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    Run Rabbit Run

    Jan Wernervon Jan Werner28. Juni 2023Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    In Run Rabbit Run bekommt Succession-Star Sarah Snook die Chance in einem gänzlich anderen Genre zu punkten. Der Festival-Geheimtipp ist nun bei Netflix gelandet und wir klären, ob der Horror-Thriller einen Blick wert ist.

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    Sarah Snook in Run, Rabbit, Run.
    Sarah Snook © Netflix

    Inhaltsangabe zu Run Rabbit Run

    Als Fruchtbarkeitsärztin ist sich Sarah des Zyklus des Lebens sehr bewusst. Doch als sich ihre junge Tochter immer merkwürdiger verhält, ist sie gezwungen, ihre Wertvorstellungen zu hinterfragen und sich ihrer Vergangenheit zu stellen.

    Snook in ungewohnter Rolle

    Regisseurin Daina Reid hat im vergangenen Jahr bei Apple TV die Serie Shining Girls verantwortet. Bei Run Rabbit Run handelt es sich nun um das Spielfilmdebüt der Filmemacherin. Schon in ihrer Mystery-Serie konnte sie mit Elizabeth Moss auf eine Hauptdarstellerin zurückgreifen, die in erster Linie über Serienrollen in Mad Men und The Handmaids Tale zu Berühmtheit gelangte, nun setzt sie mit Sarah Snook auf einen der Succession-Shooting-Stars. Kannte man Snook bislang also schon, dann mit hoher Wahrscheinlichkeit als Familienmitglied der Medien-Dynastie Roy, als potentielle Nachfolgerin eines Medienmogul-Vaters und als schlagfertige Schwester und noch bissigere Ehefrau, der es jedoch nicht vergönnt war zu Laufzeiten der Serie noch die Mutterrolle einzunehmen. Interessanterweise darf sie dies nun direkt in diesem kleinen Horror-Thriller nachholen, denn die Rolle hier ist in erster Linie als Mutterfigur angelegt.

    Snook schafft es hier auch zweifelsohne diese Rolle auszufüllen, die Dynamik mit ihrer Filmtochter überzeugt. Doch insgesamt ist das, was mit Tochter und Mutter hier dann erzählt wird, ehe eine Geduldsprobe als die erhoffte anderthalbstündige Nervenzerreißprobe. Denn auch wenn die Ansätze deutlich zu erkennen sind, weiß Reid nicht wirklich etwas aus dem Szenario zu machen, was man a) noch nicht schon besser gesehen hat und b) inszenatorisch frischen Wind ins Subgenre „Creepy-Kids-Horror“ bringt.

    Langatmiger und spannungsarmer Elevated-Horror-Versuch

    Vergleicht man Run Rabbit Run mit den augenscheinlichen Vorbildern und Referenztiteln, wie Babadook oder auch dem unterschätzen deutschen Vertreter Pelikanblut, dann ist die Story hier recht arm an Paukenschlägen und Momenten, in denen man das erhoffte Unwohlsein verspürt. Umgesetzt ist das Filmdebüt zwar handwerklich makellos, höchstens etwas zu düster bebildert, aber das Drama, das hier dann teils offen dargestellt, teils versinnbildlicht wird, ist zu vorhersehbar und abgedroschen, um Genre-affine Zuschauerinnen und Zuschauer aus der Deckung zu locken.

    Nicht Mia! Mein Name ist Alice!!!

    Natürlich wird an dieser Stelle nicht weiter auf Twists oder Auflösung eingegangen, um nichts vorwegzunehmen. Gleichzeitig muss aber einfach in der Besprechung schon etwas davor gewarnt werden, von diesem Thriller zu viel zu erwarten. Denn die Atmosphäre, die hier über weite Strecken aufgebaut wird, hält einfach nicht das, was sie verspricht. Psychostudie, reichlich Trauma- und Vergangenheitsbewältigung und Mutterschaft als solches – alles hehre Themen, die immer wieder im Horror-Bereich angepackt und mit metaphorisch aufgeladenen Bildern verpackt werden.

    Ein Mädchen rennt durch einen Hausflur.
    Mia verhält sich immer merkwürdiger © Netflix

    Zum Miträtseln gibt es eigentlich keine Impulse und zum Gruseln erst recht nicht. Vielleicht hätte der Film durch den ein oder anderen Jump Scare profitiert oder von tatsächlich eindrücklichen Bildern, die sich auf der Netzhaut einbrennen. Ja, die emotionale Tiefe des Schicksals von Sarah und dem was sie auch nach Jahrzehnten noch belastet geht schon an die Nieren, aber eine nachhallende Wirkung entfaltet es nicht. Dafür wabert die Stimmung einfach zu monoton vor sich hin. Auch bei Run Rabbit Run hat man mal wieder das Gefühl, dass hier drin ein guter Kurzfilm geschlummert hat, den man mit Biegen und Brechen zum Langfilm aufgebläht und damit am Ende der Stärken beraubt hat.

    Unser Fazit zu Run Rabbit Run

    Als Geschichte von einem familiären Trauma mit einer überzeugenden Sarah Snook hätte Run Rabbit Run viel Potential gehabt. Das bleibt zwischen der 08/15-Dramaturgie, der fehlenden Konsequenz und Drastik und dem überraschungsarmen Schlussakt aber im Ansatz stecken. Vielleicht können Fans von Sarah Snook noch etwas aus den 100 Minuten ziehen oder diejenigen, die ein Faible für Psychodramen der Güteklasse Resurrection mit Rebecca Hall mitbringen. Allen anderen kann dieser Film eher nicht empfohlen werden.

    Run Rabbit Run ist ab dem 28. Juni 2023 bei Netflix abrufbar.


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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