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    Startseite » The Rental – Tod im Strandhaus
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    The Rental – Tod im Strandhaus

    Florian Teichertvon Florian Teichert16. Mai 2021Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Ein wunderschönes Ferienhaus steht direkt am Meer.
    Auf den ersten Blick einladend - doch der Wochenend-Trip direkt am Meer wird zum Horror. © Pandastorm Pictures
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    Na, schon die nächste Reise mit Airbnb geplant? Vielleicht ein schickes modernes Haus direkt am Meer? Oder doch eine einsame Hütte in den verschneiten Bergen? Nach The Rental dürfte die Lust auf solch eine Miete jedoch schnell wieder vergehen. Mehr dazu in unserer ausführlichen Kritik.

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    Auf dem Blu-ray-Cover von The Rental sind die vier Hauptdarsteller zu sehen. Im Hintergrund sie man das bei Nacht beleuchtete Haus und eine mordende Person davor
    The Rental erscheint am 14. Mai auf DVD und Blu-ray sowie Digital. © Pandastorm Pictures

    Worum geht es in The Rental?

    Charlie (Dan Stevens) und seine Geschäftspartnerin und gute Freundin Mina (Sheila Vand) planen einen gemeinsamen Wochenend-Trip am Meer. Charlies Frau Michelle (Alison Brie) sowie Minas Freund Josh (Jeremy Allen White), der gleichzeitig auch Charlies Bruder ist, mieten sich also in das luxuriöse Apartment mit Whirlpool ein. Klassischer Pärchenurlaub. Vom Alltag entspannen. Das ist zumindest ihr Plan.

    Aber schon bei der Anreise werden die Gäste stutzig – ihr Vermieter (Toby Huss) erweist sich als kauzig und ziemlich ungemütlich. Doch nicht nur das: Nach einem feuchtfröhlichen ersten Abend kommt es zudem zu einer verbotenen Liebesnacht, die unbedingt geheim gehalten werden muss. Blöd nur, dass im gesamten Haus Kameras versteckt sind und es plötzlich zu einem unglücklichen Todesfall kommt. Und so befinden sich die Ferienwohnungs-Gäste plötzlich in einer fast ausweglosen Situation.

    Stalking-Thematik – zumindest zu Beginn

    Es ist gar nicht so einfach zu beschreiben, worum es in The Rental eigentlich geht. Das Regiedebüt von Now You See Me – Star Dave Franco beginnt als Psychothriller und öffnet mit einer Prämisse, bei der die meisten wohl sagen werden: „Ja, kenn ich schon – kann ja aber trotzdem gut werden!“ Ganz nach Vorbildern wie Sleep Tight oder One Hour Photo, schickt The Rental nach gut 45 Minuten die Stalking-Thematik ins Rennen und man stellt sich auf ein furioses Finale ein.

    Zumindest das Grundsetting ist dafür gegeben. Das moderne abgelegene Haus direkt am Strand ist nicht nur bis ins kleinste Detail an auch uns bekannte Airbnb-Objekte angelehnt (z.B. der Zettel, auf dem das WLAN-Passwort drauf steht). Der gesamte Film sieht auch einfach wunderschön aus. Stilbewusst und elegant: Auch wir als Zuschauer fühlen uns relativ schnell wohl in dem Haus.

    Dan Stevens und Alisson Brie umarmen sich.
    Charlie (Dan Stevens) und Michelle (Alisson Brie) wollten eigentlich nur ein entspanntes Wochenende am Meer verbringen. © Pandastorm Pictures

    Genre wechsle dich

    Gar nicht so elegant ist dann der plötzliche Wechsel der Tonalität des Films. Man könnte sogar fast sagen: In den letzten 15 Minuten ändert sich mit einem Mal das Genre und der Film schlägt Bahnen ein, die man im Vorfeld so sicherlich nicht erahnt hat. Aus Spoilergründen verzichten wir hier jetzt auf genaue Details, nur so viel: Die Maske von Michael Myers wurde wieder aus dem Requisiten-Schrank geholt.

    Nun mag der ein oder andere Cineast auf überraschende Wendungen stehen und auch mit plötzlichem Stilbruch seine Freude haben. Im Fall von The Rental misslingt das aber leider völlig. Gerade durch die starke erste Hälfte und einigen spannenden Fährten, die gelegt werden, fühlt sich das Ende absolut unbefriedigend an. Türen, die geöffnet werden, sind auch nach den knapp 90 Minuten noch sperrangelweit offen. Fast so, als hätte Dave Franco, der übrigens auch am Drehbuch beteiligt war, unvermittelt ein anderes Projekt auf den Tisch bekommen – und The Rental einfach nur schnell beenden wollen.

    Da hilft auch nicht, dass der Cast rund um Dan Stevens (Downton Abbey) und Franco-Ehefrau Alison Brie (Community) ihre Sache mehr als ordentlich macht. Gerade die spannenden Beziehungsgeflechte bekommen durch die vier Figuren zumindest Potenzial für eine gut erzählte Psycho-Geschichte. Doch wie gesagt: Daraus wird leider nichts.

    Unser Fazit zu The Rental

    Es ist ein bisschen so, als würde man bei Airbnb ein Ferienhaus mit Regendusche, Billardtisch und Whiskey-Bar mieten, nur um dann bei der Anreise vom Vermieter zu hören, dass man doch in der langweiligen Zweizimmerwohnung mit Wannendusche, Rummikub und Wasser aus dem Hahn schlafen müsste. Alles nicht so wild. Doch deutlich weniger als erhofft. Gerade das faule, unkreative Ende schlägt aufs Gemüt eines jeden Psychothriller-Fans und lässt deutlich zu viele Fragen offen.

    Schade! The Rental ist nicht mehr als ein durchschnittlicher erster Debütfilm. Und wer weiß: Vielleicht hat Dave Franco ja wirklich währenddessen schon an seinem nächsten neuen Überraschungsknüller geschrieben. The Rental hat dieses Prädikat allerdings nicht verdient…

    The Rental ist ab 14.05.2021 als DVD, Blu-ray und Digital erhältlich


    © Pandastorm Pictures

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