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    The Ex – Du kannst ihr nicht entkommen

    Maria Nestroivon Maria Nestroi26. August 2021Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Eine weibliche Silhouette läuft aus dem Feuer
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    Nachrichten vom Expartner bedeuten selten etwas Gutes – im russischen Horrorstreifen The Ex – Du kannst ihr nicht entkommen von Regisseur Evgeniy Puzyrevskiy sind sie für ein junges Paar erst der Anfang eines Albtraums. Ob sich ein Blick lohnt, erfahrt ihr in unserer Filmkritik.

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    Filmcover zu The Ex - ein Paar liegt dem Rücken zugewandt im Bett. In der Mitte erscheint die Silhouette einer weiteren Person unter dem blauen Bettlaken.
    Filmcover von „The Ex – Du kannst ihr nicht entkommen“ © Capelight Pictures

    Die Handlung von The Ex – Du kannst ihr nicht entkommen

    Alles begann mit einer harmlosen Angeberei in den sozialen Medien: Sascha (Konstantin Beloshapka) wollte sich in Jugendjahren vor seiner Clique profilieren und teilte ein Foto von seiner damaligen Freundin und sich.

    Inzwischen ist er mehr als glücklich mit seiner Verlobten Katja (Vera Kincheva), als plötzlich dieses längst vergessene Foto als Erinnerung in seiner Timeline aufblitzt.
    Dieses Ereignis stellt die Beziehung auf eine harte Probe. Katja wird misstrauisch und findet auf Saschas Handy weitere Nachrichten der ominösen Exfreundin. Als sie ihren Freund mit den Begebenheiten konfrontiert, ist er verwundert und streitet alles ab. Doch dabei soll es nicht bleiben und es folgen weitere mysteriöse Ereignisse rund um die Verflossene. 

    Schnell ist nichts mehr, wie es war und ihr Leben wird zum Albtraum.

    Sascha und Katja schauen sehr misstrauisch nach vorne. Sie befinden sich in einem Lager oder Krankenhaus. Das Bild wirkt sehr kühl und Katja trägt nur ein Hemd.
    Sascha und Katja sind misstrauisch © Capelight Pictures

    Die Sache mit der Exfreundin

    Zunächst scheint die Prämisse von The Ex – Du kannst ihr nicht entkommen recht eindeutig und altbekannt: Die längst vergessene Ex taucht plötzlich wieder auf und übt einen Rachefeldzug. Doch genau in dieses typische Muster verfällt Regisseur Evgeniy Puzyrevskiy hier nicht.
    Aus diesem Grund wird auf einem soliden Spannungslevel bis zum Schluss der ein oder andere Twist parat gehalten. Dadurch ist die Geschichte nicht unbedingt vorhersehbar und das Interesse am Filmvorgang bleibt bestehen.

    Zwar ist die Handlung in sich abgeschlossen, aber es gibt einige, nicht ganz triviale Unklarheiten. Somit erscheinen einige Vorgehensweisen der Figuren unlogisch und widersprechen vorangegangen Erfahrungen. An dieser Stelle soll nicht zu viel vorweg genommen werden, da sich diese Aussage vorrangig auf Schlüsselszenen bezieht. Aber ein Beispiel: es heißt, ein Problem könne nur gelöst werden, wenn eine bestimmte Sache passiert. Schlussendlich wird das Problem gelöst, aber diese bestimmte Sache spielte gar keine Rolle. Von diesen Widersprüchen gibt es leider einige und es wäre schön gewesen, hier einen konsequenteren Plot zu zeigen.

    Weiterhin bleibt auch die Frage nach dem plötzlichen Auftauchen der geheimnisvollen Exfreundin ungeklärt. Dementsprechend steht die ganze Geschichte etwas bezugslos im Raum.
    Besser ausgedrückt: mit diesen Fakten ist klar, dass der Film nicht zu sehr durchdacht werden sollte und von einer gewissen Naivität lebt. Angesichts der Tatsache, dass der Streifen sich primär dem Horror-Genre zuschreibt, kann über diese Ungereimtheiten auf Handlungsebene ein Stück weit hinweg gesehen werden und das Filmerlebnis wird nicht zu stark beeinflusst.

    Katja befindet sich in der Mitte des Bildes und schaut sehr angsterfüllt. Das Bild ist rot beleuchtet und es sieht aus, als würde sie gerade aus der Dusche kommen.
    Katja ist sicher, dass sie nicht allein ist © Capelight Pictures

    Mit der Vergangenheit abschließen

    Hervorstechend ist die Farbgebung von The Ex – Du kannst ihr nicht entkommen, die bereits durch das Filmplakat sowie die Szenenbilder gut veranschaulicht wird. Folgerichtig wurde in der Ausgestaltung mit einem Kontrast aus dem kühlen, schaurigen Blau und einem feurigen, alarmierenden Rot gearbeitet. Dieses Wechselspiel macht beim Betrachten Laune und unterstützt das Spannungsspiel ungemein. 

    Zudem funktionieren einige Szenen nur deshalb gut, weil nur äußerst wenige Figuren wirklich an der Geschichte oder den einzelnen Szenenbildern beteiligt sind. Dies trägt zwar zu einem höheren Gruselfaktor bei, wirkt jedoch im Endeffekt etwas unrealistisch. Beispielsweise sind Katja und Sascha nahezu immer alleine unterwegs. Selbst im Krankenhaus gibt es keinerlei Spuren von anderen Behandelten oder Personal. Diese Gegebenheit mag jedoch nicht untypisch für einen Film dieses Genres sein und kann somit toleriert werden. 

    Abschließend hätte das Gesamtbild etwas runder sein können. Hier und da wäre sicherlich ein wenig Tiefgang notwendig gewesen, um die Geschichte rund um Saschas Vergangenheit nahvollziehbar darzustellen. Insofern wäre durchaus Potenzial vorhanden, tiefer ins Thriller-Genre einzutauchen. Das hält man hier aber auf Handlungsebene einfach zu flach. Dennoch ist es ein solider Gruselsteifen, der mit seiner recht hübschen Aufmachung einiges wettmachen kann.

    Zu sehen ist eine Person in rotem Licht. Der Körper und das Gesicht ist komplett vernarbt. Das Kleid, deutet auf eine Frau, vermutlich Saschas Ex, hin.
    Ist das wirklich Saschas Exfreundin? © Capelight Pictures

    Unser Fazit zu The Ex – Du kannst ihr nicht entkommen

    Insgesamt braucht sich der russischen Bildstreifen nicht zu verstecken und kann mit so mancher Hollywood-Produktion Schritt halten. Dennoch sollten die Ansprüche nicht zu hoch geschraubt werden. Mitunter schwächelt er auf der inhaltlichen Ebenen, kann aber durch die allgemeine Aufmachung dennoch bestehen. Für seichte Unterhaltung mit einem soliden Maß an Schauder ist er definitiv zu empfehlen.
    Nebenher inkludiert The Ex – Du kannst ihr nicht entkommen noch eine wichtige Botschaft: Überlegt euch gründlich, was ihr in den sozialen Netzwerken teilt. 

    The Ex – Du kannst ihr nicht entkommen ist digital zum Kaufen ab 19. August sowie digital zum Leihen ab 26. August 2021 verfügbar. Als Blu-ray oder DVD ist der Film ab 27. August 2021 erhältlich.


    © Capelight Pictures

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