Links sitzt ein Mann im schwarzen Anzug und weißem Hemd. Er trägt eine Krawatte und hat einen Kinnbart. Neben ihm sitzt ein Mann mit lockigen, kurzen Haaren und einem lila-farbenen Balloon-Seide-Trainingsanzug. Es sind die Schauspieler Steve Buscemi und Chris Penn.
    Im Diner wird der Coup besprochen – und Madonnas „Like a virgin“ ©StudioCanal

    Tarantinos Werdegang zum Erfolg

    Mit Reservoir Dogs feierte Regisseur Quentin Tarantino, der sich zuvor gemeinsam mit seinem Kumpel Roger Avary recht erfolglos als Drehbuchautor versuchte, sein Regiedebüt. Ursprünglich als Low Budget-Produktion mit überschaubarem Aufwand geplant, gelangte durch Produzent Lawrence Bender Harvey Keitel an das Skript und sicherte seine finanzielle Unterstützung zu. Als der Film schließlich auf dem Sundance Film-Festival gezeigt wurde, war ein neuer, unabhängiger Regiestar geboren. Doch wie ist der Film aus der Retrospektive zu bewerten?

    Zunächst fällt auf, wie sich hier bereits die Handschrift Tarantinos zeigt. So liefert das Drehbuch geschliffene Dialogen, die das Abseitige oder das Banale des Alltags thematisieren. Dazu wird der Plot, der letztlich auch eher weniger im Fokus steht, von den Figuren und ihren Entscheidungen vorangetrieben. So werten die Kaptitel artige Struktur inklusive zahlreicher Leerstellen sowie die zeitlich nicht linear angeordnete Handlung die eigentlich simple Story auf. Zudem sind fast alle Figuren durch Garderobe, Look und ihr Auftreten lässig-cool inszeniert. Sichtlich inspiriert ist der Film von Werken wie Kubricks Die Rechnung ging nicht auf oder Ringo Lams City on fire und Tarantinos Hang, sich an großen Vorbildern zu orientieren und ihnen zu huldigen, wird hier bereits deutlich. Und nicht zuletzt sind der Einsatz von Musik, bestehend aus bekannten Evergreens, und die explizite Gewaltdarstellung Tarantinos Trademarks, welche sich in all seinen Werken wiederfinden. Reicht all das für ein Meisterwerk?

    Zwei Männer, der rechts im Bild liegend, bedrohen sich gegenseitig mit einer Waffe. Links steht der Schauspieler Harvey Keitel und rechts liegt Tim Roth. Beide tragen einen schwarzen Anzug und ein weißes Hemd mit einigen blutigen Flecken. Es handelt sich um eine Szene aus dem Film Reservoir Dogs.
    Wer ist der Verräter? Mr. White (Harvel Keitel) oder Mr. Orange (Tim Roth)? ©StudioCanal

    Gut, aber nicht brilliant

    Nicht wenige halten Reservoir Dogs für einen der besten Tarantino-Filme überhaupt. Und auch nach 30 Jahren sind sämtliche Zutaten für einen waschechten Tarantino da, doch ein wenig Längen weist die Story um Verrat und Betrug durchaus auf. Ohnehin ist kein wirklich spannender Film zu erwarten, vielmehr sind es die bereits angesprochenen Dialoge und plötzlichen Gewalteruptionen, die den Film aus der Masse hervorstechen lassen. Seine Darsteller hatte Tarantino schon damals im Griff und so bleiben viele der Performances eher im Gedächtnis als die Auflösung der Geschichte. Schauspielführung war somit schon zu Beginn seiner Karriere eine große Stärke des Filmemachers. Da die Handlung von Dialogen und der etwas verschachtelten Erzählweise und nicht von Action und Wendungen vorangetrieben wird, ist die Inszenierung zurückhaltend, aber dennoch stilsicher und mit einigen Einfällen versehen.

    Kann man allerdings mit den ultra-lässigen Männern in Schwarz so gar nichts anfangen, weil sie nun mal Gangster sind und (fast) keiner von ihnen wirklich sympathisch wirkt, fremdelt man ohnehin mit dem Film und steigt vermutlich früh aus. Der obligatorische Maulwurf und dessen Aufspüren sorgt ebenfalls für keinerlei Spannungsmomente und bei den großen Vorbildern, gerade bei Woos heroic bloodshet werden die Fragen nach Loyalität und Freundschaft stets tragender und auch griffiger inszeniert. Letztlich fällt der Filmaspekte bewertende Kritikabschnitt immer noch positiv aus, was auch dem tollen Cast zu verdanken ist. Wie sich die UHD-Umsetzung schlägt, erfahrt ihr im folgenden Absatz.

    Die 4K-UHD im Test

    Zunächst fällt auf, dass neben der UHD auch eine Blu-ray mit an Bord ist. Bereits auf dieser ist das Bild hinsichtlich der Schwarzwerte top, was sich unter anderem bei den Anzügen zeigt, die so schwarz sind, wie sie vorher noch nie waren. Auch die Schärfe ist auf gutem Niveau, so dass man die Falten von Harvey Keitel noch nie so genau gesehen, fast jede einzelne Haarsträhne ist zu erkennen.  Toppen kann diesen positiven Eindruck allerdings noch das Bild der 4K-Disc. Mit der Bildaufbesserung Dolby Vision ausgestattet, ist die Farbdarstellung einfach natürlicher und schöner, die Anzüge noch einmal satter in ihrem Schwarz. Besonders fällt der Realismus der Farbdarstellung beim Zigarettenqualm auf, der statt grau bei der Blu-ray nun blau heraussticht. Zudem sind die Kontraste knackiger und die Schärfe eine Spur besser, wodurch man sogar die Poren in den Gesichtern erkennen kann. 

    Beim Ton gibt es HD-Tonspuren, jedoch kein Dolby Atmos, doch der ohnehin eher dialoglastige Film liefert ohnehin wenig direktionale Sourround-Effekte. Im Gesamtpaket kann der Ton die Bedürfnisse der Soundfetischist:innen zufrieden stellen. Da das Bonusmaterial auch auf der UHD enthalten ist, kann die Blu-ray schon fast verschenkt werden. Doch wer auf üppiges und detailliertes Behind-the-scenes-Material hofft, wird leider etwas enttäuscht.  Neben geschnittenen Szenen, die es bereits auf der DVD gab, welche knapp 13 Minuten umfassen und unter anderem alternative Kameraperspektiven auf die legendäre Ohr-Szene liefern, gibt es vor allem eine retrospektive Featurette. Hier kommen talking heads zu Wort, während das Kurzfeature „Profiling the Dogs“, mit sieben Minuten eher knapp und als fiktionale Biografien-Revue nett, aber eher wenig erkenntnisreich ist. Zwar ist in dem von uns bewerteten Set noch die Blu-ray der Tarantino-Doku „The bloody Genius“ enthalten, doch insgesamt ist das Zusatzmaterial in Quanti- wie Qualität etwas enttäuschend.

    Ein Mann im schwarzen Anzug hält eine Waffe im Liegen und richtet sie auf ein unbekanntes Ziel. Eine Szene aus dem Film Reservoir Dogs.
    Mr . Pink (Steve Buscemi) hat einen nervösen Zeigefinger ©StudioCanal

    Unser Fazit zu Reservoir Dogs

    Wem Reservoir Dogs ohnehin noch in der Sammlung fehlt, sei der Kauf der UHD im Steelbook natürlich empfohlen. Denn neben den filmischen Qualitäten ist vor allem audiovisuell eine gelungene Disc entstanden. Wer auf ein Mehr an Bonusinhalten gehofft hat, dürfte eventuell etwas enttäuscht sein, doch auch bei aller Mäkelei erscheint ein Kauf empfehlenswert.

    Reservoir Dogs erschien im vergangenen Jahr bei Studio Canal als 4K-UHD-Steelbook sowie auf Blu-ray. Ein Unboxing-Video der im Plaion Pictures Shop exklusiv erschienenen Collector‘s Edition findet ihr hier auf unserem YouTube-Kanal. 


    ©StudioCanal
    Timo Asmussen

    Als Timo vor grauer Vorzeit wieder mal "Ducktales - Jäger der verlorenen Lampe" im Videorekorder vermutete, lag dort allerdings "Terminator 2". Und so schaute er, heimlich, allein und ohne es damals zu erahnen, einen der besten Filme aller Zeiten. Vermutlich war da seine Liebe für das Medium Film entfacht. In seiner Heimatstadt war Mitte der 90er bereits ein Kinosessel zu finden, der leichte Abdrücke seines Gesäßes aufwies, denn zu jener Zeit war die Frage, nicht ob, sondern was am Mittwoch für sieben Mark am Kinotag geguckt wird. Sobald Timo ein eigenes Zimmer besaß, wurde dieses mit einem Fernseher bestückt. Und das wohl größte Geschenk machte er sich dann zum 18. Geburtstag selbst - eine Mitgliedschaft in einer Videothek. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch sein Alias "dervideothekar", welches seine Social-Media-Kanäle ziert. Doch dass Timo neben dem Regal "Actionfilme" geboren wurde, muss ins Reich der "urban legends" verbannt werden. Seit mehr als drei Jahren ist er vor den Mikrofonen von Filmtoast und Tele-Stammtisch. Dazu textet und spricht er über eigentlich jedes Genre, mit leichten Abstrichen beim deutschen Heimatfilm. Aber das er seine (recht lange) Nase auch mal bei Kino+ in die Kameras halten würde, war so nie geplant. Aber da einer seiner Lieblingsfilme "Besser geht´s nicht" ist, passt's ja. Wenn ihr ihn demnach mal trefft, sprecht ihn einfach an, er freut sich!

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