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    Stimme des Herzens

    Chris Suessmeiervon Chris Suessmeier27. Juni 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Silhouetten zweier Menschen vor einem Sonnenaufgang
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    Der Realfilm Stimme des Herzens bedient sich zwar an vielen Sequenzen aus dem Anime Whisper of the Heart und der gemeinsamen Manga-Vorlage, will aber dennoch als eigenständiges Werk die Geschichte rund um Shizuku und Seiji weiterspinnen. Ob dies gelingt, erfahrt ihr in unserer Review!

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    Eine Katzenfigur im Vordergrund, links und recht sieht man die Protagonisten des Films
    Das Blu-ray-Cover von Stimme des Herzens © Capelight Pictures

    Die Handlung von Stimme des Herzens

    In der Schulzeit ist Shizuku Tsukishima ein echter Bücherwurm. Die Stadtbücherei und die Bibliothek ihrer Schule sorgen für immer neuen Lesestoff und Unterhaltung und so verbringt sie dort jede freie Minute mit der Nase in den Büchern. Eines Tages stolpert sie jedoch über den Namen eines Jungen, Seiji Amazawa, der wirklich jedes der von ihr geliehenen Bücher vor ihr gelesen hat. Unverhofft lernen sich die beiden kurze Zeit später kennen und auch wenn der Sympathie-Level zu Beginn nicht gerade auf einem Höchststand ist, lässt der Junge Shizuku nicht mehr los. Langsam kommen sich die beiden näher und fantasieren über ihre zukünftiges Leben. Denn während Seiji als Profi-Cellist arbeiten will, hat Shizuku noch keine konkreten Pläne. Als sie dann jedoch im Antiquitäten-Laden von Seijis Opa von den Geschehnissen rund um eine mysteriöse Katzenfigur namens Baron inspiriert wird, beginnt sie mit dem Schreiben von Geschichten.

    Doch die Zukunft für beide sieht nicht gerade rosig aus. Denn Seiji muss für seine Karriere als Musiker viele Jahre nach Italien ziehen. Also wartet Shizuku geduldig auf ihren Traumprinzen, verliert dabei aber irgendwie ihre eigene Vision, als Autorin berühmt zu werden, aus den Augen. Stattdessen arbeitet sie als Lektorin in einem kleinen Verlag und muss sich um die Werke anderer Schreiberlinge kümmern. Hat die Beziehung der beiden trotz der unterschiedlichen Lebenswege noch eine Zukunft? Und was wird aus ihren beruflichen Träumen?

    Ein Mädchen verfolgt den Blick eines Katers aus dem Fenster
    Shizuku trifft auf einen geheimnisvollen Kater © Capelight Pictures

    Die Vorlage und ein Regie-Experte

    Stimme des Herzens basiert auf einem Manga namens Mimi wo Sumaseba der Zeichnerin Aoi Hiiragi, der bereits Ende der 1980er Jahre erschien. Wem der Titel bekannt vorkommt, der hat sicherlich schon mal den ein oder anderen Anime gesehen, denn das Werk wurde einige Jahre später auch als abendfüllender Spielfilm vom berühmten Studio Ghibli unter dem internationalen Titel Whisper of the Heart umgesetzt. Doch während sich die animierte Version vor allem mit der Schulzeit von Shizuku und Seiji auseinandersetzte und sich somit näher an der Vorlage orientierte, ist der hier besprochene Realfilm eher eine Fortsetzung, die aber auch mit vielen Rückblenden arbeitet.

    Inszeniert wurde der Film von Yuichiro Hirakawa, den man quasi schon als Experte in Sachen Anime- und Manga-Verfilmungen ansehen kann. Denn mit The Promised Neverland und Erased durfte er jüngst schon zwei sehr beliebte Serien für die große Leinwand umsetzen. Außerdem war er unter anderem an der TV-Portierung des Films Sailor Suit and Machine Gun beteiligt. In Sachen Inszenierung merkt man Stimme des Herzens die Erfahrung des Regisseurs deutlich an, denn der Film sieht gut aus. Vor allem die Szenen aus Shizukus Kindheit, die man so auch aus dem Manga kennt, sehen 1:1 wie im Ghibli-Film aus und versprühen viel Charme und Liebe zum Detail. Die Szenen in den 90er Jahren hingegen sehen wesentlich langweiliger aus, besonders aus dem Setting in Rom hat man nicht viel gemacht. Und diese Kritik kann man beinahe durchgängig auf den kompletten Film übertragen.

    Eine Frau steht vor dem Schreibtisch ihres Chefs
    Shizukus Chef ist ein echter Miesepeter © Capelight Pictures

    Schöne 80er, maue 90er

    Denn auch in Sachen Cast gibt es ein starkes Gefälle zwischen den Jahren von Shizukus Schulzeit und denen als Mitarbeiterin eines Verlags. Die jüngeren Schauspieler*innen, allen voran Runa Yasuhara in der Hauptrolle der Shizuku, machen einen wesentlich besseren und überzeugenderen Job als die Darsteller*innen der 90er Jahre. Ausgenommen Takuma Otoo als Shizukus Chef, denn der ist einfach herrlich schmierig und unsympathisch dargestellt.

    Generell fehlt es den Szenen aus der Gegenwart einfach etwas an Herz und Gefühl, sie wirken fast schon wie ein Fremdkörper im Vergleich zum Material der Vorlage. Leider hat man auch beinahe komplett auf den fantastischen Aspekt verzichtet, der zum Beispiel im Anime noch einen sehenswerten Part hatte. Aus Shizukus Geschichte hört man nur ein paar Auszüge, Szenen mit dem „lebenden“ Baron gibt es aber leider keine mehr.

    Nicht auffindbar ist übrigens auch irgendwelches Bonusmaterial auf der Blu-ray. Abgesehen von einem Trailer, sind Extras Fehlanzeige. Wohl bedingt durch Capelights künftiger, internationaler Ausrichtung kann man nach Einlegen der Disc aus einem deutschen und einem englischsprachigen Menü wählen. Ebenso ist neben der japanischen auch eine englische Vertonung mit an Bord.

    Die deutsche Synchronisation ist recht gut gelungen, was man bei hiesigen Veröffentlichungen asiatischer Filme ja nicht immer als gegeben hinnehmen kann. Positiv hervorheben muss man hier, dass der – zugegeben wunderschöne – Titelsong in japanischer Sprache gehalten und mit Untertiteln versehen wurde. Ein echter Ohrwurm!

    Unser Fazit zu Stimme des Herzens

    Stimme des Herzens ist ein Film mit zwei Gesichtern. Denn während die Szenen aus Shizukus Kindheit toll inszeniert sind, lahmt Yuichiro Hirakawas Werk leider im zweiten Part, also der eigentlichen Fortsetzung der Geschichte. Dennoch ist der japanische Liebesfilm einen Blick wert, vor allem für Fans des Originals.

    Stimme des Herzens ist seit 09.Juni 2023 auf DVD, Blu-ray und als VOD von Capelight erhältlich!


    © Capelight Pictures

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