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    Wildland

    Florian Teichertvon Florian Teichert10. August 2021Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Die ganze Familie sitzt auf der Coch vor einem gedeckten Tisch und schaut in die Kamera.
    Alles für die Familie: In Wildland wird der Zusammenhalt auf die Probe gestellt. © Koch Films
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    Ein junges Mädchen muss nach dem tragischen Unfalltod ihrer Mutter zu Tante und Cousins ziehen. Doch dieser Zweig der Familie führt ein gewalttätiges und kriminelles Leben. Viel Spaß mit unserer Kritik zu Wildland!

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    Die Blu-ray des Films Wildland. Die Familie sitzt am Tisch und schaut in die Kamera.
    Wildland erschien am 24. Juni auf Blu-ray und DVD. © Koch Films

    Die Handlung von Wildland

    Ida (Sandra Guldberg Kampp) hat nach dem Unfalltod ihrer Mutter kein Zuhause mehr. Der Sozialarbeiter Omar (Omar Shargawi) kümmert sich liebevoll um das Kind und bringt sie schließlich bei ihrer Tante Bodil (Sidse Babett Knudsen) unter. Dort lebt Ida fortan mit ihren drei Cousins unter einem Dach. Schnell merkt Ida, dass die Familie über allem steht. Von der Wärme innerhalb des Hauses ist im dänischen Umland allerdings nicht viel zu spüren. Bodil und ihre Jungs gehen kriminellen Geschäften nach – und schrecken als Geldeintreiber dabei auch nicht vor Gewalt zurück. Der innere Konflikt in Ida wächst stetig an…

    Frischer Wind, aber eine Menge Probleme

    Was haben Vito „The Godfather“ Corleone und Auto-Fan Dominic Toretto gemeinsam? Das Gesetz der Familie steht für sie an erster Stelle. Und auch in Wildland wird dieses Motiv des Familenzusammenhalts nun in den hohen Norden verfrachtet. Idas Tante und ihre drei Cousins Jonas (Joachim Fjelstrup), David (Elliot Crosset Hove) und Mats (Besir Zeciri) erinnern in ihren Prinzipien ganz klar an die italienischen Vorbilder aus hiesigen Mafia-Streifen. Und auch die Themen und Motive sind ähnlich: Die Familie betreibt offenbar einen Tanzclub, fährt im Sopranos-Stil durch die Lande, um Geld einzutreiben und Zeichen zu setzen – und dann ist da noch Tante Bodil, die wie eine italienische „Mamma“ ihre Kinder beschützt und bekocht. Kriminelle Machenschaft gibt es überall. Dass hier Dänemark in den Fokus rückt, dürfte auch für erfahrene Film-Fans eine nette Abwechslung sein.

    Nichtsdestotrotz hat Wildland einige Probleme. Regisseurin Jeanette Nordahl schafft es nicht wirklich, uns einen echten Eindruck des Business zu geben, mit welchem sich die Familie so rumtreibt. Dies könnte man zwar als Stilmittel verstehen, weil auch unsere Hauptprotagonistin Ida Schwierigkeiten hat, alles zu durchblicken – dennoch ist es schade, dass wir mehr in der Gedankenwelt des Mädchens gefangen, als in der realen Welt zu Gange sind. Zudem stören einige Nebenhandlungen die Hauptgeschichte und lassen öfter mal das Gefühl aufkommen, dass Nordahl nicht wusste, welche Richtung sie jetzt genau einschlagen will.

    Die junge Ida schaut traurig über ihre Schulter in die Kamera. Vor ihr ist die Tür zum Haus ihrer Tante offen.
    Ida (Sandra Guldberg Kampp) kommt im Haus ihrer Tante unter © Koch Films

    Hauptdarstellerin Sandra Guldberg Kampp wirkt nicht nur in ihrer Rolle überfordert – auch auf schauspielerischer Ebene muss die 21-Jährige einige Hürden überwinden. Das liegt vor allem daran, dass Idas Entwicklung nur schwer nachvollziehbar ist. In einem Moment erinnert sie mit ihrer Explosivität an Helena Zengels Figur „Benni“ aus Systemsprenger, wenig später mutiert sie zur Partymaus, die mit ihren Cousins einen Schnaps nach dem anderen in sich reinkippt, nur um dann plötzlich als einfühlsames Mädchen der Tochter eines Schuldners Mut zuzusprechen. Klar: Die verschiedenen Facetten sind in ihren Moment jeweils passend – dennoch ist der ständige Wechsel von Idas Auftreten in der kurzen Zeit leicht irritierend und nur schwer greifbar.

    Priorisierung fehlt

    Im Gegensatz dazu bleiben die Nebenfiguren übrigens ziemlich blass. Dem mittleren Sohn David wird nach einem verunglückten Geldeintreibungsbesuch zwar versucht, eine labile und etwas tiefer gehende Rolle zuzuschreiben. Dies gelingt jedoch nur mittelprächtig. Und auch an seinen beiden Brüdern wird sich nur oberflächlich abgearbeitet. Hier hätte Nordahl priorisieren müssen. Die kurze Sequenz, in der der jüngste der drei, Mads, Ida plötzlich fragt, ob sie ihm seine Brüste zeigt, hätte es nicht gebraucht. Vor allem weil draus später so rein gar nichts mehr gemacht wird.

    In seiner Inszenierung ist Wildland sicherlich ein spannender Film. Das dänische Kleinstadt-Setting mit den weiten Landschaften wird hin und wieder ganz gut in Szene gesetzt, das europäische Feeling (sofern man es denn mag) wird gut transportiert. Der Film will mehr sein als ein Abbild einer amerikanischen Gangster-Geschichte – und schafft dies zumindest durch seine Bebilderung auch ganz klar. Dennoch fühlt sich das Drehbuch am Ende nicht ganz ausgefeilt und zu Ende gedacht an.

    Unser Fazit zu Wildland

    Wildland erreicht lange nicht das Niveau, welches uns aus dem hohen Norden schon das ein oder andere Mal geliefert wurde. Dafür ist das Langspielfilm-Debüt von Jeanette Nordahl zu unausgereift und letztlich auch zu harmlos. Bei knackigen 90 Minuten wird man sich zwar kaum langweilen – dennoch gibt es deutlich intensivere und auch spannendere Filme in diesem Genre.

    Der Film ist seit dem 24. Juni 2021 auf Blu-ray und DVD erhältlich!


    © Koch Films

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